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  • VIERWERK RömerBrief Übersetzungen im Vergleich

    VIERWERK (Römer 1)
    Vier Übersetzungen im Vergleich:
    • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
    • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
    • ELB CSV: Elberfelder CSV
    • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

    Römer Kapitel 1

    ELB 1905 Vers 1-7
    Paulus, Knecht Jesu Christi, berufener Apostel, abgesondert zum Evangelium Gottes
    (welches er durch seine Propheten in heiligen Schriften zuvor verheißen hat),
    über seinen Sohn, (der aus dem Samen Davids gekommen ist dem Fleische nach,
    und als Sohn Gottes in Kraft erwiesen dem Geiste der Heiligkeit nach durch Totenauferstehung) Jesum Christum, unseren Herrn,
    (durch welchen wir Gnade und Apostelamt empfangen haben für seinen Namen zum Glaubensgehorsam unter allen Nationen,
    unter welchen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi) -
    allen Geliebten Gottes, berufenen Heiligen, die in Rom sind: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

    NeÜ Vers 1-7
    ‭Es schreibt Paulus, ein Sklave von Jesus Christus, berufen zum Apostel und dazu bestimmt, Gottes Freudenbotschaft bekannt zu machen.‭
    ‭Dieses Evangelium hat Gott schon im Voraus durch seine Propheten in heiligen Schriften angekündigt.‭
    ‭Es ist die Botschaft von seinem Sohn, der als Mensch ein Nachkomme Davids ist‭
    ‭und als Sohn Gottes vorgestellt ist in Macht, bestätigt durch den Heiligen Geist und die Auferstehung aus dem Tod:‭
    ‭Er hat uns in seiner Gnade zu Aposteln gemacht und uns beauftragt, Menschen aus allen Völkern zum Gehorsam des Glaubens zu führen, damit sein Name dadurch geehrt wird.‭
    ‭Auch ihr gehört dazu, denn auch ihr wurdet von Jesus Christus berufen.‭
    ‭Mein Brief geht an euch, von Gott geliebte und berufene Heilige in Rom. Gnade und Frieden ‹wünsche ich› euch von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, dem Herrn.‭

    ELB CSV Vers 1-7
    Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, abgesondert zum Evangelium Gottes‭
    ‭(das er durch seine Propheten in heiligen Schriften zuvor verheißen hat)‭
    ‭über seinen Sohn (der aus [dem] Geschlecht Davids gekommen ist [dem] Fleisch nach‭
    ‭und erwiesen ist als Sohn Gottes in Kraft [dem] Geist [der] Heiligkeit nach durch Toten-Auferstehung), Jesus Christus, unseren Herrn‭
    ‭(durch den wir Gnade und Apostelamt empfangen haben zum Glaubensgehorsam unter allen Nationen für seinen Namen,‭
    ‭unter denen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi) -‭
    ‭allen Geliebten Gottes, [den] berufenen Heiligen, die in Rom sind: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus!‭

    ELB 2006 Vers 1-7
    Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, ausgesondert für das Evangelium Gottes,
    das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheißen hat
    über seinen Sohn, der aus der Nachkommenschaft Davids gekommen ist dem Fleische nach,
    ⟨und⟩ als Sohn Gottes in Kraft eingesetzt dem Geist der Heiligkeit nach aufgrund der Totenauferstehung: Jesus Christus, unseren Herrn.
    Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen für seinen Namen zum Glaubensgehorsam unter allen Nationen,
    unter denen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi.
    Allen Geliebten Gottes, berufenen Heiligen in Rom: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

    ELB 1905 Vers 8-14
    Aufs erste danke ich meinem Gott durch Jesum Christum euer aller halben, daß euer Glaube verkündigt wird in der ganzen Welt.
    Denn Gott ist mein Zeuge, welchem ich diene in meinem Geiste in dem Evangelium seines Sohnes, wie unablässig ich euer erwähne,
    allezeit flehend bei meinen Gebeten, ob ich nun endlich einmal durch den Willen Gottes so glücklich sein möchte, zu euch zu kommen.
    Denn mich verlangt sehr, euch zu sehen, auf daß ich euch etwas geistliche Gnadengabe mitteilte, um euch zu befestigen,
    daß ist aber, mit euch getröstet zu werden in eurer Mitte, ein jeder durch den Glauben, der in dem anderen ist, sowohl euren als meinen.
    Ich will aber nicht, daß euch unbekannt sei, Brüder, daß ich mir oft vorgesetzt habe, zu euch zu kommen (und bis jetzt verhindert worden bin), auf daß ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, gleichwie auch unter den übrigen Nationen.
    Sowohl Griechen als Barbaren, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner.

    NeÜ Vers 8-14
    Als Erstes danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, denn in der ganzen Welt spricht man von eurem Glauben.‭
    ‭Denn Gott, dem ich mit allem, was ich bin und habe, und mit der Freudenbotschaft seines Sohnes diene, ist mein Zeuge, dass ich euch ständig erwähne,‭
    ‭wenn ich zu ihm bete. Und ich flehe ihn an, dass er es mir doch endlich ermöglicht, zu euch zu kommen, wenn das seinem Willen entspricht.‭
    ‭Denn ich sehne mich sehr danach, euch persönlich kennenzulernen, damit ich euch etwas von dem weitergeben kann, was Gott mir geschenkt hat, und ihr gestärkt werdet -‭
    ‭besser gesagt, damit wir, wenn ich bei euch bin, durch unseren gemeinsamen Glauben gegenseitig ermutigt werden.‭
    ‭Ihr sollt wissen, meine Brüder, dass ich mir schon oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen. Bis jetzt wurde ich aber immer wieder daran gehindert. Denn gern würde ich, wie bei den anderen Völkern, auch bei euch einige Früchte meiner Arbeit ernten.‭
    ‭Ich fühle mich nämlich allen Völkern verpflichtet, ob sie nun zivilisiert sind oder nicht, ob die Menschen gebildet oder ungebildet sind.‭

    ELB CSV Vers 8-14
    Zuerst einmal danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, weil euer Glaube verkündigt wird in der ganzen Welt.‭
    ‭Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich diene in meinem Geist in dem Evangelium seines Sohnes, wie unablässig ich euch erwähne,‭
    ‭allezeit flehend in meinen Gebeten, ob ich vielleicht endlich einmal durch den Willen Gottes so glücklich sein möchte, zu euch zu kommen.‭
    ‭Denn mich verlangt danach, euch zu sehen, damit ich euch etwas geistliche Gnadengabe mitteile, um euch zu befestigen,‭
    ‭das ist aber, um mit [euch] getröstet zu werden in eurer Mitte, [ein jeder] durch den Glauben, [der] in dem anderen [ist], sowohl euren als meinen.‭
    ‭Ich will aber nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen (und bis jetzt verhindert worden bin), um auch unter euch etwas Frucht zu haben, wie auch unter den übrigen Nationen.‭
    ‭Sowohl Griechen als Barbaren, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner.‭

    ELB 2006 Vers 8-14
    Aufs Erste danke ich meinem Gott durch Jesus Christus euer aller wegen, dass euer Glaube verkündet wird in der ganzen Welt.
    Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist an dem Evangelium seines Sohnes diene, wie unablässig ich euch erwähne
    allezeit in meinen Gebeten, indem ich flehe, ob es mir wohl durch den Willen Gottes endlich einmal gelingen wird, zu euch zu kommen.
    Denn mich verlangt sehr, euch zu sehen, damit ich euch etwas geistliche Gnadengabe abgebe, um euch zu stärken,
    das heißt aber, um bei euch mitgetröstet zu werden, ein jeder durch den Glauben, der in dem anderen ist, sowohl euren als meinen.
    Ich will aber nicht, dass euch unbekannt ist, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen – und bis jetzt verhindert worden bin –, damit ich auch unter euch etwas Frucht habe, wie auch unter den übrigen Nationen.
    Sowohl Griechen als auch Nichtgriechen, sowohl Weisen als auch Unverständigen bin ich ein Schuldner.

    ELB 1905 Vers 15-17
    Ebenso bin ich, soviel an mir ist, bereitwillig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.
    Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.
    Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin geoffenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: "Der Gerechte aber wird aus Glauben leben".

    NeÜ Vers 15-17
    Darum möchte ich auch euch in Rom gern Gottes gute Botschaft bringen.‭
    ‭Denn ich bekenne mich offen und ohne Scham zu dieser Freudenbotschaft: Sie ist Gottes Kraft und rettet jeden, der ihr glaubt. Das gilt für die Juden zuerst und genauso für alle anderen Menschen.‭
    ‭Denn im Evangelium zeigt Gott uns seine Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt und Menschen zum Glauben führt, wie es in der Schrift heißt: »Der Gerechte wird leben, weil er glaubt.«‭

    ELB CSV Vers 15-17
    So bin ich denn, soviel an mir ist, bereitwillig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.‭
    ‭Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl [dem] Juden zuerst als auch [dem] Griechen.‭
    ‭Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.“‭

    ELB 2006 Vers 15-17
    Dementsprechend bin ich, soviel an mir ist, willig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.
    Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.
    Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.«

    ELB 1905 Vers 18-32
    Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit besitzen;
    weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart, -
    denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien;
    weil sie, Gott kennend, ihn weder als Gott verherrlichten, noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen, und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde:
    indem sie sich für Weise ausgaben,
    sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.
    Darum hat Gott sie auch dahingegeben in den Gelüsten ihrer Herzen in Unreinigkeit, ihre Leiber untereinander zu schänden;
    welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf mehr Verehrung und Dienst dargebracht haben als dem Schöpfer, welcher gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.
    Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Weiber haben den natürlichen Gebrauch in den unnatürlichen verwandelt,
    als auch gleicherweise die Männer, den natürlichen Gebrauch des Weibes verlassend, in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie Männer mit Männern Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen.
    Und gleichwie sie es nicht für gut fanden, Gott in Erkenntnis zu haben, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt;
    erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit; voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke;
    Ohrenbläser, Verleumder, Gottverhaßte, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, Eltern Ungehorsame,
    Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige;
    die, wiewohl sie Gottes gerechtes Urteil erkennen, daß, die solches tun, des Todes würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun.

    NeÜ Vers 18-32
    Genauso lässt Gott aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab wird er über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen, die durch Unrecht die Wahrheit niederhalten.‭
    ‭Denn was von Gott erkennbar ist, ist unter ihnen bekannt. Gott hat es ihnen vor Augen gestellt.‭
    ‭Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind nämlich seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung.‭
    ‭Trotz allem, was sie von Gott wussten, ehrten sie ihn aber nicht als Gott und brachten ihm auch keinerlei Dank. Stattdessen verloren sich ihre Gedanken ins Nichts, und in ihrem uneinsichtigen Herzen wurde es finster.‭
    ‭Sie hielten sich für Weise und wurden zu Narren.‭
    ‭Die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauschten sie mit Bildern von sterblichen Menschen, mit Abbildern von Vögeln, vierfüßigen und kriechenden Tieren.‭
    ‭Darum hat Gott sie den Begierden ihres Herzens ausgeliefert; er hat sie ihrer Unsittlichkeit überlassen, sodass sie ihre eigenen Körper schändeten.‭
    ‭Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge. Sie beteten die Geschöpfe an und verehrten sie anstelle des Schöpfers, der doch für immer und ewig zu preisen ist. Amen!‭
    ‭Darum hat Gott sie entehrenden Leidenschaften ausgeliefert. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen,‭
    ‭und ihre Männer machten es genauso. Sie gaben den natürlichen Verkehr mit den Frauen auf und wurden von wildem Verlangen zueinander gepackt. Männer trieben es schamlos mit Männern. So empfingen sie den gebührenden Lohn für ihre Verirrung an sich selbst.‭
    ‭Und weil sie es nicht für gut hielten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, sodass sie tun, was man nicht tun darf.‭
    ‭Jede Art von Unrecht, Bosheit, Habsucht und Gemeinheit ist bei ihnen zu finden. Sie sind voller Neid, Mord, Streit, List und Tücke.‭
    ‭Sie reden gehässig über andere und verleumden sie. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, hochmütig und prahlerisch. Im Bösen sind sie sehr erfinderisch, und ihre Eltern verachten sie.‭
    ‭Sie sind unbelehrbar, unzuverlässig, gefühllos und kennen kein Erbarmen.‭
    ‭Obwohl sie wissen, dass jeder, der so handelt, nach Gottes Gesetz den Tod verdient, tun sie es nicht nur selbst, sondern finden es auch noch gut, wenn andere es ebenso machen.

    ELB CSV Vers 18-32
    Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit [der] Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit besitzen,‭
    ‭weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat [es] ihnen offenbart-‭
    ‭denn das Unsichtbare von ihm wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung [der] Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden-,damit sie ohne Entschuldigung seien,‭
    ‭weil sie, Gott kennend, [ihn] weder als Gott verherrlichten noch [ihm] Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.‭
    ‭Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Toren geworden‭
    ‭und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in [das] Gleichnis eines Bildes von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.‭
    ‭Darum hat Gott sie hingegeben in den Begierden ihrer Herzen zur Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden;‭
    ‭die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauscht und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben anstatt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.‭
    ‭Deswegen hat Gott sie hingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen vertauscht,‭
    ‭als auch ebenso die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen haben und in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie, Männer mit Männern, Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen.‭
    ‭Und weil sie es nicht für gut befanden, Gott in Erkenntnis zu haben, hat Gott sie hingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt;‭
    ‭erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit; voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Ohrenbläser,‭
    ‭Verleumder, Gott Hassende, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser [Dinge, den] Eltern Ungehorsame,‭
    ‭Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige;‭
    ‭die, obwohl sie Gottes gerechtes Urteil erkennen, dass die, die so etwas tun, [des] Todes würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun.

    ELB 2006 Vers 18-32
    Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten,
    weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart.
    Denn sein unsichtbares ⟨Wesen⟩, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung sind;
    weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen auf Nichtiges verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.
    Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden
    und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.
    Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in ⟨die⟩ Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden,
    sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.
    Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt,
    und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt, indem die Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst.
    Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott anzuerkennen, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht gebührt:
    erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Verbreiter übler Nachrede,
    Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame,
    Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.
    Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.
    In Christus
    Holger

  • #2
    VIERWERK (Römer 2)
    Vier Übersetzungen im Vergleich:
    • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
    • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
    • ELB CSV: Elberfelder CSV
    • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

    Römer Kapitel 2

    ELB 1905 Vers 1-11
    Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, jeder der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe.
    Wir wissen aber, daß das Gericht Gottes nach der Wahrheit ist über die, welche solches tun.
    Denkst du aber dies, o Mensch, der du die richtest, die solches tun, und verübst dasselbe, daß du dem Gericht Gottes entfliehen werdest?
    Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut, nicht wissend, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet?
    Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf am Tage des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes,
    welcher einem jeden vergelten wird nach seinen Werken:
    denen, die mit Ausharren in gutem Werke Herrlichkeit und Ehre und Unverweslichkeit suchen, ewiges Leben;
    denen aber, die streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm.
    Drangsal und Angst über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen;
    Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen;
    denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott.

    NeÜ Vers 1-11
    Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, lieber Mensch, wer immer du auch bist und dich zum Richter machst. Du verurteilst zwar den anderen, doch damit richtest du dich selbst, weil du selber tust, was du verdammst.‭
    ‭Wir wissen aber, dass Gott alle, die so handeln, zu Recht verurteilen wird.‭
    ‭Meinst du etwa, du könntest dem Gericht Gottes entgehen, wenn du die verurteilst, die so etwas tun, aber doch genau dasselbe machst?‭
    ‭Oder verachtest du etwa seine große Güte, Nachsicht und Geduld? Begreifst du denn nicht, dass er dich mit seiner Güte zur Umkehr bringen will?‭
    ‭Doch du bist starrsinnig und nicht bereit, deine Einstellung zu ändern. So lädst du dir selbst immer mehr Zorn auf - bis zum Tag des Zorns. An diesem Tag wird offenbar, dass Gottes Urteil gerecht ist.‭
    ‭Gott wird jedem das geben, was er für sein Tun verdient hat.‭
    ‭Den einen, die unermüdlich das Gute tun und alles dransetzen, um an Gottes Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit teilzuhaben, gibt er das ewige Leben.‭
    ‭Den anderen aber, die nur an sich selbst denken und sich weigern, der Wahrheit zu gehorchen, stattdessen aber dem Unrecht gehorsam sind, gilt sein grimmiger Zorn.‭
    ‭Bedrängende Angst wird über die Menschen kommen, die Böses tun. Das gilt für den Juden zuerst und für jeden anderen Menschen.‭
    ‭Ewige Herrlichkeit jedoch und Ehre und Frieden werden die erhalten, die Gutes tun. Auch das gilt für den Juden zuerst und für jeden anderen Menschen.‭
    ‭Denn bei Gott gibt es keinerlei Bevorzugung.‭

    ELB CSV Vers 1-11
    Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, jeder, der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe.‭
    ‭Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes nach [der] Wahrheit ist über die, die so etwas tun.‭
    ‭Denkst du aber dies, o Mensch, der du die richtest, die so etwas tun, und verübst dasselbe, dass ‭du‭ dem Gericht Gottes entfliehen wirst?‭
    ‭Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet?‭
    ‭Nach deinem Starrsinn und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf am Tag [des] Zorns und [der] Offenbarung [des] gerechten Gerichts Gottes,‭
    ‭der jedem vergelten wird nach seinen Werken:‭
    ‭denen, die mit Ausharren in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben;‭
    ‭denen aber, die streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm.‭
    ‭Drangsal und Angst über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl [des] Juden zuerst als auch [des] Griechen;‭
    ‭Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl [dem] Juden zuerst als auch [dem] Griechen;‭
    ‭denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott.‭

    ELB 2006 Vers 1-11
    Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, Mensch, jeder, der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe.
    Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes der Wahrheit entsprechend über die ergeht, die so etwas tun.
    Denkst du aber dies, Mensch, der du die richtest, die so etwas tun, und dasselbe verübst, dass du dem Gericht Gottes entfliehen wirst?
    Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet?
    Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes,
    der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken:
    denen, die mit Ausdauer in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben;
    denen jedoch, die von Selbstsucht ⟨bestimmt⟩ und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm.
    Bedrängnis und Angst über die Seele jedes Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen;
    Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.
    Denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott.

