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Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum

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    Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum; Hebräer 10.19https://www.forum.bibelkreis.ch/forum/biblische-lehre/biblische-lehre/5600-freim%C3%BCtigkeit-zum-e...

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  • HPWepf
    hat ein Thema erstellt Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum.

    Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum

    Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum

    A) In 1. Mose 3 ab Vers 22 musste der Weg zum Baum des Lebens wegen des Sündenfalles durch die Cherubim versperrt werden.
    B) Der einfache Zugang zu Gott wurde durch die Flamme des Kreisenden Schwertes verhindert.
    C) Der Mensch kam wegen Unglaube / Ungehorsam unter den Tode, → 1. Mose 2.17
    D) Das Evangelium deckt den Hintergrund auf- und zeigt wie Gott dem Glaubenden den Zugang öffnet.

    E) Zwischenstationen.

    im 2. Mose 19.4
    zeigt Jehova, dass ER Israel auf Adlersflügeln zu sich getragen hat, näher geht es nicht,
    - aber der Mensch nimmt diese freie Gnade nicht an, er will etwas tun dafür ..."→ "Alles was Jehova sagt, wollen wir tun", deshalb stellte Gott den Menschen unter den Fluch des Gesetzes 2. Mose 20.1-17:
    (Ps.: Israel oft ein Bild auf die verlorene Natur des Menschen.)
    F) Das Volk konnte das nicht ertragen und stand im 2. Mose 20. 21 von ferne.
    F2) 2. Mose 24. 1 → noch von ferne anbeten

    Gott hat sie zu sich getragen, aber das Volk stand von ferne.

    Die Vorhänge des Heiligtums. (Hebr. 10, 19—22).

    G) Noch keine Freimütigkeit zum Zugang ins Heiligtum

    1. Der Vorhang am Eingang ins Heilige.

    Nur die Priester (Kohen) = Heiligen durften durch die Tür des Heiligtums eintreten und hinter dem Vorhang den Dienst ausüben.

    Und dieses Vorrecht war auch ihnen nur gestattet, wenn die Frage ihrer Sünde und Schuld am Brandopferaltar durch das Blut eines Lammes geordnet und wenn sie unte
    r die reinigende Kraft des Wassers (Waschbecken) gekommen waren.

    Sie wurden
    einmal bei ihrer Einweihung am ganzen Leib gewaschen; außerdem müssten sie täglich vor dem Eintritt ins Heilige die Füße waschen.
    Der Eingang ins Heilige war verschieden vom Eingangstor in den Vorhof.
    Dieser war 10 Ellen breit und 5 Ellen hoch und für alle Draußenstehenden bestimmt, die von der Wüste her hereinkommen sollten, während der Eingang für die Priester ins Heilige nur halb so breit und doppelt so hoch war.
    Das sollte wohl schon darauf hindeuten, daß nur die Gläubigen, die heute alle Priester Gottes sind, durch die hohe und heilige Tür ins Heiligtum eintreten dürfen, um Gott zu dienen.
    Der Vorhang war gewirkt von blauem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus, also aus den bekannten vier Stoffen, die auf die Menschheit Christi hinwiesen.
    Er hing an 5 Säulen mit kupfernen Füßen.
    Die Säulen waren von Akazienholz und mit Gold überzogen.
    Die Köpfe und Bindestäbe hatten ebenfalls einen Überzug von Gold.
    Das Akazienholz deutete auf die reine Menschheit Christi hin,
    das Gold dagegen auf Seine göttliche Natur,
    die in sich selbst Gerechtigkeit besitzt.
    Der Vorhang war ohne eingewirkte Cherubim.
    Was stellte der Vorhang dar?
    Daß Christus die einzige Pforte ist, durch welche man in die Herrlichkeit eingehen kann.
    Die kupfernen Füße deuteten hin aus das gerechte Gericht Gottes über die Sünde, dem Christus am Kreuz ausgesetzt war. Er starb, damit wir als Priester in der Gerechtigkeit Gottes im Heiligtum Ihm dienen könnten.

    2. Der Scheidevorhang.
    Ins Allerheiligste hatte niemand Zutritt außer dem Hohenpriester, weil er das Vorbild von Christus war, und auch er durfte alljährlich nur einmal, aber nicht ohne Blut,

    in die Gegenwart Gottes treten. So sehen wir denn, daß das Volk Israel bei all den großen Vorrechten, die es genoß und trotz aller Opfer und der Vermittlung der Priester Gott nicht nahegebracht war. Gott war allein im Allerheiligsten, im Dunkel, d. h. hinter einem Scheidevorhang, geschieden von Seinem Volke, das durch die Sünde unrein und verderbt war.
    Der Vorhang predigte die Wahrheit:
    „Betet an von ferne!" (2. Mose 24, 1.)
    So gebot Gott dem Mose, als dieser mit Aaron, Nadab und Abihu und siebenzig von den Ältesten Israels auf den Sinai gestiegen war. Dort schauten sie Gott, und „unter Seinen Füßen war es wie ein Werk von Saphirplatten und wie der Himmel selbst an Klarheit".
    Es war die Offenbarung Gottes in Licht und Reinheit, in Heiligkeit und Majestät.
    Aber gerade der durchsichtige Saphir erinnerte an das unzugängliche Licht,
    das den Sündern zurief: „Betet an von ferne!"

