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Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,

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  • Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,

    Was sagt dieser Vers aus?
    Elberfelder 1905
    1. Korinther
    1. Kor 3,12 Wenn aber jemand auf [diesen] Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh, Gold: Offb 21,18; Offb 21,21
    kostbare: Jes 54,11-12; Offb 21,18
    Stroh: Jer 23,28; Mal 3,19
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

  • #2
    →→ 1. Korinther 3


    Zu 1. Korinther 3 allgemein


    Offensichtlich waren nicht alle Gläubigen in Korinth geistlich gesinnt.
    Als Paulus das erste Mal zu ihnen kam und ihnen Christus predigte, glaubten sie.
    Durch ihren Glauben wurden sie gerechtfertigt und erhielten Frieden mit Gott ( Röm 5,1-2 ).
    Zweifellos hat Paulus sie schon damals alle Segnungen gelehrt, die ihnen als Christen zuteil werden
    und die er hier "Milch" nennt.
    Doch damals stand ihr Denken und Leben erst am Anfang der Verwandlung ( Röm 12,2 ),
    sie waren noch weltlich gesinnt, und Paulus mußte zu ihnen sprechen wie zu unmündigen Kindern in Christus .

    Im "Wort vom Kreuz" ( 1Kor 1,18 ) aber geht es um mehr als nur um die Rechtfertigung.
    Es geht auch um die Heiligung, die - als Reaktion auf die Offenbarung Gottes - ein neues Verhalten erfordert.
    Sie verlangt Gerechtigkeit im Denken und Handeln ( Hebr 5,11-14 ).
    Diesen Teil der Botschaft des "Gekreuzigten" ( 1Kor 2,2 ), die "feste Speise" ( 1Kor 3,2 ), haben die Korinther verschmäht.

    Daher sind sie noch fleischlich (V. 3 ).
    Statt ein reifes Verhalten, gekennzeichnet von Demut und Fürsorge für den Nächsten, - also Gehorsam gegenüber Gott - zu zeigen, sind sie wie kleine Kinder, selbstsüchtig und daher uneins (V. 4 ; vgl. 1Kor 1,12 ).

    Sie wollen ein Leben der Erhöhung ( 1Kor 4,8 ), ohne demütig zu sein ( 1Kor 4,9-13 ), denn sie haben nicht verstanden, daß die Botschaft vom "gekreuzigten Christus" nicht nur die Rechtfertigung des einzelnen, sondern auch die Heiligung seines Lebenswandels beinhaltet (vgl. Phil 2,1-8 ).
    Dieses Missverständnis ist die Wurzel ihrer Uneinigkeit (vgl. 1Kor 1,10; 1Kor 3,4 ) und ein Irrtum, den Paulus mit seinem Brief richtigstellen möchte.

    Wenn jemand … baut.
    Das bezieht sich auf alle Gläubigen, die den Zusammenkünften dienen.

    Gold, Silber, kostbare Steine.
    Diese qualitativ hochwertigen Materialien stehen für hingegebenen, geistlichen Dienst für die Auferbauung der Geschwister im Herrn.

    olz, Heu, Stroh. Schlechte Materialien; sie deuten hin auf Aktivität ohne Wert für die Ewigkeit.
    Damit sind keine in sich bösen Tätigkeiten gemeint.
    Am Richterstuhls Christi wird dies alles durchs Feuer geoffenbart.
    Das Feuer des Gerichtes Gottes (→ Hi 23;10; Sach 13,9; 1Petrus 1,17.18; Offb 3,18).
    Aus 2. Korinther 5,10 wird deutlich, dass Holz, Heu und Stroh »wertlose« Dinge sind, die der Prüfung des Feuergerichts nicht standhalten

    12_Dieser Vers deutet an, dass eine erstaunliche Vielfalt an Materialien in den Oberbau eingebaut werden kann, obwohl es nur einen Grund gibt.

    Wir können jetzt die Warnung verstehen:
    »Jeder sehe zu, wie er darauf baut«.

    Die sechs Materialien werden klar in zwei Gruppen eingeteilt:
    Gold, Silber, kostbare Steine – wertvoll, teuer, kostbar, nicht brennbar.

    Diese Materialien können nicht hergestellt werden.
    Holz, Heu, Stroh – gewöhnlich, billig, durchschnittlich, verderblich, brennbar.


    Sie sind Erzeugnisse der Natur.
    Wenn ein Feuer in Korinth ausbrach, würde es die armseligen hölzernen Hütten der Armen niederbrennen, die dauerhaften Bauten der Reichen aber unversehrt lassen.

    Wie nötig sollte es dann sein, dass das, was wir in einer örtlichen Zusammenkunft aufbauen,
    von solcher Art ist, dass es dem durchforschenden Gericht jenes »Tages« standhält.

    Viele Lehrer behaupten, dass die Bauleute hier alle Gläubigen sind und dass die Art und Weise ihres Lebens den Charakter der Gemeinde ausmacht.

    Das ist richtig, und es wäre auch richtig zu sagen, dass viele von den Dingen, die Gläubige in der Gemeinde praktiziert haben wollen und die auf diese Art zu ihrem Charakter beitragen, nicht den Lehrern angelastet werden können.

    Wenn wir aber sehen, dass das Fundament lehrmäßig ist, sollte die größere Betonung offenbar doch darauf gelegt werden, dass hier in erster Linie Lehrer gemeint sind oder der Charakter ihrer Lehre, ob sie wertvoll oder wertlos ist.

    Es ist klar, dass sich Gold, Silber und edle Steine auf die Lehre der Apostel bezieht, also auf die des Apollos und anderer guter Männer, während das Holz, Heu und Stroh sich auf zersetzende Lehre bezieht, die von der Weisheit dieser Welt gekennzeichnet ist, auf überredende Worte menschlicher Weisheit, auf Worte, mit menschlicher Weisheit gelehrt.
    Welche Sorgfalt, Genauigkeit und Exaktheit ist letztendlich nötig, die örtliche Gemeinde zu erbauen und ihr nicht in irgend einer Weise Schaden zuzufügen.
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

    Kommentar


    • #3
      In 1. Korinther 3, 12 erkennen wir die Verantwortung des Gläubigen auf der Erde, nicht die kollektive Verantwortung als zu anderen Gläubigen, denn hier baut jeder, und Jeder ist verantwortlich:
      Wenn aber jemand auf diesen Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,...

      Die vorhandene Grundlage ist unser Herr Jesus Christus, darauf wird aufgebaut, von Seiner Gerechtigkeit (Gold), mit Seinen Worten (Silber; - und Er ist das Wort), ein beständiger Wert, ist es, unter Seiner Gnade (kostbare Steine, ganz abhängig von Ihm) zu sein.
      In Christus
      Holger

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      • Holger
        Holger kommentierte
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        Die Wohnung (Singular: Tempel) Gottes, sind die Gläubigen (Plural).
        Nicht der sterbliche Leib ist gemeint, sondern die Gläubigen.
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