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    Trilogien


    Sogenannte Trilogien - dreiteilige Zusammengehörigkeiten; wörtlich eigentlich: dreiteiliges Werk - sind im Wort Gottes nicht selten und erfreuen uns immer wieder,
    dienen gleichzeitig aber auch zu unserer tiefen Belehrung im Blick auf größere Zusammenhänge, zum Beispiel:

    I. Aus den Psalmen

    1.) Psalm 3 - ein Abendgebet, s. Vers 5,

    2.) Psalm 4 - ein Nachtgebet, s. Vers 4,

    3.) Psalm 5 - ein Morgengebet, s. Vers 3.

    1.) Psalm 22 - der gekreuzigte Christus,

    2.) Psalm 23 - Christus, der Hirte,

    3.) Psalm 24 - Christus, der König der Herrlichkeit.

    II. Aus dem Neuen Testament

    1.) 1 KOR 12 - die Gaben des Leibes,

    2.) 1 KOR 13 - der Beweggrund zur Ausübung der Gaben,

    3.) 1 KOR 14 - das Ziel in der Ausübung der Gaben.

    In diese Rubrik gehören auch die drei göttlichen, quasi gleichlautenden Aussprüche:

    1.) JOH 19:30 - "Es ist vollbracht!",

    2.) OFFB 16:18 - "Es ist geschehen",

    3.) OFFB 21: 6 - "Es ist geschehen" bzw. wörtl.: "Sie sind in Erfüllung gegangen."

    Ad 1.)

    Wir alle wissen, daß es sich bei diesem Ausspruch unseres Herrn am Kreuz offensichtlich um das 6. seiner sieben letzten Worte handelt, auf das dann noch LK 23:46 folgt. Es besagt, daß alle Prophezeiungen über IHN und SEINEN Kreuzestod, alle Bilder und Schatten, aber auch alle göttlichen Ratschlüsse - JES 25:1 -, die dem Menschen Heil bringen sollten, erfüllt waren und daß nunmehr alle Segnungen, die sich darauf gründen, ungehindert fließen konnten und noch können. Es besagt indes auch, daß - HEBR 9:28 - SEIN Opfer ein vollgültiges ist, das keiner Erneuerung oder Wiederholung bedarf - ein wirklich epochales Ereignis!---

    "Durch Dich, o Herr, ist all mein Heil.

    Ein lieblich Los ward mir zuteil,

    als, Jesu, Du Dich mir gegeben."

    "Ich lebe jetzt, weil Du gestorben.

    O, welche Huld! Wie liebst Du mich!

    Ja, was ich bin, bin ich für Dich!"

    - 2 -

    Ad 2.)

    Dieser Ausspruch geht als "eine laute Stimme aus von dem Tempel des Himmels, von dem Throne...", unmittelbar nachdem der siebente Engel seine Schale in die Luft ausgegossen haben und damit die allerletzte Phase der großen Drangsalszeit eingeleitet haben wird.

    Die prophetische Perfektform zeigt an, daß der Herr Jesus, der sich für die Dauer der Gnadenzeit - HEBR 1:3, KOL 3:1 u. a. - "gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der Höhe", dann aber als ,Weltenrichter' nach OFFB 5:6 "inmitten des Thrones stehen" wird, diese Phase der unbeschreiblichen Gerichte bereits als vollendet betrachtet.



    Sie ist wie der Kreuzestod des Herrn Jesu wiederum ein fundamentaler Einschnitt in zeitgeschichtliche Abläufe und geht schließlich über in das 1000-jährige Reich, in dem wir - wie uns der Rückgriff in OFFB 21:9 - 22:7 zeigt - als das Weib des Lammes, dargestellt in der heiligen Stadt Jerusalem, mit IHM, dem König der Herrlichkeit, "herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit", OFFB 22:5.

    Ad 3.)

    In OFFB 21: 1 - 8 wird uns "die heilige Stadt, das neue Jerusalem" vorgestellt, "aus dem Himmel herniederkommend von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut." Der Schreiber Johannes "sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr" - das Land, von dem der Prophet MICHA - K 2:10 - bereits gesagt hatte: "...denn dieses Land ist der Ruheort nicht, um der Verunreinigung willen...".

    Die jetzige, aus Wasser entstandene Erde und die gegenwärtigen Himmel sind dann durch Feuer untergegangen - siehe 2 PETR 3:7 -, und es wird gewissermaßen aus dem Licht Gottes eine neue Erde erstanden sein ohne Meer, d. h. nach JER 49:23b ohne Bangigkeit und mit völliger Ruhe.

    Ebenso werden alle Prophezeiungen, die jetzt noch apokalyptischer Natur sind, minutiös erfüllt sein, so daß die sich offensichtlich u. a. auch darauf beziehende, wörtliche Formulierung des Grundtextes "sie sind in Erfüllung gegangen" - wiederum zu einem signifikanten, geschichtlichen Zeitpunkt, wenn der Herr Jesus nämlich SEINEM Gott und Vater alles übergeben haben und Gott alles in allem sein wird - unverkennbar zum Ausdruck bringt, daß Gott mit SEINEM Ratschluß insgesamt zu SEINEM Ziel gekommen sein wird.

    "Ruhen werden dann die Glieder

    ewig dort, vereint mit Dir.

    Keine Trübsal kehret wieder,

    keine Träne fließt wie hier.

    Ewig fern ist alles Leid,

    jedes Herz füllt Seligkeit."
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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