    ELB 1905 Vers 12-16
    Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden,
    (denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.
    Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz,
    welche das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, indem ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen)
    an dem Tage, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, nach meinem Evangelium, durch Jesum Christum.

    NeÜ Vers 12-16
    Alle Menschen, die sündigen und keine Beziehung zum Gesetz Gottes haben, werden auch ohne Gesetz ins Verderben gehen. Und alle, die mit Gesetz sündigen, werden durch das Gesetz verurteilt.‭
    ‭Denn nicht die, die hören, was das Gesetz sagt, werden von Gott für unschuldig erklärt, sondern die, die tun, was es verlangt.‭
    ‭Und wenn nun Menschen aus nichtjüdischen Völkern, die keine Beziehung zum Gesetz Gottes haben, von sich aus so handeln, wie es das Gesetz fordert, dann tragen sie das Gesetz in sich.‭
    ‭Sie beweisen damit, dass ihnen die Forderungen des Gesetzes ins Herz geschrieben sind. Das zeigt sich auch an der Stimme ihres Gewissens und am Widerstreit ihrer Gedanken, die sich gegenseitig anklagen oder auch entschuldigen.‭
    ‭Der Tag des Gerichts wird das ans Licht bringen, der Tag, an dem Gott durch Jesus Christus die verborgensten Dinge der Menschen richten wird. So entspricht es der Botschaft, die Gott mir anvertraut hat.‭

    ELB CSV Vers 12-16
    Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden‭
    ‭(denn nicht die Hörer [des] Gesetzes [sind] gerecht vor Gott, sondern die Täter [des] Gesetzes werden gerechtfertigt werden.‭
    ‭Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die [Dinge] des Gesetzes ausüben, [so] sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz,‭
    ‭solche, die das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, wobei ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen)‭
    ‭an [dem] Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird nach meinem Evangelium durch Jesus Christus.‭

    ELB 2006 Vers 12-16
    Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden
    – es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.
    Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz.
    Sie beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen –
    an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richtet nach meinem Evangelium durch Christus Jesus.

    ELB 1905 Vers 17-24
    Wenn du aber ein Jude genannt wirst und dich auf das Gesetz stützest
    und dich Gottes rühmst, und den Willen kennst und das Vorzüglichere unterscheidest, indem du aus dem Gesetz unterrichtet bist,
    und getraust dir, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind,
    ein Erzieher der Törichten, ein Lehrer der Unmündigen, der die Form der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat: -
    der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht? Der du predigst, man solle nicht stehlen, du stiehlst?
    Der du sagst, man solle nicht ehebrechen, du begehst Ehebruch? Der du die Götzenbilder für Greuel hältst, du begehst Tempelraub?
    Der du dich des Gesetzes rühmst, du verunehrst Gott durch die Übertretung des Gesetzes?
    Denn der Name Gottes wird eurethalben unter den Nationen gelästert, wie geschrieben steht.

    NeÜ Vers 17-24
    Nun zu dir: Du kannst von dir sagen, ein Jude zu sein, und fühlst dich sicher, weil du das Gesetz hast. Du bist stolz auf deinen Gott.‭
    ‭Aus dem Gesetz kennst du seinen Willen und kannst beurteilen, worauf es ankommt.‭
    ‭Du traust dir zu, die Blinden zu führen und denen im Dunkeln das Licht zu bringen,‭
    ‭du willst Erzieher für die Unverständigen und Lehrer für die Unwissenden sein, weil du das Gesetz Gottes hast, den Inbegriff von Erkenntnis und Wahrheit.‭
    ‭Du belehrst andere, warum nicht auch dich selbst? Du predigst, man dürfe nicht stehlen - und warum stiehlst du?‭
    ‭Du sagst, man soll die Ehe nicht brechen - warum brichst du sie? Du verabscheust die Götzen - und warum bereicherst du dich dann an ihren Tempeln?‭
    ‭Du bist stolz auf das Gesetz - und warum brichst du es selbst und machst Gott Schande damit?‭
    ‭So steht es schon in der Schrift: »Euretwegen wird der Name Gottes bei den Völkern verlästert.«‭

    ELB CSV Vers 17-24
    Wenn ‭du‭ aber Jude genannt wirst und dich auf [das] Gesetz stützt und dich Gottes rühmst‭
    ‭und den Willen kennst und das Vorzüglichere unterscheidest, da du aus dem Gesetz unterrichtet bist,‭
    ‭und getraust dich, ein Leiter [der] Blinden zu sein, ein Licht derer, [die] in Finsternis [sind],‭
    ‭ein Erzieher [der] Törichten, ein Lehrer [der] Unmündigen, der die Form der Erkenntnis und der Wahrheit in dem Gesetz hat-‭
    ‭der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht? Der du predigst, man solle nicht stehlen, du stiehlst?‭
    ‭Der du sagst, man solle nicht ehebrechen, du begehst Ehebruch? Der du die Götzenbilder für Gräuel hältst, du begehst Tempelraub?‭
    ‭Der du dich [des] Gesetzes rühmst, du verunehrst Gott durch die Übertretung des Gesetzes?‭
    ‭Denn der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen gelästert, wie geschrieben steht.‭

    ELB 2006 Vers 17-24
    Wenn du dich aber einen Juden nennst und dich auf das Gesetz stützt und dich Gottes rühmst
    und den Willen kennst und prüfst, worauf es ankommt, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist,
    und getraust dich, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer⟨, die⟩ in Finsternis ⟨sind⟩,
    ein Erzieher der Törichten, ein Lehrer der Unmündigen, der die Verkörperung der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat –:
    Der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht? Der du predigst, man solle nicht stehlen, du stiehlst?
    Der du sagst, man solle nicht ehebrechen, du begehst Ehebruch? Der du die Götzenbilder für Gräuel hältst, du begehst Tempelraub?
    Der du dich des Gesetzes rühmst, du verunehrst Gott durch die Übertretung des Gesetzes?
    Denn »der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen gelästert«, wie geschrieben steht.

    ELB 1905 Vers 25-29
    Denn Beschneidung ist wohl nütze, wenn du das Gesetz tust; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, so ist deine Beschneidung Vorhaut geworden.
    Wenn nun die Vorhaut die Rechte des Gesetzes beobachtet, wird nicht seine Vorhaut für Beschneidung gerechnet werden,
    und die Vorhaut von Natur, die das Gesetz erfüllt, dich richten, der du mit Buchstaben und Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist?
    Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleische Beschneidung;
    sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geiste, nicht im Buchstaben; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist.

    NeÜ Vers 25-29
    Auch die Beschneidung nützt dir nur dann etwas, wenn du das Gesetz befolgst. Übertrittst du das Gesetz, bist du praktisch ein Unbeschnittener geworden.‭
    ‭Und wenn ein Unbeschnittener die Forderungen des Gesetzes erfüllt, gilt er vor Gott dann etwa nicht als beschnitten?‭
    ‭So wird der Unbeschnittene, der das Gesetz gehalten hat, über dich das Urteil sprechen, der das Gesetz zwar buchstabengenau kennt und auch beschnitten ist, es aber doch übertreten hat.‭
    ‭Nicht der ist nämlich ein Jude, der es nach außen hin ist, und der körperliche Vollzug ist auch nicht die wirkliche Beschneidung,‭
    ‭sondern ein wahrer Jude ist der, der es innerlich ist, und die wahre Beschneidung ist die, die am Herzen geschieht. Sie kommt nicht durch die ‹genaue Befolgung der› Vorschrift zustande, sondern durch ‹Gottes› Geist. So einer bekommt das Lob nicht von Menschen, sondern von Gott.

    ELB CSV Vers 25-29
    Denn Beschneidung ist zwar von Nutzen, wenn du [das] Gesetz tust; wenn du aber ein Gesetzes-Übertreter bist, [so] ist deine Beschneidung Vorhaut geworden.‭
    ‭Wenn nun die Vorhaut die Rechte des Gesetzes beachtet, wird nicht seine Vorhaut für Beschneidung gerechnet werden‭
    ‭und die Vorhaut von Natur, die das Gesetz erfüllt, dich richten, der du mit Buchstaben und Beschneidung ein Gesetzes-Übertreter bist?‭
    ‭Denn nicht der ist ein Jude, [der es] äußerlich [ist], noch [ist] die äußerliche [Beschneidung] im Fleisch Beschneidung;‭
    ‭sondern der ist ein Jude, [der es] innerlich [ist], und Beschneidung [ist die des] Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist.

    ELB 2006 Vers 25-29
    Denn Beschneidung ist wohl nütze, wenn du das Gesetz befolgst; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, so ist deine Beschneidung Unbeschnittensein geworden.
    Wenn nun der Unbeschnittene die Rechtsforderungen des Gesetzes befolgt, wird nicht sein Unbeschnittensein für Beschneidung gerechnet werden,
    und das Unbeschnittensein von Natur, das das Gesetz erfüllt, dich richten, der du mit Buchstaben und Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist?
    Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche ⟨Beschneidung⟩ im Fleisch Beschneidung;
    sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ⟨ist die⟩ des Herzens, im Geist, nicht im Buchstaben. Sein Lob kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.
    In Christus
    Holger

    Kommentar


    • #3
      VIERWERK (Römer 3)
      Vier Übersetzungen im Vergleich:
      • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
      • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
      • ELB CSV: Elberfelder CSV
      • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

      Römer Kapitel 3

      ELB 1905 Vers 1-8
      Was ist nun der Vorteil des Juden? Oder was der Nutzen der Beschneidung?
      Viel, in jeder Hinsicht. Denn zuerst sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden.
      Was denn? Wenn etliche nicht geglaubt haben, wird etwa ihr Unglaube die Treue Gottes aufheben?
      Das sei ferne! Gott aber sei wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner, wie geschrieben steht: “Damit du gerechtfertigt werdest in deinen Worten, und überwindest, wenn du gerichtet wirst”.
      Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was wollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, der Zorn auferlegt? (Ich rede nach Menschenweise.)
      Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten?
      Denn wenn die Wahrheit Gottes durch meine Lüge überströmender geworden ist zu seiner Herrlichkeit, warum werde ich auch noch als Sünder gerichtet?
      Und warum nicht, wie wir gelästert werden, und wie etliche sagen, daß wir sprechen: Laßt uns das Böse tun, damit das Gute komme? deren Gericht gerecht ist.

      NeÜ Vers 1-8
      Aber was für einen Vorteil haben dann die Juden, und was nützt dann noch die Beschneidung?
      Nun, die Juden haben den anderen Völkern in jeder Hinsicht viel voraus, vor allem, dass Gott ihnen seine Worte anvertraut hat.
      Es stimmt zwar, dass einige dieses Vertrauen enttäuscht haben. Aber kann ihr Unglaube etwa die Treue Gottes aufheben?
      Auf keinen Fall! Vielmehr sollte dadurch klar werden, dass Gott zuverlässig und wahrhaftig ist, jeder Mensch aber letztlich ein Lügner, so wie es in der Schrift heißt: »Du sollst Recht behalten mit deinen Worten und wirst dich siegreich behaupten, wenn man dich anklagen will.«
      Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit überhaupt erst zur Geltung bringt, was sagen wir dann? Ist Gott vielleicht ungerecht, wenn er seinen Zorn über uns kommen lässt? - Ich frage sehr menschlich. -
      Auf keinen Fall! Denn wie könnte Gott sonst die Welt richten?
      Wenn nun aber die Wahrheit Gottes erst durch meine Lüge richtig zur Geltung kommt und das zu seinem Ruhm führt, warum werde ich dann noch als Sünder gerichtet?
      Könnten wir dann nicht gleich sagen: »Tun wir doch das Böse, damit so das Gute kommt!«? Einige verleumden uns ja und behaupten, dass wir so etwas lehren. Solche trifft Gottes Urteil zu Recht.

      ELB CSV Vers 1-8
      Was ist nun der Vorteil des Juden oder was der Nutzen der Beschneidung?
      Viel, in jeder Hinsicht. Denn zuerst einmal sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden.
      Was denn? Wenn einige nicht geglaubt haben, wird etwa ihr Unglaube die Treue Gottes aufheben?
      Das sei ferne! Gott aber sei wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner, wie geschrieben steht: „Damit du gerechtfertigt wirst in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.“
      Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was sollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, dass er den Zorn auferlegt? (Ich rede nach Menschen[weise].)
      Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten?
      Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge übergeströmt ist zu seiner Herrlichkeit, warum werde ich auch noch als Sünder gerichtet?
      Und [ist es] etwa so, wie wir gelästert werden und wie einige sagen, dass wir sprechen: Lasst uns das Böse tun, damit das Gute komme? -deren Gericht gerecht ist.

      ELB 2006 Vers 1-8
      Was ist nun der Vorzug des Juden oder was der Nutzen der Beschneidung?
      Viel in jeder Hinsicht. Denn zuerst sind ihnen die Aussprüche Gottes anvertraut worden.
      Was denn? Wenn einige untreu waren, wird etwa ihre Untreue die Treue Gottes aufheben?
      Auf keinen Fall! Vielmehr soll es so sein: Gott ⟨ist⟩ wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner, wie geschrieben steht: »Damit du gerechtfertigt wirst in deinen Worten und den Sieg davonträgst, wenn man mit dir rechtet.«
      Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was wollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, wenn er Zorn auferlegt? – Ich rede nach Menschenweise. –
      Auf keinen Fall! Wie könnte sonst Gott die Welt richten?
      Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge überreich geworden ist zu seiner Herrlichkeit, warum werde ich auch noch als Sünder gerichtet?
      Und ⟨sollen wir es⟩ etwa ⟨so machen⟩, wie wir verlästert werden und wie einige sagen, dass wir sprechen: Lasst uns das Böse tun, damit das Gute kommt? Deren Gericht ist gerecht.

      ELB 1905 Vers 9-20
      Was nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht; denn wir haben sowohl Juden als Griechen zuvor beschuldigt, daß sie alle unter der Sünde seien, wie geschrieben steht:
      “Da ist kein Gerechter, auch nicht einer;
      da ist keiner, der verständig sei; da ist keiner, der Gott suche.
      Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer.”
      “Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trüglich.” Otterngift ist unter ihren Lippen.”
      “Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.”
      “Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen;
      Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen,
      und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt.”
      “Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen”
      Wir wissen aber, daß alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, auf daß jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei.
      Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

      NeÜ Vers 9-20
      Aber wie ist es nun? Machen wir etwa Ausflüchte? Ganz und gar nicht! Wir haben ja schon den Beweis erbracht, dass die Juden genauso wie die anderen Völker in der Gewalt der Sünde sind.
      So steht es in der Schrift: »Keiner ist gerecht, auch nicht einer.
      Keiner hat Einsicht und fragt nach Gott.
      Alle haben sie den rechten Weg verlassen und sind unbrauchbar geworden. Niemand ist da, der Gutes tut, kein Einziger.«
      ›Ihre Kehle ist ein offenes Grab und mit ihrer Zunge formen sie Lügen.« »Schlangengift verbirgt sich hinter ihren Lippen.«
      »Ihr Mund ist voller Flüche und Drohungen.«
      »Ihre Füße sind schnell, wenn es darum geht, Blut zu vergießen.
      Sie hinterlassen Verwüstung und Elend,
      und was zum Frieden führt, kennen sie nicht.«
      »Von Gottesfurcht wissen sie nichts.«
      Das sagt das Gesetz, und wir wissen: Alles, was es sagt, richtet sich an die, denen es verordnet wurde. So wird jeder Mund gestopft und die ganze Welt sieht sich dem Urteil Gottes verfallen.
      Denn durch das Halten von Geboten wird kein Mensch vor Gott gerecht. Das Gesetz führt nur dazu, dass man seine Sünde erkennt.

      ELB CSV 9-20
      Was nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht; denn wir haben sowohl Juden als auch Griechen zuvor beschuldigt, dass sie alle unter [der] Sünde sind,
      wie geschrieben steht: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer;
      da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht.
      Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.“
      „Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trügerisch.“ „Schlangengift ist unter ihren Lippen.“
      „Ihr Mund ist voller Fluchen und Bitterkeit.“
      „Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen;
      Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen,
      und [den] Weg [des] Friedens haben sie nicht erkannt.“
      „Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.“
      Wir wissen aber, dass alles, was das Gesetz sagt, es zu denen redet, [die] unter dem Gesetz [sind], damit jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei.
      Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz [kommt] Erkenntnis [der] Sünde.

      ELB 2006 9-20
      Was nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht! Denn wir haben sowohl Juden als auch Griechen vorher beschuldigt, alle unter der Sünde zu sein,
      wie geschrieben steht: »Da ist kein Gerechter, auch nicht einer;
      da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht.
      Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.«
      »Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trügerisch.« »Viperngift ist unter ihren Lippen.«
      »Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.«
      »Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen;
      Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen,
      und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt.«
      »Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.« Wir wissen aber, dass alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft wird und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen ist.
      Darum: Aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durchs Gesetz ⟨kommt⟩ Erkenntnis der Sünde.

      ELB 1905 Vers 21-26
      Jetzt aber ist, ohne Gesetz, Gottes Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten:
      Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesum Christum gegen alle und auf alle, die da glauben.
      Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes,
      und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christo Jesu ist;
      welchen Gott dargestellt hat zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben an sein Blut, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes;
      zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, daß er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesum ist.

      NeÜ Vers 21-26
      Doch jetzt ist die Gerechtigkeit Gottes unabhängig vom Gesetz sichtbar geworden. Und das wird vom Gesetz und den Worten der Propheten bestätigt.
      Es ist die Gerechtigkeit Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt wird und allen zugutekommt, die glauben. Da gibt es keinen Unterschied,
      denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.
      Doch werden sie ohne eigenes Zutun durch seine Gnade gerecht gesprochen. Das geschieht aufgrund der Erlösung, die in Jesus Christus ‹Wirklichkeit geworden› ist.
      Ihn hat Gott als Sühnopfer öffentlich dargestellt. Durch sein vergossenes Blut ist die Sühne vollzogen worden, und durch den Glauben kommt sie uns zugute. So hat Gott auch den Beweis erbracht, dass er gerecht gehandelt hatte, obwohl er die bis dahin begangenen Sünden der Menschen ungestraft ließ.
      Und heute beweist er seine Gerechtigkeit dadurch, dass er den für gerecht erklärt, der aus dem Glauben an Jesus lebt.

      ELB CSV 21-26
      Jetzt aber ist, ohne Gesetz, Gottes Gerechtigkeit offenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten:
      Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus gegen alle [und auf alle], die glauben. Denn es ist kein Unterschied,
      denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes
      und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist;
      den Gott dargestellt hat als ein Sühnmittel durch den Glauben an sein Blut, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden
      unter der Nachsicht Gottes; zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, [der] des Glaubens an Jesus [ist].

      ELB 2006 21-26
      Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit offenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten:
      Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied,
      denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes
      und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.
      Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden
      unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht ist und den rechtfertigt, der des Glaubens an Jesus ist.

      ELB 1905 Vers 27-31
      Wo ist denn der Ruhm? Er ist ausgeschlossen worden. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.
      Denn wir urteilen, daß ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.
      Oder ist Gott der Gott der Juden allein? Nicht auch der Nationen?
      Ja, auch der Nationen, dieweil es ein einiger Gott ist, der die Beschneidung aus Glauben und die Vorhaut durch den Glauben rechtfertigen wird.
      Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir bestätigen das Gesetz.

      NeÜ Vers 27-31
      Kann man da noch selbst auf etwas stolz sein? Das ist ausgeschlossen! Durch was für ein Gesetz? Durch das der Werke? Nein! Es kommt durch das Gesetz des Glaubens.
      Denn wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Mensch durch Glauben für gerecht erklärt wird und nicht durch das Einhalten von Vorschriften.
      Ist Gott denn nur ein Gott der Juden und nicht auch der der anderen Völker? Natürlich auch der anderen Völker!
      Denn es gibt nur den einen Gott. Er wird die Beschnittenen ebenso wie die Unbeschnittenen auf der gleichen Grundlage des Glaubens für gerecht erklären.
      Machen wir jetzt durch den Glauben das Gesetz ungültig? Ganz im Gegenteil: Wir bestätigen das Gesetz!

      ELB CSV Vers 27-31
      Wo ist nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen worden. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch [das] Gesetz [des] Glaubens.
      Denn wir urteilen, dass ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.
      Oder ist [Gott] der Gott [der] Juden allein? Nicht auch [der] Nationen? Ja, auch [der] Nationen,
      denn es ist der eine Gott, der [die] Beschneidung aus Glauben und [die] Vorhaut durch den Glauben rechtfertigen wird.
      Heben wir nun [das] Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir bestätigen [das] Gesetz.

      ELB 2006 Vers 27-31
      Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.
      Denn wir urteilen, dass ⟨der⟩ Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.
      Oder ist ⟨Gott⟩ der Gott der Juden allein? Nicht auch der Nationen? Ja, auch der Nationen.
      Denn Gott ist einer. Er wird die Beschneidung aus Glauben und das Unbeschnittensein durch den Glauben rechtfertigen.
      Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Auf keinen Fall! Sondern wir bestätigen das Gesetz.
      In Christus
      Holger

      Kommentar


      • #4
        VIERWERK (Römer 4)
        Vier Übersetzungen im Vergleich:
        • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
        • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
        • ELB CSV: Elberfelder CSV
        • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

        Römer Kapitel 4

        ELB 1905 Vers 1-8
        Was wollen wir denn sagen, daß Abraham, unser Vater, nach dem Fleische gefunden habe?
        Denn wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, so hat er etwas zum Rühmen, aber nicht vor Gott.
        Denn was sagt die Schrift?”Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.”
        Dem aber, der wirkt, wird der Lohn nicht nach Gnade zugerechnet, sondern nach Schuldigkeit.
        Dem aber, der nicht wirkt, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet.
        Gleichwie auch David die Glückseligkeit des Menschen ausspricht, welchem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet:
        “Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind!
        Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht zurechnet!

        NeÜ Vers 1-8
        Was hat denn bei unserem Stammvater Abraham - von dem wir Juden ja abstammen - dazu geführt,
        dass er für gerecht erklärt wurde? Etwa seine eigenen Leistungen? Dann hätte er Grund, stolz auf sich zu sein. Aber das zählt nichts vor Gott,
        denn die Schrift sagt: »Abraham glaubte Gott, und das ist ihm als Gerechtigkeit angerechnet worden.«
        Wenn jemand Leistungen erbracht hat, erhält er den Arbeitslohn, den er verdient. Er bekommt ihn nicht geschenkt.
        Wenn aber jemand keine Leistungen vorweisen kann, sondern sein Vertrauen auf den setzt, der den Gottlosen gerecht spricht, dann wird ihm sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.
        Im gleichen Sinn nennt auch David den glücklich, dem Gott ohne Gegenleistung Gerechtigkeit zuspricht:
        »Wie glücklich sind die, denen die Vergehen vergeben und die Sünden zugedeckt sind!
        Wie glücklich ist der, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet!«

        ELB CSV Vers 1-8
        Was sollen wir nun sagen, dass Abraham, unser Vater nach [dem] Fleisch, gefunden habe?
        Denn wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, [so] hat er etwas zum Rühmen-aber nicht vor Gott.
        Denn was sagt die Schrift? „Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.“
        Dem aber, der wirkt, wird der Lohn nicht nach Gnade zugerechnet, sondern nach Schuldigkeit.
        Dem aber, der nicht wirkt, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet;
        wie denn auch David die Glückseligkeit des Menschen ausspricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet:
        „Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind!
        Glückselig [der] Mann, dem [der] Herr Sünde nicht zurechnet!“

        ELB 2006 Vers 1-8
        Was wollen wir denn sagen, hat Abraham, unser Vorfahr dem Fleische nach, gefunden?
        Denn wenn Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, so hat er etwas zum Rühmen, aber nicht vor Gott.
        Denn was sagt die Schrift? »Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.«
        Dem aber, der Werke tut, wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit.
        Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet,
        wie auch David die Seligpreisung des Menschen ausspricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke zurechnet:
        »Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind!
        Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht zurechnet!«

        ELB 1905 Vers 9-12
        Diese Glückseligkeit nun, ruht sie auf der Beschneidung, oder auch auf der Vorhaut? Denn wir sagen, daß der Glaube dem Abraham zur Gerechtigkeit gerechnet worden ist.
        Wie wurde er ihm denn zugerechnet? Als er in der Beschneidung oder in der Vorhaut war? Nicht in der Beschneidung, sondern in der Vorhaut.
        Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er hatte, als er in der Vorhaut war, damit er Vater aller wäre, die in der Vorhaut glauben, damit auch ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet würde;
        und Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die aus der Beschneidung sind, sondern auch derer, die in den Fußstapfen des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham hatte, als er in der Vorhaut war.

        NeÜ Vers 9-12
        Werden hier nur die glücklich genannt, die beschnitten sind, oder gilt das auch für die Unbeschnittenen? Wir haben ja schon gesagt, dass dem Abraham der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet wurde.
        Wann geschah das eigentlich? Als er beschnitten oder als er unbeschnitten war? Er war noch unbeschnitten!
        Das Zeichen der Beschneidung besiegelte für ihn die Tatsache, dass Gott ihn schon vor seiner Beschneidung aufgrund seines Glaubens gerecht gesprochen hatte. Er sollte nämlich der Vater für alle werden, die Gott vertrauen, ohne beschnitten zu sein, und denen der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet wird.
        Durch seine Beschneidung ist Abraham aber auch der Vater der Beschnittenen geworden, vor allem, wenn sie dem Beispiel des Glaubens folgen, den unser Vater Abraham hatte, als er noch unbeschnitten war.

        ELB CSV Vers 9-12
        Diese Glückseligkeit nun, [beruht sie] auf der Beschneidung oder auch auf der Vorhaut? Denn wir sagen, dass dem Abraham der Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet wurde.
        Wie wurde er [ihm] denn zugerechnet? Als er in [der] Beschneidung oder als er in [der] Vorhaut war? Nicht in [der] Beschneidung, sondern in [der] Vorhaut.
        Und er empfing [das] Zeichen [der] Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den [er hatte, als er] in der Vorhaut [war], damit er Vater aller wäre, die in [der] Vorhaut glauben, damit auch ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet werde;
        und Vater [der] Beschneidung, nicht allein für die aus der Beschneidung, sondern auch für die, die in den Fußstapfen des Glaubens wandeln, [den] unser Vater Abraham [hatte, als er] in [der] Vorhaut [war].

        ELB 2006 9-12
        Bezieht sich⟩ diese Seligpreisung nun auf die Beschneidung oder auch auf das Unbeschnittensein? Denn wir sagen, dass der Glaube dem Abraham zur Gerechtigkeit gerechnet worden ist.
        Wie wurde er ihm denn zugerechnet? Als er beschnitten oder unbeschnitten war? Nicht in der Beschneidung, sondern in dem Unbeschnittensein.
        Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er hatte, als er unbeschnitten war, damit er Vater aller ist, die im Unbeschnittensein glauben, damit ihnen die Gerechtigkeit zugerechnet wird;
        und Vater der Beschneidung, nicht allein derer, die aus der Beschneidung sind, sondern auch derer, die in den Fußspuren des Glaubens wandeln, den unser Vater Abraham hatte, als er unbeschnitten war.

        ELB 1905 Vers 13-25
        Denn nicht durch Gesetz ward dem Abraham oder seinem Samen die Verheißung, daß er der Welt Erbe sein sollte, sondern durch Glaubensgerechtigkeit.
        Denn wenn die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube zunichte gemacht und die Verheißung aufgehoben.
        Denn das Gesetz bewirkt Zorn; aber wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung.
        Darum ist es aus Glauben, auf daß es nach Gnade sei, damit die Verheißung dem ganzen Samen fest sei, nicht allein dem vom Gesetz, sondern auch dem vom Glauben Abrahams, welcher unser aller Vater ist, (wie geschrieben steht:
        “Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gesetzt”) vor dem Gott, welchem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre;
        der wider Hoffnung auf Hoffnung geglaubt hat, auf daß er ein Vater vieler Nationen würde, nach dem, was gesagt ist: “Also soll dein Same sein”.
        Und nicht schwach im Glauben, sah er nicht seinen eigenen, schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara,
        und zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde gestärkt im Glauben, Gott die Ehre gebend,
        und war der vollen Gewißheit, daß er, was er verheißen habe, auch zu tun vermöge.
        Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden.
        Es ist aber nicht allein seinetwegen geschrieben, daß es ihm zugerechnet worden,
        sondern auch unsertwegen, denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben, der Jesum, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat,
        welcher unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.

        NeÜ Vers 13-25
        Dasselbe gilt für die Zusage, die Abraham und seinen Nachkommen die ganze Welt als Erbe versprach. Das wurde ihm nicht versprochen, weil er das Gesetz befolgte, sondern weil er durch Glauben die Gerechtigkeit empfing.
        Wenn dieser Besitz nämlich denen zugesprochen würde, die nach dem Gesetz leben, dann wäre der Glaube wertlos und die Zusage hinfällig.
        Denn das Gesetz führt ‹durch seine ständige Übertretung› nur zu ‹Gottes› Zorn. Wo es aber kein Gesetz gibt, da gibt es auch keine Übertretung.
        Es muss deshalb aus Glauben sein, damit alles aus der Gnade kommt. Nur so bleibt die Zusage für alle Nachkommen gültig: nicht nur für den, der aus dem Gesetz lebt, sondern auch für den, der aus dem Glauben Abrahams lebt. So ist Abraham der Vater von uns allen,
        wie es in der Schrift heißt: »Ich habe dich zum Vater vieler Völker gemacht.« Vor Gott ist er das auch, denn er vertraute auf den, der die Toten lebendig macht und das, was gar nicht existiert, ins Dasein ruft.
        Obwohl nichts mehr zu hoffen war, gab Abraham die Hoffnung nicht auf und glaubte, dass Gott ihn zum Vater vieler Völker machen würde, denn er hatte ihm gesagt: »So zahlreich werden deine Nachkommen sein.«
        Obwohl er damals schon fast hundert Jahre alt war und wusste, dass er keine Kinder mehr zeugen und seine Frau Sara keine Kinder mehr bekommen könnte, wurde er im Glauben nicht schwach
        und zweifelte nicht an der Zusage Gottes. Er ehrte Gott, indem er ihm vertraute, und wurde so im Glauben gestärkt.
        Er war sich völlig gewiss, dass Gott auch tun kann, was er verspricht.
        Eben darum wurde ihm der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.
        Dass Abraham der Glaube angerechnet wurde, steht aber nicht nur seinetwegen in der Schrift,
        sondern auch unsertwegen. Auch uns wird der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet werden, weil wir auf den vertrauen, der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat,
        ihn, der ausgeliefert wurde wegen unserer Verfehlungen und auferweckt wurde für unseren Freispruch.

        ELB CSV Vers 13-25
        Denn nicht durch Gesetz [wurde] dem Abraham oder seiner Nachkommenschaft die Verheißung [zuteil], dass er [der] Welt Erbe sein sollte, sondern durch Glaubensgerechtigkeit.
        Denn wenn die vom Gesetz Erben [sind, so] ist der Glaube zunichtegemacht und die Verheißung aufgehoben.
        Denn das Gesetz bewirkt Zorn; wo aber kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung.
        Darum [ist es] aus Glauben, damit es nach Gnade [sei], damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft fest sei, nicht allein der vom Gesetz, sondern auch der vom Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist
        (wie geschrieben steht: „Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gesetzt“) vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre;
        der gegen Hoffnung auf Hoffnung geglaubt hat, damit er ein Vater vieler Nationen würde, nach dem, was gesagt ist: „So wird deine Nachkommenschaft sein.“
        Und nicht schwach im Glauben, sah er [nicht] seinen eigenen, schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes [der] Sara,
        und zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde gestärkt im Glauben, Gott [die] Ehre gebend,
        und war der vollen Gewissheit, dass er, was er verheißen hatte, auch zu tun vermag.
        Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden.
        Es ist aber nicht allein seinetwegen geschrieben, dass es ihm zugerechnet worden ist,
        sondern auch unsertwegen, denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, aus [den] Toten auferweckt hat,
        der unserer Übertretungen wegen hingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.

        ELB 2006 Vers 13-25
        Denn nicht durchs Gesetz wurde Abraham oder seiner Nachkommenschaft die Verheißung zuteil, dass er der Welt Erbe sein sollte, sondern durch Glaubensgerechtigkeit.
        Wenn nämlich die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube zunichtegemacht und die Verheißung aufgehoben.
        Denn das Gesetz bewirkt Zorn; aber wo kein Gesetz ist, ⟨da ist⟩ auch keine Übertretung.
        Darum ist es aus Glauben, dass es nach Gnade ⟨geht⟩, damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft sicher ist, nicht allein der vom Gesetz, sondern auch der vom Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist –
        wie geschrieben steht: »Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gesetzt« –, vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre;
        der gegen Hoffnung auf Hoffnung hin geglaubt hat, damit er ein Vater vieler Nationen wurde, nach dem, was gesagt ist: »So soll deine Nachkommenschaft sein.«
        Und nicht schwach im Glauben, sah er seinen eigenen, schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara
        und zweifelte nicht durch Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde gestärkt im Glauben, weil er Gott die Ehre gab.
        Und er war völlig gewiss, dass er, was er verheißen hat, auch zu tun vermag.
        Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden.
        Es ist aber nicht allein seinetwegen geschrieben, dass es ihm zugerechnet worden ist,
        sondern auch unsertwegen, denen es zugerechnet werden soll, die wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat,
        der unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist.
        In Christus
        Holger

        Kommentar


        • #5
          VIERWERK (Römer 5)
          Vier Übersetzungen im Vergleich:
          • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
          • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
          • ELB CSV: Elberfelder CSV
          • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

          Römer Kapitel 5

          ELB 1905 Vers 1-2
          Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
          durch welchen wir mittelst des Glaubens auch Zugang haben zu dieser Gnade, in welcher wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.

          NeÜ Vers 1-2
          Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wurden, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
          Durch ihn haben wir auch freien Zugang zu der Gnade bekommen, in der wir jetzt leben. Das geschah im Glauben. Und die Hoffnung, mit der wir nun der Herrlichkeit Gottes entgegengehen dürfen, erfüllt uns mit Freude und Stolz.

          ELB CSV Vers 1-2
          Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, [so] haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
          durch den wir mittels des Glaubens auch den Zugang haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns in [der] Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.

          ELB 2006 Vers 1-2
          Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
          durch den wir im Glauben auch Zugang erhalten haben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.

          ELB 1905 Vers 3-11
          Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, da wir wissen, daß die Trübsal Ausharren bewirkt,
          das Ausharren aber Erfahrung, die Erfahrung aber Hoffnung; die Hoffnung aber beschämt nicht,
          denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.
          Denn Christus ist, da wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.
          Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand zu sterben wagen.
          Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.
          Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn.
          Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.
          Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

          NeÜ Vers 3-11
          Aber nicht nur das: Auch Bedrängnisse erfüllen uns damit, denn wir wissen, dass wir durch Leiden Geduld lernen;
          und wer Geduld gelernt hat, ist bewährt, und das wiederum festigt die Hoffnung.
          Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht, denn Gott hat uns mit dem Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat, auch seine Liebe ins Herz ausgegossen.
          Denn der Messias ist schon damals, als wir noch ohnmächtig der Sünde ausgeliefert waren, für uns gottlose Menschen gestorben.
          Nun wird sich kaum jemand finden, der für einen Gerechten stirbt; eher noch würde sich jemand für eine gute Sache opfern.
          Aber Gott hat seine Liebe zu uns dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.
          Und nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn erst recht vor dem kommenden Strafgericht gerettet.
          Denn durch den Tod seines Sohnes hat Gott uns ja schon versöhnt, als wir noch seine Feinde waren. Deshalb werden wir jetzt, nachdem wir versöhnt sind, erst recht durch ‹die Kraft› seines Lebens gerettet werden.
          Aber es ist nicht nur diese Hoffnung, die uns mit Stolz und Freude erfüllt, sondern auch die Beziehung zu Gott, die uns durch Jesus Christus geschenkt ist. Denn durch ihn sind wir schon jetzt mit Gott versöhnt.

          ELB CSV Vers 3-11
          Nicht allein aber [das], sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, da wir wissen, dass die Trübsal Ausharren bewirkt,
          das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;
          die Hoffnung aber beschämt nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch [den] Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
          Denn Christus ist, da wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.
          Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen könnte vielleicht noch jemand zu sterben wagen.
          Gott aber erweist seine Liebe zu uns [darin], dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.
          Viel mehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn.
          Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, [so] werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.
          Nicht allein aber [das], sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

          ELB 2006 Vers 3-11
          Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausharren bewirkt,
          das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;
          die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
          Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren – ⟨noch⟩ zum ⟨damaligen⟩ Zeitpunkt –, für Gottlose gestorben.
          Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen mag vielleicht jemand auch zu sterben wagen.
          Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.
          Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vom Zorn gerettet werden.
          Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.
          Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

          ELB 1905 Vers 12-21
          Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben;
          (denn bis zu dem Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist.
          Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Moses, selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist.
          Ist nicht aber wie die Übertretung also auch die Gnadengabe? Denn wenn durch des Einen Übertretung die Vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch einen Menschen, Jesum Christum, ist, gegen die Vielen überströmend geworden.
          Und ist nicht wie durch Einen, der gesündigt hat, so auch die Gabe? Denn das Urteil war von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit.
          Denn wenn durch die Übertretung des Einen der Tod durch den Einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche die Überschwenglichkeit der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesum Christum);
          also nun, wie es durch eine Übertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis gereichte, so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens.
          Denn gleichwie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden.
          Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden, ist die Gnade noch überschwenglicher geworden,
          auf daß, gleichwie die Sünde geherrscht hat im Tode, also auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesum Christum, unseren Herrn.

          NeÜ Vers 12-21
          Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod. Auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen hingekommen, weil sie ja alle gesündigt haben.
          Selbst als es das Gesetz noch nicht gab, war die Sünde schon in der Welt. Doch wird sie da, wo es kein Gesetz gibt, nicht als Schuld angerechnet.
          Trotzdem herrschte der Tod schon in der Zeit zwischen Adam und Mose auch über die Menschen, die ‹kein ausdrückliches Gebot übertraten, also› nicht in derselben Weise wie Adam sündigten. So ist Adam das Gegenbild von dem, der kommen würde.
          Doch die Begnadigung ist nicht nur das Gegenstück für Adams Übertretung. Denn wenn die Übertretung eines Einzelnen allen anderen den Tod brachte, so wird das durch die Gnade Gottes mehr als aufgewogen. Denn sie alle sind durch die Gnade eines einzigen Menschen, Jesus Christus, überaus reich beschenkt.
          Dieses Geschenk ist nicht vergleichbar mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde. Denn das Urteil Gottes, das der Übertretung des Einen folgte, führt zur Verdammnis. Aber die Antwort der Gnade auf zahllose Verfehlungen führt zum Freispruch.
          Ist durch die Verfehlung eines Einzigen der Tod zur Herrschaft gekommen, so wird erst recht bei denen, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen haben, das neue Leben zur Herrschaft kommen durch den Einen, durch Jesus Christus.
          So wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis brachte, so bringt eine einzige Tat, die Gottes Rechtsforderung erfüllte, allen Menschen den Freispruch und damit das Leben.
          Genauso wie durch den Ungehorsam eines einzigen Menschen unzählige zu Sündern wurden, so werden durch den Gehorsam eines Einzigen unzählige zu Gerechten.
          Das Gesetz ist erst nachträglich dazugekommen, um die Tragweite der Übertretungen deutlich zu machen. Und gerade dort, wo sich die ganze Macht der Sünde zeigte, ist die Gnade noch sehr viel mächtiger geworden.
          Denn genauso wie die Sünde geherrscht und den Menschen den Tod gebracht hat, soll die Gnade herrschen und uns durch die geschenkte Gerechtigkeit zum ewigen Leben führen durch Jesus Christus, unseren Herrn.

          ELB CSV Vers 12-21
          Darum, so wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben
          (denn bis zu [dem] Gesetz war Sünde in [der] Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz da ist.
          Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose, selbst über die, die nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist.
          [Ist] nicht aber wie die Übertretung so auch die Gnadengabe? Denn wenn durch die Übertretung des einen die vielen gestorben sind, [so] ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch den einen Menschen, Jesus Christus, ist, zu den vielen überströmend geworden.
          Und [ist] nicht wie durch einen, der gesündigt hat, [so auch] die Gabe? Denn das Urteil [war] von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit.
          Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, [so] werden viel mehr die, welche die Überfülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus):
          also nun, wie [es] durch eine Übertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis [gereichte], so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung [des] Lebens.
          Denn so wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden.
          [Das] Gesetz aber kam daneben ein, damit die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden ist, ist die Gnade noch überreichlicher geworden,
          damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

          ELB 2006 Vers 12-21
          Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben –
          denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist.
          Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.
          Mit der Übertretung ist es aber nicht so wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des einen Übertretung die vielen gestorben sind, so ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus gegen die vielen überreich geworden.
          Und mit der Gabe ist es nicht so, wie ⟨es⟩ durch den einen ⟨kam⟩, der sündigte. Denn das Urteil ⟨führte⟩ von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung.
          Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden viel mehr die, welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.
          Wie es nun durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis ⟨kam⟩, so auch durch eine Rechtstat für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens.
          Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen ⟨in die Stellung von⟩ Sündern versetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen ⟨in die Stellung von⟩ Gerechten versetzt werden.
          Das Gesetz aber kam daneben hinzu, damit die Übertretung zunahm. Wo aber die Sünde zugenommen hat, ist die Gnade überreich geworden,
          damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrscht durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.
          In Christus
          Holger

          Kommentar


          • #6
            VIERWERK (Römer 6)
            Vier Übersetzungen im Vergleich:
            • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
            • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
            • ELB CSV: Elberfelder CSV
            • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

            Römer Kapitel 6

            ELB 1905 Vers 1-11
            Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, auf daß die Gnade überströme?
            Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie sollen wir noch in derselben leben?
            Oder wisset ihr nicht, daß wir, so viele auf Christum Jesum getauft worden, auf seinen Tod getauft worden sind?
            So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf daß, gleichwie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, also auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
            Denn wenn wir mit ihm einsgemacht worden sind in der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch in der seiner Auferstehung sein,
            indem wir dieses wissen, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, auf daß der Leib der Sünde abgetan sei, daß wir der Sünde nicht mehr dienen.
            Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.
            Wenn wir aber mit Christo gestorben sind, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen,
            daß Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn.
            Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.
            Also auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christo Jesu.
            So herrsche denn nicht die Sünde in eurem sterblichen Leibe, um seinen Lüsten zu gehorchen;

            NeÜ Vers 1-11
            Was heißt das nun? Sollen wir an der Sünde festhalten, damit die Gnade sich noch mächtiger auswirken kann?
            Auf keinen Fall! Für die Sünde sind wir doch schon gestorben, wie können wir da noch in ihr leben?
            Oder wisst ihr nicht, dass alle von uns, die auf Jesus Christus getauft wurden, in seinen Tod eingetaucht worden sind?
            Durch das Eintauchen in den Tod sind wir also mit Christus zusammen begraben worden, damit so, wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferweckt wurde, wir nun ebenfalls in dieser neuen Wirklichkeit leben.
            Denn wenn wir mit seinem Tod vereinigt worden sind, werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein.
            Wir sollen also begreifen, dass unser alter Mensch mit Christus gekreuzigt worden ist, damit unser sündiges Wesen unwirksam gemacht wird und wir der Sünde nicht mehr wie Sklaven dienen.
            Denn wer gestorben ist, ist vom Herrschaftsanspruch der Sünde befreit.
            Wenn wir nun mit Christus gestorben sind, vertrauen wir darauf, dass wir auch mit ihm leben werden.
            Wir wissen ja, dass Christus von den Toten auferweckt wurde und nie mehr stirbt. Der Tod hat keine Gewalt mehr über ihn.
            Denn sein Sterben war ein Sterben für die Sünde, und zwar ein für allemal. Aber sein Leben ist ein Leben für Gott.
            Auch ihr sollt von dieser Tatsache ausgehen, dass ihr für die Sünde tot seid, aber in Jesus Christus für Gott lebt.

            ELB CSV Vers 1-11
            Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade überströme?
            Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie sollten wir noch darin leben?
            Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft worden sind, auf seinen Tod getauft worden sind?
            [So] sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, damit, so wie Christus aus [den] Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit [des] Lebens wandeln.
            Denn wenn wir mit [ihm] einsgemacht worden sind in der Gleichheit seines Todes, [so] werden wir es auch in [der] seiner Auferstehung sein,
            da wir dieses wissen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.
            Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.
            Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, [so] glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden,
            da wir wissen, dass Christus, aus [den] Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; [der] Tod herrscht nicht mehr über ihn.
            Denn was er gestorben ist, ist er ein für alle Mal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.
            So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde tot seid, Gott aber lebend in Christus Jesus.

            ELB 2006 Vers 1-11
            Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunimmt?
            Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben?
            Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
            So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so ⟨werden⟩ auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
            Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der ⟨seiner⟩ Auferstehung sein;
            da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sein soll, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.
            Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.
            Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden;
            da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn.
            Denn was er gestorben ist, ist er ein für alle Mal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.
            So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus!

            ELB 1905 Vers 12-14
            So herrsche denn nicht die Sünde in eurem sterblichen Leibe, um seinen Lüsten zu gehorchen;
            stellet auch nicht eure Glieder der Sünde dar zu Werkzeugen der Ungerechtigkeit, sondern stellet euch selbst Gott dar als Lebende aus den Toten, und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit.
            Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

            NEÜ Vers 12-14
            Die Sünde soll euren vergänglichen Körper also nicht mehr beherrschen und euch dazu bringen, seinen Begierden zu gehorchen.
            Und stellt eure Glieder nicht mehr der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge des Unrechts, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und bietet ihm eure Glieder als Werkzeuge der Gerechtigkeit an.
            Dann wird die Sünde ihre Macht über euch verlieren, denn ihr lebt ja nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.

            ELB CSV Vers 12-14
            Also herrsche nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, um seinen Begierden zu gehorchen;
            stellt auch nicht eure Glieder der Sünde dar zu Werkzeugen [der] Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott dar als Lebende aus [den] Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen [der] Gerechtigkeit.
            Denn [die] Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

            ELB 2006 Vers 12-14
            So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorcht;
            stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit!
            Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

            ELB 1905 Vers 15-23
            Was nun, sollten wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne!
            Wisset ihr nicht, daß, wem ihr euch darstellet als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorchet? Entweder der Sünde zum Tode, oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit?
            Gott aber sei Dank, daß ihr Sklaven der Sünde waret, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bilde der Lehre, welchem ihr übergeben worden seid!
            Freigemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
            Ich rede menschlich, wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn gleichwie ihr eure Glieder dargestellt habt zur Sklaverei der Unreinigkeit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit, also stellet jetzt eure Glieder dar zur Sklaverei der Gerechtigkeit zur Heiligkeit.
            Denn als ihr Sklaven der Sünde waret, da waret ihr Freie von der Gerechtigkeit.
            Welche Frucht hattet ihr denn damals von den Dingen, deren ihr euch jetzt schämet? Denn das Ende derselben ist der Tod.
            Jetzt aber, von der Sünde freigemacht und Gottes Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber ewiges Leben.
            Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christo Jesu, unserem Herrn.

            NeÜ Vers 15-23
            Heißt das nun, dass wir einfach weiter sündigen, weil wir nicht mehr unter der Herrschaft des Gesetzes, sondern unter der Gnade stehen? Auf keinen Fall!
            Überlegt doch einmal: Wenn ihr euch jemand unterstellt und als Sklaven zum Gehorsam verpflichtet, dann seid ihr damit seine Sklaven. Entweder seid ihr Sklaven der Sünde, dann wird euch das zum Tod führen, oder ihr gehorcht Gott und werdet zur Gerechtigkeit geführt.
            Aber Gott sei Dank: Ihr, als frühere Sklaven der Sünde, gehorcht jetzt von Herzen der Lehre, von der ihr inzwischen geprägt worden seid.
            Von der Sünde befreit seid ihr nun in den Dienst der Gerechtigkeit gestellt.
            Ich gebrauche das Bild vom Sklavendienst, damit ihr versteht, was ich meine. Früher hattet ihr eure Glieder in den Sklavendienst von Unmoral und Zügellosigkeit gestellt und führtet ein Leben gegen Gottes Gesetz. Jetzt sollt ihr eure Glieder in den Dienst der Gerechtigkeit stellen, was euch zu einem Leben in Übereinstimmung mit Gott führt.
            Als ihr Sklaven der Sünde wart, wart ihr von jeder Gerechtigkeit frei.
            Und was kam dabei heraus? Ihr habt Dinge getan, für die ihr euch jetzt schämt und die euch letztlich nur den Tod gebracht hätten.
            Aber jetzt seid ihr vom Dienst der Sünde befreit und Sklaven Gottes geworden. Das bringt euch den Gewinn eines geheiligten Lebens und im Endergebnis das ewige Leben.
            Denn der Lohn, den die Sünde ‹ihren Sklaven› zahlt, ist der Tod; das Gnadengeschenk Gottes aber ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.

            ELB CSV Vers 15-23
            Was nun, sollten wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne!
            Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch darstellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht: entweder [der] Sünde zum Tod oder [des] Gehorsams zur Gerechtigkeit?
            Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild [der] Lehre, dem ihr übergeben worden seid!
            Freigemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
            Ich rede menschlich, wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn ebenso wie ihr eure Glieder dargestellt habt als Sklaven der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit, so stellt jetzt eure Glieder dar als Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit.
            Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, [da] wart ihr Freie von der Gerechtigkeit.
            Welche Frucht hattet ihr denn damals [von den Dingen], über die ihr euch jetzt schämt? Denn ihr Ende ist [der] Tod.
            Jetzt aber, von der Sünde freigemacht und Gott zu Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber ewiges Leben.
            Denn der Lohn der Sünde ist [der] Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

            ELB 2006 Vers 15-23
            Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Auf keinen Fall!
            Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder ⟨Sklaven⟩ der Sünde zum Tod oder ⟨Sklaven⟩ des Gehorsams zur Gerechtigkeit?
            Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid!
            Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
            Ich rede menschlich wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn wie ihr eure Glieder ⟨früher⟩ der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit als Sklaven zur Verfügung gestellt habt, so stellt eure Glieder jetzt der Gerechtigkeit zur Heiligkeit als Sklaven zur Verfügung!
            Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr Freie gegenüber der Gerechtigkeit.
            Welche Frucht hattet ihr denn damals? Dinge, deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende davon ist der Tod.
            Jetzt aber, von der Sünde frei gemacht und Gottes Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber ewiges Leben.
            Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
            In Christus
            Holger

            Kommentar


            • #7
              VIERWERK (Römer 7)
              Vier Übersetzungen im Vergleich:
              • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
              • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
              • ELB CSV: Elberfelder CSV
              • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

              Römer Kapitel 7

              ELB 1905 Vers 1-6
              Oder wisset ihr nicht, Brüder (denn ich rede zu denen, die Gesetz kennen), daß das Gesetz über den Menschen herrscht, solange er lebt?
              Denn das verheiratete Weib ist durchs Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, so ist sie losgemacht von dem Gesetz des Mannes.
              So wird sie denn, während der Mann lebt, eine Ehebrecherin geheißen, wenn sie eines anderen Mannes wird; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei von dem Gesetz, so daß sie nicht eine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.
              Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, auf daß wir Gott Frucht brächten.
              Denn als wir im Fleische waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, in unseren Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen.
              Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, in welchem wir festgehalten wurden, so daß wir dienen in dem Neuen des Geistes und nicht in dem Alten des Buchstabens.

              NeÜ Vers 1-6
              Nun ist euch doch klar, meine Brüder, - ich rede ja zu solchen, die das Gesetz kennen -, dass das Gesetz für einen Menschen nur so lange Geltung hat, wie er lebt.
              So ist zum Beispiel eine verheiratete Frau durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er lebt. Stirbt ihr Mann, ist sie frei von dem Gesetz, das sie an ihn band.
              Wenn sie sich also zu Lebzeiten ihres Mannes mit einem anderen einlässt, gilt sie als Ehebrecherin. Stirbt aber der Mann, ist sie nicht mehr durch das Gesetz gebunden. Es steht ihr frei, einen anderen zu heiraten. Sie wird deswegen nicht zur Ehebrecherin.
              So ist es auch mit euch, Geschwister. Durch den Körper des Messias seid ihr tot für das Gesetz, damit ihr jetzt einem anderen angehören könnt, dem Auferweckten aus dem Tod. So können wir Frucht bringen für Gott.
              Denn als wir allein unserer Natur folgten, war alles, was wir taten, von sündigen Leidenschaften bestimmt. Das Gesetz entfachte das noch und wir brachten Frucht für den Tod.
              Doch jetzt sind wir vom Gesetz freigekommen und tot für das, was uns früher gefangen hielt. Jetzt ist unser Dienst von dem Neuen des Geistes bestimmt und nicht mehr vom Buchstaben des Alten.

              ELB CSV Vers 1-6
              Oder wisst ihr nicht, Brüder (denn ich rede zu denen, die [das] Gesetz kennen), dass das Gesetz über den Menschen herrscht, solange er lebt?
              Denn die verheiratete Frau ist durch Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie losgemacht von dem Gesetz des Mannes.
              Also wird sie denn, während der Mann lebt, eine Ehebrecherin genannt, wenn sie eines anderen Mannes wird; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei von dem Gesetz, so dass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.
              Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus [den] Toten Auferweckten, damit wir Gott Frucht brächten.
              Denn als wir im Fleisch waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen.
              Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, in dem wir festgehalten wurden, so dass wir in dem Neuen [des] Geistes dienen und nicht in dem Alten [des] Buchstabens.

              ELB 2006 Vers 1-6
              Oder wisst ihr nicht, Brüder – denn ich rede zu denen, die das Gesetz kennen –, dass das Gesetz über den Menschen herrscht, solange er lebt?
              Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, so ist sie losgemacht von dem Gesetz des Mannes.
              So wird sie nun, während der Mann lebt, eine Ehebrecherin genannt, wenn sie eines anderen Mannes wird; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei vom Gesetz, sodass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.
              So seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, damit wir Gott Frucht bringen.
              Denn als wir im Fleisch waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz ⟨erregt wurden⟩, in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen.
              Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, sodass wir in dem Neuen des Geistes dienen und nicht in dem Alten des Buchstabens.

              ELB 1905 Vers 7-13
              Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt, als nur durch Gesetz. Denn auch von der Lust hätte ich nichts gewußt, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: “Laß dich nicht gelüsten”.
              Die Sünde aber, durch das Gebot Anlaß nehmend, bewirkte jede Lust in mir; denn ohne Gesetz ist die Sünde tot.
              Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf;
              ich aber starb. Und das Gebot, das zum Leben gegeben, dasselbe erwies sich mir zum Tode.
              Denn die Sünde, durch das Gebot Anlaß nehmend, täuschte mich und tötete mich durch dasselbe.
              So ist also das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.
              Gereichte nun das Gute mir zum Tode? Das sei ferne! Sondern die Sünde, auf daß sie als Sünde erschiene, indem sie durch das Gute mir den Tod bewirkte, auf daß die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.

              NeÜ Vers 7-13
              Heißt das nun, dass das Gesetz Sünde ist? Auf keinen Fall! Aber ohne Gesetz hätte ich nie erkannt, was Sünde ist. Auch die Begierde wäre nie in mir erwacht, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: »Du sollst nicht begehren!«
              Doch die Sünde nutzte die Gelegenheit und stachelte durch das Gebot jede Begierde in mir auf. Ohne Gesetz ist die Sünde tot.
              Auch ich lebte einmal ohne Gesetz. Als dann aber das Gebot kam, fing die Sünde an zu leben -
              und ich starb. Das Gebot, das mir das Leben erhalten sollte, brachte mir den Tod.
              Denn die Sünde ergriff die Gelegenheit und benutzte das Gesetz, um mich zu täuschen und zu töten.
              Es bleibt also dabei: Das Gesetz ist heilig, und seine Forderungen sind heilig, gerecht und gut.
              Hat nun das Gute mir den Tod gebracht? Auf keinen Fall! Schuld war die Sünde. Sie hat mir den Tod gebracht und das Gute dazu benutzt. So hat sie ihr wahres Gesicht gezeigt. Das Gebot brachte nur die Abscheulichkeit der Sünde ans Licht.

              ELB CSV Vers 7-13
              Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt als nur durch Gesetz. Denn auch von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: „Du sollst nicht begehren.“
              Die Sünde aber, durch das Gebot Anlass nehmend, bewirkte jede Begierde in mir; denn ohne Gesetz ist [die] Sünde tot.
              Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf;
              ich aber starb. Und das Gebot, das zum Leben [gegeben war], dieses erwies sich mir zum Tod.
              Denn die Sünde, durch das Gebot Anlass nehmend, betrog mich und tötete mich durch dasselbe.
              Also ist das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.
              Gereichte nun das Gute mir zum Tod? Das sei ferne! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde erschiene, indem sie mir durch das Gute [den] Tod bewirkte, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.

              ELB 2006 Vers 7-13
              Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Auf keinen Fall! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt als nur durchs Gesetz. Denn auch von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: »Du sollst nicht begehren!«
              Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir; denn ohne Gesetz ist die Sünde tot.
              Ich aber lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf;
              ich aber starb. Und das Gebot, das zum Leben ⟨gegeben⟩, gerade das erwies sich mir zum Tod.
              Denn die Sünde ergriff durch das Gebot die Gelegenheit, täuschte mich und tötete mich durch dasselbe.
              So ist also das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.
              Ist nun das Gute mir zum Tod geworden? Auf keinen Fall! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde erschien, indem sie durch das Gute mir den Tod bewirkte, damit die Sünde überaus sündig wurde durch das Gebot.

              ELB 1905 Vers 14-25
              Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
              denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
              Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, daß es recht ist.
              Nun aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die in mir wohnende Sünde.
              Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen dessen, was recht ist, finde ich nicht.
              Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, dieses tue ich.
              Wenn ich aber dieses, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die in mir wohnende Sünde.
              Also finde ich das Gesetz für mich, der ich das Rechte ausüben will, daß das Böse bei mir vorhanden ist.
              Denn ich habe Wohlgefallen an dem Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen;
              aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
              Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?
              Ich danke Gott durch Jesum Christum, unseren Herrn! Also nun diene ich selbst mit dem Sinne Gottes Gesetz, mit dem Fleische aber der Sünde Gesetz.

              NeÜ Vers 14-25
              Wir wissen ja, dass das Gesetz vom Geist Gottes erfüllt ist. Ich dagegen bin von Eigensinn erfüllt und werde von der Sünde beherrscht.
              Ich verstehe ja selbst nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht das, was ich will, sondern gerade das, was ich hasse.
              Wenn ich aber das tue, was ich gar nicht tun will, gebe ich dem Gesetz Recht und heiße es gut.
              Dann aber bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
              Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meiner Natur, nichts Gutes wohnt. Es fehlt mir nicht am Wollen, aber ich bringe es nicht fertig, das Gute zu tun.
              Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht will.
              Wenn ich aber das tue, was ich gar nicht will, dann bin nicht mehr ich der Handelnde, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
              Ich stelle also ein Gesetz des Bösen in mir fest, obwohl ich doch das Gute tun will.
              Denn meiner innersten Überzeugung nach stimme ich dem Gesetz Gottes freudig zu,
              aber in meinen Gliedern sehe ich ein anderes Gesetz wirken, das mit dem Gesetz in meinem Innern in Streit liegt und mich zu seinem Gefangenen macht: das Gesetz der Sünde.
              Ich unglückseliger Mensch! Gibt es denn niemand, der mich aus dieser tödlichen Verstrickung befreit?
              Doch! Und dafür danke ich Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
              Es gilt also beides: Meiner innersten Überzeugung nach diene ich dem Gesetz Gottes, meiner Natur nach aber folge ich dem Gesetz der Sünde.

              ELB CSV Vers 14-25
              Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
              denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht das, was ich will, tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
              Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, [so] stimme ich dem Gesetz bei, dass es recht ist.
              Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
              Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen dessen, was recht ist, [finde ich] nicht.
              Denn nicht [das] Gute, das ich will, übe ich aus, sondern [das] Böse, das ich nicht will, das tue ich.
              Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, [so] vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
              Also finde ich das Gesetz für mich, der ich das Rechte ausüben will, dass das Böse bei mir vorhanden ist.
              Denn ich habe Wohlgefallen an dem Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen;
              ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
              Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leib des Todes? -
              Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Also nun diene ich selbst mit dem Sinn [dem] Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber [dem] Gesetz [der] Sünde.

              ELB 2006 Vers 14-25
              Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
              denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
              Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist.
              Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
              Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.
              Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
              Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
              Ich finde also das Gesetz, dass bei mir, der ich das Gute tun will, ⟨nur⟩ das Böse vorhanden ist.
              Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes.
              Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
              Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? –
              Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Also diene ich nun selbst mit dem Sinn dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.
              In Christus
              Holger

              Kommentar


              • #8
                VIERWERK (Römer 8)
                Vier Übersetzungen im Vergleich:
                • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
                • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
                • ELB CSV: Elberfelder CSV
                • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

                Römer Kapitel 8

                ELB 1905 Vers 1-11
                Also ist jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christo Jesu sind.
                Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christo Jesu hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
                Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er, seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sendend, die Sünde im Fleische verurteilte,
                auf daß das Recht des Gesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln.
                Denn die, welche nach dem Fleische sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, welche nach dem Geiste sind, auf das, was des Geistes ist.
                Denn die Gesinnung des Fleisches ist der Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden;
                weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen Gott, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie vermag es auch nicht.
                die aber, welche im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen.
                Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
                Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
                Wenn aber der Geist dessen, der Jesum aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christum aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.

                NeÜ Vers 1-11
                Es gibt jetzt also kein Verdammungsurteil mehr für die, die ganz mit Jesus Christus verbunden sind.
                Denn das Gesetz des Geistes, das dich mit Jesus Christus zum Leben führt, hat dich von dem Gesetz befreit, das nur Sünde und Tod bringt.
                Das Gesetz ‹des Mose› war dazu nicht imstande. Es scheiterte am Widerstand unserer Natur. Deshalb hat Gott seinen eigenen Sohn gegen die Sünde ‹in die Welt› geschickt. Er kam in der gleichen Gestalt, wie sie die Menschen haben, die im Widerspruch zu Gott leben, und machte der Sünde in der menschlichen Natur den Prozess.
                Damit kann jetzt die Rechtsforderung des göttlichen Gesetzes in uns erfüllt werden, und zwar dadurch, dass wir uns nicht mehr von unserer Natur, sondern vom Geist ‹Gottes› bestimmen lassen.
                Denn alle, die von ihrem natürlichen Sinn bestimmt werden, sind auf das bedacht, was ihre eigene Natur will. Wer sich aber vom Geist ‹Gottes› bestimmen lässt, ist auf das ausgerichtet, was der Geist will.
                Was die menschliche Natur will, bringt den Tod, was aber der Geist will, bringt Leben und Frieden.
                Denn der menschliche Eigenwille steht dem Willen Gottes feindlich gegenüber, denn er unterstellt sich dem Gesetz Gottes nicht und kann das auch nicht.
                Wer also von seiner menschlichen Natur bestimmt wird, kann Gott niemals gefallen.
                Ihr jedoch steht nicht mehr unter ‹der Herrschaft› eurer Natur, sondern ‹unter dem Einfluss› des Geistes, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Denn wenn jemand diesen Geist von Christus nicht hat, gehört er auch nicht zu ihm.
                Wenn nun also Christus in euch ist, bleibt der Körper zwar dem Tod verfallen aufgrund der Sünde, der Geist aber erfüllt euch mit Leben aufgrund der Gerechtigkeit, ‹die Gott euch geschenkt hat›.
                Wenn nun der Geist von dem in euch wohnt, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, dann wird er durch seinen Geist, der in euch wohnt, auch euren sterblichen Körper lebendig machen, eben weil er Christus aus den Toten auferweckt hat.

                ELB CSV Vers 1-11
                Also ist jetzt keine Verdammnis für die, [die] in Christus Jesus [sind].
                Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
                Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, [tat] Gott, [indem er], seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt [des] Fleisches [der] Sünde und für [die] Sünde sendend, die Sünde im Fleisch verurteilte,
                damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach [dem] Fleisch, sondern nach [dem] Geist wandeln.
                Denn die, die nach [dem] Fleisch sind, sinnen auf das, [was] des Fleisches [ist]; die aber, [die] nach [dem] Geist [sind], auf das, [was] des Geistes [ist].
                Denn die Gesinnung des Fleisches ist [der] Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden,
                weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen Gott, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie vermag es auch nicht.
                Die aber, die im Fleisch sind, vermögen Gott nicht zu gefallen.
                Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn nämlich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
                Wenn aber Christus in euch ist, [so] ist der Leib zwar tot [der] Sünde wegen, der Geist aber Leben [der] Gerechtigkeit wegen.
                Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus [den] Toten auferweckt hat, in euch wohnt, [so] wird er, der Christus aus [den] Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.

                ELB 2006 Vers 1-11
                Also ⟨gibt es⟩ jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
                Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
                Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, ⟨tat⟩ Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte,
                damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln.
                Denn die, die nach dem Fleisch sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, die nach dem Geist sind, auf das, was des Geistes ist.
                Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden,
                weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht.
                Die aber, die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
                Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
                Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
                Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.

                ELB 1905 Vers 12-17
                So denn, Brüder, sind wir Schuldner, nicht dem Fleische, um nach dem Fleische zu leben,
                denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, so werdet ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
                Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.
                Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen:
                Abba, Vater! Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind.
                Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir anders mitleiden, auf daß wir auch mitverherrlicht werden.

                NeÜ Vers 12-17
                Darum sind wir jetzt nicht mehr den eigenen Begierden verpflichtet, meine Geschwister, als müssten wir uns davon bestimmen lassen!
                Denn wenn euer Leben von Begierden bestimmt wird, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber durch den Geist die alten Verhaltensweisen tötet, werdet ihr leben.
                Denn diejenigen, die von Gottes Geist gelenkt werden, sind Kinder Gottes.
                Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, sodass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir Gott mit »Abba! Vater!« anrufen.
                So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind.
                Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben, Erben Gottes und Miterben mit Christus, die jetzt mit ihm leiden, um dann auch an seiner Herrlichkeit teilzuhaben.

                ELB CSV Vers 12-17
                So denn, Brüder, sind wir Schuldner, nicht dem Fleisch, um nach [dem] Fleisch zu leben,
                denn wenn ihr nach [dem] Fleisch lebt, [so] werdet ihr sterben; wenn ihr aber durch [den] Geist die Handlungen des Leibes tötet, [so] werdet ihr leben.
                Denn so viele durch [den] Geist Gottes geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.
                Denn ihr habt nicht einen Geist [der] Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist [der] Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
                Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
                Wenn aber Kinder, [so] auch Erben-Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir nämlich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

                ELB 2006 Vers 12-17
                So sind wir nun, Brüder, nicht dem Fleisch Schuldner, um nach dem Fleisch zu leben;
                denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
                Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.
                Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
                Der Geist selbst bezeugt ⟨zusammen⟩ mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
                Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

                ELB 1905 Vers 18-30
                Denn ich halte dafür, daß die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.
                Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
                Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden (nicht mit Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat),
                auf Hoffnung, daß auch selbst die Schöpfung freigemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbnisses zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
                Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.
                Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes.
                Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch?
                Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.
                Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechliche Seufzern.
                Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.
                Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
                Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
                Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.

                NeÜ Vers 18-30
                Übrigens meine ich, dass die Leiden der jetzigen Zeit im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns sichtbar werden wird, überhaupt nicht ins Gewicht fallen.
                Die gesamte Schöpfung wartet ja sehnsüchtig auf den Tag, an dem die Kinder Gottes ‹in ihrer ganzen Herrlichkeit› erkennbar werden.
                Denn alles Geschaffene ist der Vergänglichkeit ausgeliefert - unfreiwillig. Gott hat es so verfügt. Es gibt allerdings Hoffnung:
                Auch die Schöpfung wird einmal von dieser Versklavung an die Vergänglichkeit zur Herrlichkeit der Kinder Gottes befreit werden.
                Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis heute unter ihrem Zustand seufzt, als würde sie in Geburtswehen liegen.
                Aber nicht nur das, sondern auch wir selbst, denen Gott doch schon seinen Geist geschenkt hat - als die erste Gabe des neuen Lebens -, auch wir seufzen innerlich und warten sehnsüchtig auf ‹das Offenbarwerden unserer› Kindschaft: die Erlösung unseres Körpers.
                Denn mit dieser Hoffnung sind wir gerettet worden. Aber eine Hoffnung, die man ‹schon erfüllt› sieht, ist keine Hoffnung. Denn warum sollte man auf etwas hoffen, das man ‹schon verwirklicht› sieht?
                Wenn wir aber auf das hoffen, was wir noch nicht sehen können, warten wir geduldig, bis es sich erfüllt.
                In gleicher Weise nimmt der Geist Gottes sich auch unserer Schwachheit an, denn wir wissen nicht, wie man richtig beten soll. Er tritt mit einem Seufzen für uns ein, das man nicht in Worte fassen kann.
                Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was der Geist damit sagen will, denn der Geist tritt für die Heiligen so ein, wie es vor Gott angebracht ist.
                Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten mitwirken lässt, also bei denen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat.
                Denn sie, die er schon vorher im Blick hatte, die hat er auch schon vorher dazu bestimmt, in Wesen und Gestalt seinem Sohn gleich zu werden, denn er sollte der Erstgeborene unter vielen Geschwistern sein.
                Und alle, die er dazu erwählt hat, die hat er auch berufen, und die er berufen hat, die hat er auch für gerecht erklärt, und die er für gerecht erklärt hat, denen hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben.

                ELB CSV Vers 18-30
                Denn ich halte dafür, dass die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, [verglichen zu werden] mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
                Denn das sehnliche Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
                Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden (nicht freiwillig, sondern dessentwegen, der [sie] unterworfen hat), auf Hoffnung,
                dass auch die Schöpfung selbst freigemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbens zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
                Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Geburtswehen liegt bis jetzt.
                Nicht allein aber [sie], sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend [die] Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes.
                Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er [es] auch?
                Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, [so] warten wir mit Ausharren.
                Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich [für uns] in unaussprechlichen Seufzern.
                Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.
                Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle [Dinge] zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
                Denn welche er zuvor erkannt hat, die hat er auch zuvor bestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig [zu sein], damit er [der] Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
                Welche er aber zuvor bestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.

                ELB 2006 Vers 18-30
                Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
                Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes.
                Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden – nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat – auf Hoffnung hin,
                dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
                Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.
                Nicht allein aber ⟨sie⟩, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung unseres Leibes.
                Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht?
                Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.
                Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich ⟨für uns⟩ in unaussprechlichen Seufzern.
                Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.
                Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach ⟨seinem⟩ Vorsatz berufen sind.
                Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene ist unter vielen Brüdern.
                Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.

                ELB 1905 Vers 31-39
                Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer wider uns?
                Er, der doch seines eigenen Sohnes nicht geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
                Wer wird wider Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, welcher rechtfertigt;
                wer ist, der verdamme? Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auch auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.
                Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
                Wie geschrieben steht: “Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden”.
                Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.
                Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten,
                weder Höhe noch Tiefe, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn.

                NeÜ Vers 31-39
                Was sollen wir jetzt noch dazu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer könnte dann gegen uns sein?
                Er hat nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern ihn für uns alle ausgeliefert: Wird er uns dann noch irgendetwas vorenthalten?
                Wer wird es wagen, diese Auserwählten Gottes anzuklagen? Gott selbst erklärt sie ja für gerecht.
                Wer kann sie verurteilen? Jesus Christus ist doch für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist auferweckt und sitzt an Gottes rechter Seite und tritt dort für uns ein.
                Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen? Bedrängnis? Angst? Verfolgung? Hunger? Kälte? Lebensgefahr oder ein gewaltsamer Tod?
                Es kann uns so ergehen, wie es in der Schrift heißt: »Weil wir zu dir gehören, sind wir mit dem Tod bedroht; man behandelt uns wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind.«
                Aber durch den, der uns geliebt hat, sind wir in all diesen Dingen überlegene Sieger.
                Denn ich bin überzeugt: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Teufel, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
                weder hohe Kräfte noch tiefe Gewalten - nichts in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

                ELB CSV Vers 31-39
                Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns?
                [Er,] der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
                Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott [ist es], der rechtfertigt;
                wer [ist es], der verdamme? Christus [ist es], der gestorben, ja noch mehr, der [auch] auferweckt worden, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.
                Wer wird uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
                Wie geschrieben steht: „Deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden.“
                Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.
                Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten,
                weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

                ELB 2006 Vers 31-39
                Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer ⟨ist⟩ gegen uns?
                Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat – wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
                Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt.
                Wer ist da, der verdammt? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.
                Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
                Wie geschrieben steht: »Deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden.«
                Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.
                Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,
                weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
                In Christus
                Holger

                Kommentar


                • #9
                  VIERWERK (Römer 9)
                  Vier Übersetzungen im Vergleich:
                  • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
                  • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
                  • ELB CSV: Elberfelder CSV
                  • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

                  Römer Kapitel 9

                  ELB 1905 Vers 1-5
                  Ich sage die Wahrheit in Christo, ich lüge nicht, indem mein Gewissen mit mir Zeugnis gibt in dem Heiligen Geiste,
                  daß ich große Traurigkeit habe und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen;
                  denn ich selbst, ich habe gewünscht, durch einen Fluch von Christo entfernt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleische;
                  welche Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Dienst und die Verheißungen;
                  deren die Väter sind, und aus welchen, dem Fleische nach, der Christus ist, welcher über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen.

                  NeÜ Vers 1-5
                  Was ich jetzt sage, sage ich vor Christus. Mein Gewissen bestätigt es, und der Heilige Geist bezeugt mir, dass es die Wahrheit ist:
                  Mein Herz ist von tiefer Traurigkeit erfüllt, und es quält mich unablässig,
                  wenn ich an meine Brüder denke, an die Leute meines eigenen Volks. Für sie hätte ich es auf mich genommen, verflucht und für immer von Christus getrennt zu sein.
                  Sie sind ja Israeliten; ihnen hat Gott das Vorrecht geschenkt, seine Kinder zu sein. Ihnen hat er seine Herrlichkeit gezeigt; mit ihnen hat er seine Bündnisse geschlossen; ihnen hat er das Gesetz und die Ordnungen des Gottesdienstes gegeben; ihnen gelten seine Zusagen.
                  Sie sind die Nachkommen der von Gott erwählten Väter, und aus ihrer Mitte ist auch der Messias seiner menschlichen Herkunft nach hervorgegangen. Er ist Gott, der über allem steht und für immer und ewig zu preisen ist. Amen!

                  ELB CSV Vers 1-5
                  Ich sage [die] Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, indem mein Gewissen mit mir Zeugnis gibt in [dem] Heiligen Geist,
                  dass ich große Traurigkeit habe und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen.
                  Denn ich selbst, ich habe gewünscht, durch einen Fluch von dem Christus entfernt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach [dem] Fleisch,
                  die Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Dienst und die Verheißungen;
                  deren die Väter sind und aus denen, [dem] Fleisch nach, der Christus ist, der über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen.

                  ELB 2006 Vers 1-5
                  Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wobei mein Gewissen mir Zeugnis gibt im Heiligen Geist,
                  dass ich große Traurigkeit habe und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen;
                  denn ich selbst, ich habe gewünscht, verflucht zu sein von Christus weg für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch;
                  die Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen;
                  deren die Väter sind und aus denen dem Fleisch nach der Christus ist, der über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen.

                  ELB 1905 Vers 6-9
                  Nicht aber als ob das Wort Gottes hinfällig geworden wäre; denn nicht alle, die aus Israel sind, diese sind Israel,
                  auch nicht, weil sie Abrahams Same sind, sind alle Kinder, sondern”in Isaak wird dir ein Same genannt werden”.
                  Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.
                  Denn dieses Wort ist ein Verheißungswort: “Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben”.

                  NeÜ Vers 6-9
                  Ich will damit nicht gesagt haben, dass das von Gott gegebene Wort keine Gültigkeit mehr hätte. Aber es gehören eben nicht alle Israeliten zum eigentlichen Israel.
                  Nicht weil sie von Abraham abstammen, sind sie seine Kinder, denn Gott sagte zu ihm: »Durch Isaak gebe ich dir die Nachkommen, die ich dir versprochen habe.«
                  Mit anderen Worten: Nicht die Abstammung macht zu Gottes Kindern, sondern die göttliche Zusage führt zur eigentlichen Nachkommenschaft.
                  Die Zusage lautete: »In einem Jahr werde ich wiederkommen, und dann wird Sara einen Sohn haben.«

                  ELB CSV Vers 6-9
                  Nicht aber, dass das Wort Gottes hinfällig geworden wäre; denn nicht alle, die aus Israel sind, diese sind Israel,
                  auch nicht, weil sie Abrahams Nachkommen sind, sind alle Kinder, sondern „in Isaak wird dir eine Nachkommenschaft genannt werden.“
                  Das ist: Nicht die Kinder des Fleisches, diese sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommen gerechnet.
                  Denn dieses Wort ist eine Verheißung: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben.“

                  ELB 2006 Vers 6-9
                  Nicht aber als ob das Wort Gottes hinfällig geworden wäre; denn nicht alle, die aus Israel sind, die sind Israeliten,
                  auch nicht, weil sie Abrahams Nachkommen sind, sind alle Kinder, sondern »in Isaak wird dir eine Nachkommenschaft genannt werden«.
                  Das heißt: Nicht die Kinder des Fleisches, die sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommenschaft gerechnet.
                  Denn dieses Wort ist ⟨ein Wort⟩ der Verheißung: »Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben.«

                  ELB 1905 Vers 10-13
                  Nicht allein aber das, sondern auch als Rebekka schwanger war von Einem, von Isaak, unserem Vater,
                  selbst als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (auf daß der Vorsatz Gottes nach Auswahl bestände, nicht aus Werken, sondern aus dem Berufenden),
                  wurde zu ihr gesagt: “Der Größere wird dem Kleineren dienen”;
                  wie geschrieben steht: “Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehaßt.”

                  NeÜ Vers 10-13
                  Aber nicht nur bei ihr, sondern auch bei Rebekka war es so, als sie von unserem Stammvater Isaak schwanger war.
                  Denn als ‹die Zwillinge› noch nicht geboren waren und noch nichts Gutes oder Böses getan hatten - damit sollte der Plan Gottes bekräftigt werden, dass seine Wahl ‹nicht von menschlichen Leistungen, sondern› allein von seiner freien Entscheidung abhängt -,
                  sagte Gott zu Rebekka: »Der Ältere wird dem Jüngeren dienen.«
                  Darum heißt es auch in der Schrift: »Jakob habe ich erwählt, und nicht Esau.«

                  ELB CSV Vers 10-13
                  Nicht allein aber [das], sondern auch als Rebekka schwanger war von einem, von Isaak, unserem Vater,
                  selbst als [die Kinder] noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (damit der Vorsatz Gottes nach Auswahl bleibe,
                  nicht aus Werken, sondern aus dem Berufenden), wurde zu ihr gesagt: „Der Größere wird dem Kleineren dienen“;
                  wie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst.“

                  ELB 2006 Vers 10-13
                  Nicht allein aber ⟨bei ihr war es so⟩, sondern auch bei Rebekka, als sie von einem, von unserem Vater Isaak, schwanger war.
                  Denn als ⟨die Kinder⟩ noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten – damit der nach ⟨freier⟩ Auswahl gefasste Vorsatz Gottes ⟨bestehen⟩ bleibt,
                  nicht aufgrund von Werken, sondern aufgrund des Berufenden –, wurde zu ihr gesagt: »Der Ältere wird dem Jüngeren dienen«;
                  wie geschrieben steht: »Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehasst.«

                  ELB 1905 Vers 14-18
                  Was sollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne!
                  Denn er sagt zu Moses: “Ich werde begnadigen, wen ich begnadige, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme”.
                  Also liegt es nun nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott.
                  Denn die Schrift sagt zum Pharao: “Eben hierzu habe ich dich erweckt, damit ich meine Macht an dir erzeige, und damit mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde”.
                  So denn, wen er will, begnadigt er, und wen er will, verhärtet er.

                  NeÜ Vers 14-18
                  Heißt das nun, dass Gott ungerecht ist? Auf keinen Fall!
                  Er sagte ja zu Mose: »Ich schenke mein Erbarmen dem, über den ich mich erbarmen will, und mein Mitleid dem, den ich bemitleiden will.«
                  Es kommt also nicht auf das Wollen und Bemühen eines Menschen an, sondern allein auf Gott und sein Erbarmen.
                  Denn die Schrift sagt zum Pharao: »Gerade deshalb habe ich dich als Herrscher auftreten lassen, um dir meine Macht zu demonstrieren und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zu machen.«
                  Wir sehen also: Gott handelt ganz nach seinem Ermessen: Über den einen erbarmt er sich, den anderen lässt er starrsinnig sein.

                  ELB CSV Vers 14-18
                  Was sollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne!
                  Denn er sagt zu Mose: „Ich werde begnadigen, wen ich begnadige, und ich werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme.“
                  Also [liegt es] nun nicht an dem Wollenden noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott.
                  Denn die Schrift sagt zum Pharao: „Eben hierzu habe ich dich erweckt, damit ich meine Macht an dir erweise und damit mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.“
                  So denn, wen er will, begnadigt er, und wen er will, verhärtet er.

                  ELB 2006 Vers 14-18
                  Was sollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Auf keinen Fall!
                  Denn er sagt zu Mose: »Ich werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme, und werde Mitleid haben, mit wem ich Mitleid habe.«
                  So ⟨liegt es⟩ nun nicht an dem Wollenden, auch nicht an dem Laufenden, sondern an dem sich erbarmenden Gott.
                  Denn die Schrift sagt zum Pharao: »Eben hierzu habe ich dich erweckt, damit ich meine Macht an dir erweise und damit mein Name verkündigt wird auf der ganzen Erde.«
                  Also nun: Wen er will, dessen erbarmt er sich, und wen er will, verhärtet er.

                  ELB 1905 Vers 19-29
                  Du wirst nun zu mir sagen: Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden?
                  Ja freilich, o Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst wider Gott? Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum hast du mich also gemacht?
                  Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton, aus derselben Masse ein Gefäß zur Ehre und ein anderes zur Unehre zu machen?
                  Wenn aber Gott, willens, seinen Zorn zu erzeigen und seine Macht kundzutun, mit vieler Langmut ertragen hat die Gefäße des Zornes, die zubereitet sind zum Verderben,
                  und auf daß er kundtäte den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Begnadigung, die er zur Herrlichkeit zuvorbereitet hat…?
                  Uns, die er auch berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Nationen.
                  Wie er auch in Hosea sagt: “Ich werde Nicht-mein-Volk mein Volk nennen, und die Nicht-Geliebte Geliebte”.
                  “Und es wird geschehen, an dem Orte, da zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, daselbst werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden”.
                  Jesaias aber ruft über Israel: “Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, nur der Überrest wird errettet werden.
                  Denn er vollendet die Sache und kürzt sie ab in Gerechtigkeit, denn der Herr wird eine abgekürzte Sache tun auf Erden.”
                  Und wie Jesaias zuvorgesagt hat: “Wenn nicht der Herr Zebaoth uns Samen übriggelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und Gomorra gleich geworden”.

                  NeÜ Vers 19-29
                  Nun wirst du einwenden: »Wie kann er uns dann noch Vorwürfe machen? Es kann sich doch niemand seinem Willen widersetzen!«
                  So? Wer bist du eigentlich? Du Mensch willst anfangen, mit Gott zu streiten? Sagt das Werk denn zu seinem Meister: »Warum hast du mich so gemacht?«
                  Ist der Töpfer nicht Herr über den Ton und kann aus derselben Masse ein Gefäß für die Festtafel machen und ein anderes für den Abfall?
                  Und was sagst du dazu, dass Gott die Gefäße, die zur Vernichtung in seinem Zorngericht bereitgestellt sind, mit großer Geduld erträgt? Er will zwar, dass sie seinen Zorn und seine Macht zu spüren bekommen,
                  andererseits will er aber auch an den Gefäßen, die er in seinem Erbarmen zur Herrlichkeit vorherbestimmt hat, zeigen, wie unerschöpflich reich seine Herrlichkeit ist.
                  Diese Gefäße sind wir. Uns hat er nicht nur aus dem jüdischen Volk, sondern auch aus anderen Völkern berufen.
                  Das hat er schon durch den Propheten Hosea angekündigt: »Ich werde als mein Volk berufen, was nicht mein Volk war, und als geliebte Frau die, die nicht geliebt war.«
                  »Gerade dort, wo zu ihnen gesagt wurde: ›Ihr seid nicht mein Volk‹, werden sie ›Kinder des lebendigen Gottes‹ genannt werden.«
                  Und Jesaja ruft über Israel aus: »Selbst wenn es Israeliten gäbe wie Sand am Meer, nur ein Rest von ihnen wird gerettet werden.
                  Denn der Herr wird auf der Erde handeln. Er wird sein Wort einlösen und rasch durchsetzen.«
                  Es ist so, wie es Jesaja an anderer Stelle vorausgesagt hat: »Hätte der Herr, der allmächtige Gott, nicht einen Rest von unserem Volk übrig gelassen, so wäre es uns wie Sodom und Gomorra ergangen.«

                  ELB CSV Vers 19-29
                  Du wirst nun zu mir sagen: Warum tadelt er denn noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden?
                  Wer bist du denn, o Mensch, der du das Wort nimmst gegen Gott? Wird etwa das Geformte zu dem, [der es] geformt hat, sagen: Warum hast du mich so gemacht?
                  Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre [und] das andere zur Unehre zu machen?
                  Wenn aber Gott, willens seinen Zorn zu erweisen und seine Macht kundzutun, mit vieler Langmut ertragen hat [die] Gefäße [des] Zorns, [die] zubereitet [sind] zum Verderben,
                  und damit er kundtäte den Reichtum seiner Herrlichkeit an [den] Gefäßen [der] Begnadigung, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat-
                  uns, die er auch berufen hat, nicht allein aus [den] Juden, sondern auch aus [den] Nationen.
                  Wie er auch in Hosea sagt: „Ich werde Nicht-mein-Volk mein Volk nennen und die Nicht-Geliebte Geliebte.“
                  „Und es wird geschehen, an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, dort werden sie Söhne [des] lebendigen Gottes genannt werden.“
                  Jesaja aber ruft über Israel: „Wäre die Zahl der Söhne Israels wie der Sand des Meeres, [nur] der Überrest wird errettet werden.
                  Denn indem er [die] Sache vollendet und abkürzt, wird [der] Herr auf der Erde handeln.“
                  Und wie Jesaja zuvor gesagt hat: „Wenn nicht [der] Herr Zebaoth uns Nachkommen übrig gelassen hätte, [so] wären wir wie Sodom geworden und wären Gomorra gleich geworden.“

                  ELB 2006 Vers 19-29
                  Du wirst nun zu mir sagen: Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden?
                  Ja freilich, Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst gegen Gott? Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum hast du mich so gemacht?
                  Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre und das andere zur Unehre zu machen?
                  Wenn aber Gott, willens, seinen Zorn zu erweisen und seine Macht zu erkennen zu geben, mit vieler Langmut die Gefäße des Zorns ertragen hat, die zum Verderben zubereitet sind,
                  und ⟨wenn er handelte,⟩ damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen des Erbarmens zu erkennen gab, die er zur Herrlichkeit vorher bereitet hat,
                  ⟨nämlich an⟩ uns, die er auch berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Nationen.
                  Wie er auch in Hosea sagt: »Ich werde Nicht-mein-Volk mein Volk nennen und die Nicht-Geliebte Geliebte.«
                  »Und es wird geschehen, an dem Ort, da zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, dort werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.«
                  Jesaja aber ruft über Israel: »Wäre die Zahl der Söhne Israel wie der Sand des Meeres, ⟨nur⟩ der Rest wird gerettet werden.
                  Denn indem er das Wort vollendet und abkürzt, wird der Herr es auf der Erde ausführen.«
                  Und wie Jesaja vorher gesagt hat: »Wenn nicht der Herr Zebaoth uns Nachkommenschaft übrig gelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und Gomorra gleich geworden.«

                  ELB 1905 Vers 30-33
                  Was wollen wir nun sagen? Daß die von den Nationen, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben ist;
                  Israel aber, einem Gesetz der Gerechtigkeit nachstrebend, nicht zu diesem Gesetz gelangt ist. Warum?
                  Weil es nicht aus Glauben, sondern als aus Werken geschah. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes,
                  wie geschrieben steht: “Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, und wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden”.

                  NeÜ Vers 30-33
                  Was heißt das nun? Menschen aus allen Völkern sind vor Gott gerecht geworden, ohne sich darum bemüht zu haben. Sie haben die Gerechtigkeit erhalten, die aus dem Glauben kommt.
                  Das Volk Israel aber, das durch das Gesetz gerecht werden wollte, hat das Ziel des Gesetzes nicht erreicht.
                  Und warum nicht? Weil sie meinten, es durch ihre eigenen Leistungen zu erreichen und nicht durch den Glauben. Sie haben sich am »Stein des Anstoßes« gestoßen,
                  von dem geschrieben steht: »Seht her, ich lege in Zion einen Grundstein, an dem man sich stoßen wird, einen Felsblock, an dem man zu Fall kommt. Doch wer ihm vertraut, wird nicht enttäuscht werden.«

                  ELB CSV Vers 30-33
                  Was sollen wir nun sagen? Dass [die von den] Nationen, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben ist;
                  Israel aber, einem Gesetz [der] Gerechtigkeit nachstrebend, nicht zu [diesem] Gesetz gelangt ist.
                  Warum? Weil [es] nicht aus Glauben, sondern als aus Werken [geschah]. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes,
                  wie geschrieben steht: „Siehe, ich lege in Zion einen Stein [des] Anstoßes und einen Felsen [des] Ärgernisses, und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“

                  ELB 2006 Vers 30-33
                  Was wollen wir nun sagen? Dass die Nationen, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben ist;
                  Israel aber, das einem Gesetz der Gerechtigkeit nachstrebte, ist nicht zum Gesetz gelangt.
                  Warum? Weil es nicht aus Glauben, sondern als aus Werken ⟨geschah⟩. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes,
                  wie geschrieben steht: »Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Strauchelns, und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«
                  In Christus
                  Holger

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                  • #10
                    VIERWERK (Römer 10)
                    Vier Übersetzungen im Vergleich:
                    • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
                    • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
                    • ELB CSV: Elberfelder CSV
                    • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

                    Römer Kapitel 10

                    ELB 1905 Vers 1-13
                    Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, daß sie errettet werden.
                    Denn ich gebe ihnen Zeugnis, daß sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach Erkenntnis.
                    Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
                    Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
                    Denn Moses beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: “Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben”.
                    Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt also: Sprich nicht in deinem Herzen: “Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?” das ist, um Christum herabzuführen;
                    oder: “Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?” das ist, um Christum aus den Toten heraufzuführen;
                    sondern was sagt sie? “Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen”; das ist das Wort des Glaubens, welches wir predigen, daß,
                    wenn du mit deinem Munde Jesum als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.
                    Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil.
                    Denn die Schrift sagt: “Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden”.
                    Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, die ihn anrufen;
                    “denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden”.

                    NeÜ Vers 1-13
                    Ich wünsche von Herzen, meine Geschwister, und flehe zu Gott, dass die Angehörigen meines Volkes gerettet werden.
                    Denn ich kann ihnen bezeugen, dass sie sich mit großem Eifer für Gott einsetzen. Doch was ihnen fehlt, ist die richtige Erkenntnis.
                    Sie begreifen nicht, worum es bei der Gerechtigkeit Gottes geht, und versuchen, durch ihre eigene Gerechtigkeit vor Gott zu bestehen. Aber damit haben sie sich Gottes Gerechtigkeit verweigert.
                    Denn mit Christus hat der Weg des Gesetzes sein Ziel erreicht. Jetzt wird jeder, der glaubt, für gerecht erklärt.
                    Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die auf dem Gesetz beruht, so: »Wer sich nach seinen Vorschriften gerichtet hat, gewinnt das Leben.«
                    Aber die Gerechtigkeit, die auf dem Glauben beruht, sagt: »Du musst dich nicht fragen: ›Kann denn jemand in den Himmel hinaufsteigen?‹« - als müsste man Christus von dort herabholen -
                    »oder: ›Kann jemand in den Abgrund hinuntersteigen?‹« - als müsste man Christus von den Toten heraufholen.
                    Im Gegenteil, sie sagt: »Das Wort ist dir ganz nah. Es ist in deinem Mund und in deinem Herzen.« Mit diesem Wort ist die Botschaft vom Glauben gemeint, die wir predigen.
                    Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.
                    Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt, man wird gerettet, wenn man seinen Glauben mit dem Mund bekennt.
                    Denn die Schrift sagt: »Wer ihm vertraut, wird nicht enttäuscht werden.«
                    Es gibt da keinen Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden, denn sie haben alle denselben Herrn, und er lässt alle an seinem Reichtum Anteil haben, alle, die ihn anrufen.
                    Denn »jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.«

                    ELB CSV Vers 1-13
                    Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie errettet werden.
                    Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach Erkenntnis.
                    Denn da sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkannten und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten suchten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
                    Denn Christus ist [das] Ende [des] Gesetzes, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
                    Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: „Der Mensch, der diese [Dinge] tut, wird durch sie leben.“
                    Die Gerechtigkeit aus Glauben aber spricht so: Sage nicht in deinem Herzen: „Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?“, das ist, um Christus herabzuführen;
                    oder: „Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?“, das ist, um Christus aus [den] Toten heraufzuführen;
                    doch was sagt sie? „Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen“; das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen,
                    dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus [den] Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.
                    Denn mit [dem] Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, mit [dem] Mund aber wird bekannt zum Heil.
                    Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“
                    Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, die ihn anrufen;
                    „denn jeder, der irgend den Namen [des] Herrn anruft, wird errettet werden.“

                    ELB 2006 Vers 1-13
                    Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie gerettet werden.
                    Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht mit ⟨rechter⟩ Erkenntnis.
                    Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
                    Denn das Endziel des Gesetzes ist Christus, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.
                    Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: »Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.«
                    Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: »Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?«, das ist: Christus herabführen;
                    oder: »Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?«, das ist: Christus aus den Toten heraufführen.
                    Sondern was sagt sie? »Das Wort ist dir nahe, in deinem Mund und in deinem Herzen.« Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen,
                    dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du gerettet werden wirst.
                    Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil.
                    Denn die Schrift sagt: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«
                    Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen;
                    »denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden«.

                    ELB 1905 Vers 14-21
                    Wie werden sie nun den anrufen, an welchen sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von welchem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören ohne einen Prediger?
                    Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: “Wie lieblich sind die Füße derer, welche das Evangelium des Friedens verkündigen, welche das Evangelium des Guten verkündigen!”
                    Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaias sagt: “Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?”
                    Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort.
                    Aber ich sage: Haben sie etwa nicht gehört? Ja freilich.”Ihr Schall ist ausgegangen zu der ganzen Erde, und ihre Reden zu den Grenzen des Erdkreises.”
                    Aber ich sage: Hat Israel es etwa nicht erkannt? Zuerst spricht Moses: “Ich will euch zur Eifersucht reizen über ein Nicht-Volk, über eine unverständige Nation will ich euch erbittern”.
                    Jesaias aber erkühnt sich und spricht: “Ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten, ich bin offenbar geworden denen, die nicht nach mir fragten”.
                    Von Israel aber sagt er: “Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt zu einem ungehorsamen und widersprechenden Volke”.

                    NeÜ Vers 14-21
                    Doch wie sollen sie den anrufen, an den sie nicht glauben? Und wie sollen sie an den glauben, den sie nicht gehört haben? Und wie sollen sie hören, wenn ihnen keiner die Botschaft bringt?
                    Aber wie soll die Botschaft verkündigt werden, wenn niemand den Auftrag dazu bekommen hat? Es steht ja schon geschrieben: »Was für eine Freude ist es, wenn die Boten kommen und gute Nachricht bringen.«
                    Leider haben nicht alle auf diese gute Nachricht gehört. Schon Jesaja sagt: »Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt?«
                    Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft, die Verkündigung aber durch das Wort des Christus.
                    Nun frage ich: »Haben sie die Botschaft etwa nicht gehört?« Aber natürlich haben sie sie gehört! »Ihr Ruf ging ja über die ganze Erde, die Nachricht ist bis in die entlegensten Ecken der Welt gekommen.«
                    Ich frage weiter: »Hat Israel sie etwa nicht verstanden?« Die Antwort steht schon bei Mose: »Ich werde euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk und zornig über eine Nation, die gar nichts von mir weiß.«
                    Und Jesaja wagt sogar zu sagen: »Ich ließ mich von denen finden, die nicht einmal nach mir suchten, ich habe mich denen gezeigt, die nicht nach mir fragten.«
                    Über Israel aber sagt er: »Den ganzen Tag habe ich meine Hände nach einem Volk ausgestreckt, das ungehorsam und widerspenstig ist.«

                    ELB CSV Vers 14-21
                    Wie werden sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören ohne einen Prediger?
                    Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? -wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Guten verkündigen!“
                    Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: „Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?“
                    Also ist der Glaube aus [der] Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort.
                    Aber ich sage: Haben sie etwa nicht gehört? O doch! „Ihr Schall ist ausgegangen zu der ganzen Erde und ihre Sprache zu den Grenzen des Erdkreises.“
                    Aber ich sage: Hat Israel es etwa nicht erkannt? Zuerst spricht Mose: „Ich will euch zur Eifersucht reizen über ein Nicht-Volk, über eine unverständige Nation will ich euch erbittern.“
                    Jesaja aber erkühnt sich und spricht: „Ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten, ich bin offenbar geworden denen, die nicht nach mir fragten.“
                    Von Israel aber sagt er: „Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt zu einem ungehorsamen und widersprechenden Volk.“

                    ELB 2006 Vers 14-21
                    Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger?
                    Wie aber sollen sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? Wie geschrieben steht: »Wie schön sind die Füße derer, die Gutes verkündigen!«
                    Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: »Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?«
                    Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.
                    Aber ich sage: Haben sie etwa nicht gehört? Ja, gewiss. »Ihr Schall ist hinausgegangen zu der ganzen Erde und ihre Reden zu den Grenzen des Erdkreises.«
                    Aber ich sage: Hat Israel es etwa nicht erkannt? Zuerst spricht Mose: »Ich will euch zur Eifersucht reizen über ein Nicht-Volk, über eine unverständige Nation will ich euch erbittern.«
                    Jesaja aber wagt es und spricht: »Ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten, ich bin offenbar geworden denen, die nicht nach mir fragten.«
                    Zu Israel aber sagt er: »Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt zu einem ungehorsamen und widersprechenden Volk.«
                    In Christus
                    Holger

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                    • #11
                      VIERWERK (Römer 11)
                      Vier Übersetzungen im Vergleich:
                      • ELB 1905: Elberfelder 1905/27
                      • NeÜ: Neue evangelistische Übersetzung
                      • ELB CSV: Elberfelder CSV
                      • ELB 2006: Revidierte Elberfelder 2006

                      Römer Kapitel 11

                      ELB 1905 Vers 1-10
                      Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin.
                      Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel:
                      “Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben”.
                      Aber was sagt ihm die göttliche Antwort?”Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem Baal das Knie nicht gebeugt haben”.
                      Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade.
                      Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
                      Was nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; aber die Auserwählten haben es erlangt, die übrigen aber sind verstockt worden, wie geschrieben steht:
                      “Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag”.
                      Und David sagt: “Es werde ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick und zum Anstoß und zur Vergeltung!
                      Verfinstert seien ihre Augen, um nicht zu sehen, und ihren Rücken beuge allezeit!”

                      NeÜ Vers 1-10
                      Ich frage nun: »Hat Gott sein Volk etwa verstoßen?« Auf keinen Fall! Ich bin ja selbst ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin.
                      Nein, Gott hat sein Volk nicht verstoßen. Er hat es doch von Anfang an erwählt. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift von Elija sagt, als er sich bei Gott über Israel beklagt?
                      »Herr, sie haben deine Propheten getötet und deine Altäre niedergerissen. Ich allein bin übrig geblieben und nun wollen sie auch mich noch töten.«
                      Und was gab Gott ihm zur Antwort? »Ich habe 7000 Männer für mich übrig gelassen, die sich nicht hingekniet haben vor dem Götzen Baal.«
                      So ist es auch jetzt: Gott hat einen Rest von seinem Volk übrig gelassen, einen Rest, den er aus Gnade ausgewählt hat -
                      aus Gnade, also nicht aufgrund von Werken, sonst wäre die Gnade ja nicht mehr Gnade.
                      Was heißt das nun? Was Israel erstrebt, haben nicht alle erlangt, sondern nur der ausgewählte Rest. Die Übrigen sind starrsinnig geworden,
                      wie die Schrift sagt: »Gott hat einen Geist der Betäubung über sie kommen lassen. Sie haben Augen, die nicht sehen, und Ohren, die nicht hören, und so ist es bis zum heutigen Tag.«
                      Und David sagt: »Ihre Opfer sollen ihnen zur Schlinge und zum Fangnetz werden, zur Falle und zum Strafgericht.
                      Ihre Augen sollen erblinden, dass sie nichts mehr sehen, und ihr Rücken sei ständig gebeugt.«

                      ELB CSV Vers 1-10
                      Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus [dem] Geschlecht Abrahams, vom Stamm Benjamin.
                      Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erkannt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift in [der Geschichte] Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt gegen Israel:
                      „Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übrig geblieben, und sie trachten mir nach dem Leben.“
                      Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir übrig bleiben lassen siebentausend Mann, die [ihre] Knie nicht vor dem Baal gebeugt haben.“
                      So besteht nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Auswahl [der] Gnade.
                      Wenn aber durch Gnade, [so] nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
                      Was nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; aber die Auserwählten haben es erlangt, die Übrigen aber sind verhärtet worden,
                      wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist [der] Betäubung gegeben, Augen, dass sie nicht sehen, und Ohren, dass sie nicht hören, bis auf den heutigen Tag.“
                      Und David sagt: „Ihr Tisch werde ihnen zur Schlinge und zum Fangnetz und zum Anstoß und zur Vergeltung!
                      Verfinstert seien ihre Augen, dass sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit!“

                      ELB 2006 Vers 1-10
                      Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Auf keinen Fall! Denn auch ich bin ein Israelit aus der Nachkommenschaft Abrahams, vom Stamm Benjamin.
                      Gott hat sein Volk nicht verstoßen, daß er vorher erkannt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift bei Elia sagt? Wie er vor Gott auftritt gegen Israel:
                      »Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übrig geblieben, und sie trachten nach meinem Leben.«
                      Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? »Ich habe mir siebentausend Mann übrig bleiben lassen, die vor Baal das Knie nicht gebeugt haben.«
                      So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Rest nach Auswahl der Gnade entstanden.
                      Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
                      Was nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; aber die Auswahl hat es erlangt, die Übrigen jedoch sind verstockt worden,
                      wie geschrieben steht: »Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.«
                      Und David sagt: »Es werde ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zur Falle und zum Anstoß und zur Vergeltung!
                      Verfinstert seien ihre Augen, um nicht zu sehen, und ihren Rücken beuge allezeit!«

                      ELB 1905 Vers 11-15
                      Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, auf daß sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Nationen das Heil geworden, um sie zur Eifersucht zu reizen.
                      Wenn aber ihr Fall der Reichtum der Welt ist, und ihr Verlust der Reichtum der Nationen, wieviel mehr ihre Vollzahl!
                      Denn ich sage euch, den Nationen: Insofern ich nun der Nationen Apostel bin, ehre ich meinen Dienst,
                      ob ich auf irgend eine Weise sie, die mein Fleisch sind, zur Eifersucht reizen und etliche aus ihnen erretten möge.
                      Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten?

                      NeÜ Vers 11-15
                      Nun frage ich: Sind sie etwa gestrauchelt, um nie wieder aufzustehen? - Auf keinen Fall! Vielmehr hat ihr Fehltritt den anderen Völkern die Rettung gebracht, um die Juden wiederum eifersüchtig zu machen.
                      Wenn nun schon die Welt durch ihren Fehltritt reich gemacht wurde und ihr Verlust für die anderen Völker einen großen Gewinn brachte, was wird es dann erst sein, wenn Israel in voller Zahl umkehrt?
                      Euch Nichtjuden aber sage ich: Als Apostel für die Völker bin ich froh über meinen Dienst.
                      Denn vielleicht kann ich dadurch mein eigenes Volk eifersüchtig machen und einige von ihnen retten.
                      Denn wenn schon die Verstoßung Israels der Welt die Versöhnung mit Gott brachte, was wird dann erst Israels Wiederannahme bringen? Nicht weniger, als Leben aus dem Tod.

                      ELB CSV Vers 11-15
                      Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall [ist] den Nationen das Heil [geworden], um sie zur Eifersucht zu reizen.
                      Wenn aber ihr Fall [der] Reichtum [der] Welt ist und ihr Verlust [der] Reichtum [der] Nationen, wie viel mehr ihre Vollzahl!
                      Euch aber, den Nationen, sage ich: Insofern ich nun [der] Apostel [der] Nationen bin, ehre ich meinen Dienst,
                      ob ich auf irgendeine Weise [sie, die] mein Fleisch [sind], zur Eifersucht reizen und einige von ihnen erretten möge.
                      Denn wenn ihre Verwerfung [die] Versöhnung [der] Welt ist, was [wird] die Annahme anderes [sein] als Leben aus [den] Toten?

                      ELB 2006 Vers 11-15
                      Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie fielen? Auf keinen Fall! Sondern durch ihren Fall ist den Nationen das Heil geworden, um sie zur Eifersucht zu reizen.
                      Wenn aber ihr Fall der Reichtum der Welt ist und ihr Verlust der Reichtum der Nationen, wie viel mehr ihre Vollzahl!
                      Denn ich sage euch, den Nationen: Insofern ich nun der Nationen Apostel bin, bringe ich meinen Dienst zu Ehren,
                      ob ich auf irgendeine Weise sie, die mein Fleisch sind, zur Eifersucht reize und einige aus ihnen rette.
                      Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anderes sein als Leben aus den Toten?

                      ELB 1905 Vers 16-21
                      Wenn aber der Erstling heilig ist, so auch die Masse; und wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige.
                      Wenn aber einige der Zweige ausgebrochen worden sind, und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mitteilhaftig geworden bist,
                      so rühme dich nicht wider die Zweige. Wenn du dich aber wider sie rühmst du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich.
                      Du wirst nun sagen: Die Zweige sind ausgebrochen worden, auf daß ich eingepfropft würde.
                      Recht; sie sind ausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich;
                      denn wenn Gott der natürlichen Zweige nicht geschont hat, daß er auch deiner etwa nicht schonen werde.

                      NeÜ Vers 16-21
                      Wenn das erste Brot der neuen Ernte Gott geweiht ist, dann auch der Teig. Wenn die Wurzel des Baumes Gott geweiht ist, dann sind es auch die Zweige.
                      Nun sind einige Zweige ausgebrochen worden, und du wurdest als neuer Zweig unter die übrigen eingepfropft. Obwohl du von einem wilden Ölbaum stammst, hast du jetzt Anteil am Saft aus der Wurzel des edlen Ölbaums.
                      Du hast keinen Grund, verächtlich auf die anderen Zweige herabzusehen. Und wenn du es dennoch tust, sollte dir klar sein: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich!
                      Vielleicht wirst du nun sagen: »Die Zweige sind ja herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werden konnte.«
                      Das ist richtig. Aber dass sie ausgebrochen wurden, lag an ihrem Unglauben. Und du hast deinen Stand nur durch den Glauben. Sei also nicht überheblich, sondern pass auf, dass es dir nicht genauso geht.
                      Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, warum sollte er dann dich verschonen?

                      ELB CSV Vers 16-21
                      Wenn aber der Erstling heilig ist, [so] auch die Masse; und wenn die Wurzel heilig ist, [so] auch die Zweige.
                      Wenn aber einige der Zweige ausgebrochen worden sind, du aber, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel [und] der Fettigkeit des Ölbaums teilhaftig geworden bist,
                      [so] rühme dich nicht gegen die Zweige. Wenn du dich aber gegen [sie] rühmst-du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich.
                      Du wirst nun sagen: [Die] Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.
                      Recht; sie sind ausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich;
                      denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat-dass er auch dich etwa nicht verschonen werde.

                      ELB 2006 Vers 16-21
                      Wenn aber das Erstlingsbrot heilig ist, so auch der Teig; und wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige.
                      Wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden bist,
                      so rühme dich nicht gegen die Zweige! Wenn du dich aber gegen sie rühmst – du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich.
                      Du wirst nun sagen: Die Zweige sind herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft wurde.
                      Richtig; sie sind herausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich!
                      Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht geschont hat, wird er auch dich nicht schonen.

                      ELB 1905 Vers 22-32
                      Sieh nun die Güte und die Strenge Gottes: gegen die, welche gefallen sind, Strenge; gegen dich aber Güte Gottes, wenn du an der Güte bleibst; sonst wirst auch du ausgeschnitten werden.
                      Und auch jene, wenn sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wiederum einzupfropfen.
                      Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum ausgeschnitten und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wieviel mehr werden diese, die natürlichen Zweige, in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden!
                      Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;
                      und also wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: “Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
                      und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde”.
                      Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen.
                      Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.
                      Denn gleichwie auch ihr einst Gott nicht geglaubt habt, jetzt aber unter die Begnadigung gekommen seid durch den Unglauben dieser,
                      also haben auch jetzt diese an eure Begnadigung nicht geglaubt, auf daß auch sie unter die Begnadigung kommen.
                      Denn Gott hat alle zusammen in den Unglauben eingeschlossen, auf daß er alle begnadige.

                      NeÜ Vers 22-32
                      Du siehst hier also die Güte und die Strenge Gottes: Seine Strenge gilt denen, die sich von ihm abgewandt haben, aber seine Güte gilt dir, sofern du dich auf seine Güte verlässt; sonst wirst auch du herausgeschnitten werden.
                      Doch auch die anderen Zweige können wieder eingepfropft werden. Gott ist sehr wohl imstande, das zu tun - vorausgesetzt, sie halten nicht an ihrem Unglauben fest.
                      Denn wenn du aus dem wilden Ölbaum, zu dem du von Natur aus gehörtest, ausgeschnitten und gegen die natürliche Ordnung in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest, wie viel leichter wird es dann sein, die Zweige, die natürlicherweise zum edlen Ölbaum gehören, wieder an ihre Stelle einzupfropfen!
                      Und damit ihr euch nichts auf eure Klugheit einbildet und falsche Schlüsse daraus zieht, will ich euch das folgende Geheimnis bekannt machen: Ein Teil von Israel hat sich verhärtet. Aber das gilt nur so lange, bis die volle Zahl von Menschen aus den anderen Völkern zum Glauben gekommen ist.
                      Israel als Ganzes wird dann so gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Retter kommen, der alle Gottlosigkeit von Jakobs Nachkommen entfernt.
                      Und das ist mein Bund für sie, wenn ich ihre Sünden von ihnen nehme.«
                      Ihre Einstellung zum Evangelium macht sie zwar zu Feinden - was euch zugutekommt -, aber von der Erwählung her gesehen sind sie Geliebte - wegen ihrer Stammväter.
                      Denn Gott nimmt seine Gnadenerweise nicht zurück und bereut seine Berufungen nie.
                      Früher hattet ihr Gott nicht gehorcht, habt aber jetzt - wegen Israels Ungehorsam - Gottes Erbarmen gefunden.
                      So sind nun auch sie ungehorsam geworden, damit sie dadurch, dass ihr Gottes Erbarmen gefunden habt, jetzt ebenso Erbarmen finden.
                      Denn Gott hat alle zusammen zu Gefangenen ihres Ungehorsams gemacht, weil er allen sein Erbarmen schenken will.

                      ELB CSV Vers 22-32
                      Sieh nun [die] Güte und [die] Strenge Gottes: gegen die, die gefallen sind, Strenge; gegen dich aber Güte Gottes, wenn du an der Güte bleibst; sonst wirst auch du ausgeschnitten werden.
                      Auch jene aber, wenn sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wieder einzupfropfen.
                      Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum ausgeschnitten und gegen [die] Natur in [den] edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden diese, die natürlichen [Zweige], in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden!
                      Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: dass Israel zum Teil Verhärtung widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen ist;
                      und so wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: „Aus Zion wird der Erretter kommen, er wird [die] Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
                      und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“
                      Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde, um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte, um der Väter willen.
                      Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.
                      Denn wie ihr einst Gott nicht geglaubt habt, jetzt aber unter die Begnadigung gekommen seid durch deren Unglauben,
                      so haben auch jetzt diese an eure Begnadigung nicht geglaubt, damit auch sie unter die Begnadigung kommen.
                      Denn Gott hat alle zusammen in [den] Unglauben eingeschlossen, um alle zu begnadigen.

                      ELB 2006 Vers 22-32
                      Sieh nun die Güte und die Strenge Gottes: gegen die, welche gefallen sind, Strenge; gegen dich aber Güte Gottes, wenn du an der Güte bleibst; sonst wirst auch du herausgeschnitten werden.
                      Aber auch jene, wenn sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott ist imstande, sie wieder einzupfropfen.
                      Denn wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum herausgeschnitten und gegen die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden diese, die natürlichen ⟨Zweige⟩, in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft werden!
                      Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt ist, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird;
                      und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
                      und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«
                      Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte um der Väter willen.
                      Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.
                      Denn wie ihr einst Gott nicht gehorcht habt, jetzt aber Erbarmen gefunden habt infolge ihres Ungehorsams,
                      so sind jetzt auch sie dem euch ⟨geschenkten⟩ Erbarmen ⟨gegenüber⟩ ungehorsam gewesen, damit auch sie jetzt Erbarmen finden.
                      Denn Gott hat alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er sich aller erbarmt.

                      ELB 1905 Vers 33-36
                      O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unausforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege!
                      Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?
                      Oder wer hat ihm zuvorgegeben, und es wird ihm vergolten werden?
                      Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

                      NeÜ Vers 33-36
                      Wie unermesslich reich ist Gottes Weisheit, / wie abgrundtief seine Erkenntnis! / Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, / wie unerforschlich seine Wege!
                      Denn wer hat jemals die Gedanken des Herrn erkannt, / wer ist je sein Berater gewesen?
                      Wer hat ihm je etwas gegeben, / das Gott ihm zurückgeben müsste?
                      Denn von ihm kommt alles, / durch ihn steht alles / und zu ihm geht alles. / Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig! Amen.

                      ELB CSV Vers 33-36
                      O Tiefe [des] Reichtums, sowohl [der] Weisheit als auch [der] Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unergründlich seine Wege!
                      Denn wer hat [den] Sinn [des] Herrn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?
                      Oder wer hat ihm zuvor gegeben, und es wird ihm vergolten werden?
                      Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle [Dinge]; ihm [sei] die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

                      ELB 2006 Vers 33-36
                      Welche Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege!
                      Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?
                      Oder wer hat ihm vorher gegeben, und es wird ihm vergolten werden?
                      Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
                      In Christus
                      Holger

                      Kommentar


                      • #12
                        Man sieht an diesen Übersetzungsbeispielen wie reich Sprache ist und dass man durch diese Vielfalt bei absoluter Beachtung des Zusammenhangs auch durch Übersetzungen tief in die Wahrheit der Schrift geleitet wird.
                        Im Herrn Jesus Christus
                        Hans Peter Wepf
                        1. Mose 15.6
                        Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

                        Kommentar


                        • #13
                          HansPeter, vielen Dank für dein Kommentar!

                          Folgendes hab i noch in FB gefunden:

                          Gedanken zur Bibel Übersetzungsarbeit

                          Eine Bibelübersetzung, die ein und dasselbe Wort im Grundtext immer mit ein und demselben Wort im Deutschen übersetzt (eine so genannte konkordante Bibelübersetzung), wäre das andere Extrem. Wörter und Begriffe aus einer Sprache werden nämlich nicht in nur einer einzigen starren Bedeutung verwendet. Zum Beispiel kann das deutsche Wort „Absatz“ bedeuten: Absatz eines Schuhs, Absatz in einem gedruckten Text, Absatz einer Treppenstufe, Absatz (Verkauf) einer Ware usw.

                          Dieses Phänomen gilt auch für die Bibelsprachen hebräisch, aramäisch und griechisch. Auch das Neue Testament übersetzt bei Zitaten aus dem Alten Testament dasselbe hebräische Wort nicht immer mit demselben griechischen Wort. Beispiel: Das hebräische Verb פנה) im Piel) kommt in Jesaja 40,3 und in Maleachi 3,1 vor. Beide Verse werden im Neuen Testament mehrmals zitiert, aber in Mt 3,3 und Luk 3,4 wird das hebräische Verb mit ὲτοιµάζω übersetzt, während in Mt 11,10, Mark 1,2 und Luk 7,27 κατασκευάζω verwendet wird.
                          In Christus
                          Holger

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                          • #14
                            der ganze Artikel:
                            Im Herrn Jesus Christus
                            Hans Peter Wepf
                            1. Mose 15.6
                            Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

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