    Dies war die Stellung Israels während der Haushaltung des Gesetzes:
    Gott ist drinnen ►►► und der Mensch draußen.
    Der heilige Gott, der Licht ist, hat keine Gemeinschaft mit dem Sünder
    .
    Welch eine ernste Predigt für das Volk!
    Der Scheidevorhang war ebenfalls aus den bekannten 4 Stoffen gewirkt, den Sinnbildern von den Eigenschaften und Herrlichkeiten des Menschen Jesus Christus, worauf wir schon früher hingewiesen haben, aber welche wir doch noch einmal dem Leser ins Gedächtnis rufen wollen.
    1.) Der blaue Purpur wies auf die himmlische Herkunft des Herrn hin,
    2.) der rote Purpur auf die königliche Würde, auf die Er Anspruch hatte und die Er einst als König der Juden besitzen wird,
    3.) während das
    Karmesin auf Seine Leiden und auf den Besitz der Herrlichkeit der Nationen hinwies,
    4.) und der gezwirnte Byssus auf Seine reine Menschheit in Wandel und Wesen.
    Der Scheidevorhang hing an 4 Säulen von Akazienholz, die mit Gold überzogen und auf silbernen Füßen standen. Während das Gold auf die göttliche Natur Christi hinwies, deutete wohl das Silber auf die Wirkung der Loskaufung hin.
    Das Silber war von den Gemusterten genommen worden, die für den Dienst als Streiter und Zeugen für Gott durch xy Sekel losgekauft wurden. (2. Mose 30, 11 — 16.)


    In den Scheidevorhang waren Cherubim eingewirkt.
    Sie stellten die Vertreter Gottes dar in Bezug auf Seine Gerechtigkeit, denn Er thronte im Allerheiligsten als der Höchste über alles. Hier strahlte Seine Herrlichkeit, von hier aus gab Er Seine Aussprüche und Gesetze und zog die Übertreter zur Rechenschaft; ja, von hier aus regierte Er die ganze Welt.
    Die Cherubim waren die Vollstrecker Seines Willens und die ausführenden Mächte im Gericht. Welcher Mensch hätte in diesem Lichte vor diesem Heiligen Gott stehen und am Leben bleiben mögen?
    Am Eingang des Paradieses standen einst die „Cherubim und die Flamme des kreisenden Schwertes, um den Weg zum Baume des Lebens zu bewahren".
    Auch hier vor dem Allerheiligsten riefen die Cherubim dem Menschen zu:
    Für die Sünder kein Zutritt! Gotfi sei gepriesen für Seine Liebe, daß Er Sorge getragen, hat, den Weg ins Allerheiligste freizumachen. Christus kam vom Himmel und riß die Scheidewand nieder.

    H)
    „Jetzt aber ist Er einmal in der Vollendung der Zeitalter geoffenbart worden zur Abschaffung der Sünde durch Sein Opfer". (Hebr. 9, 26.) Durch Sein vollbrachtes Werk ist Sühnung geschehen, d. h. die Sünde ist vor den Augen' Gottes hinweggetan, daß Er jedem Glaubenden vergeben kann. Kein Wunder, daß wir nach dem Tode des Herrn lesen: „Und siehe der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke von oben bis unten" (Matth. 27, 51) und der Heilige Geist konnte durch den Schreiber des Hebräerbriefes die Erlösten ermuntern:
    „Da wir nun, Brüder, Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum durch das Blut Jesu, den neuen und lebendigen Weg, welchen Er uns eingeweiht hat durch den Vorhang hin, das ist Sein Fleisch, und einen großen Priester über das Haus Gottes, so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Gewißheit des Glaubens, die Herzen besprengt und also gereinigt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser"
    (Hebr. 10, 19—22).


    Das Blut Jesu hat uns das Anrecht gegeben in der heiligen Gegenwart Gottes zu nahen, und der große Priester, unser Fürsprecher, bewahrt uns dort.
    Kein Erlöster soll mehr draußen stehen, alle sind in die Nähe Gottes gebracht, und zwar an Sein Vaterherz, wo sie vollkommen in Frieden und seliger Freude ruhen können.
    „Jetzt aber, in Christo Jesu, seid ihr, die ihr einst ferne wäret, durch das Blut des Christus nahe geworden". (Eph. 2, 13.)

    „Wir rühmen uns Gottes (als unsers Vaters) durch unsern Herrn Jesum Christum, durch welchen wir jetzt die Versöhnung empfangen haben". (Rom. 5, 11.)


    Aber nicht alle Kinder Gottes haben sich diese gesegnete Wahrheit zu eigen gemacht; sie schauen nicht auf das Blut Christi und auf Ihn als ihren großen Priester, in dessen Vortrefflichkeit und Kostbarkeit sie nahen, sondern auf sich selbst, auf ihre Fehler und Gebrechen. So kommen sie denn nicht zur Ruhe und bleiben gewissermaßen in ihren Herzen vor dem Vorhang stehen, anstatt hinter dem Vorhang in Jubel und Freude anzubeten. Möchten doch alle Erlösten dem Worte Gottes vertrauen, der ihnen auf Grund des vollkommenen Opfers Christi diesen Platz in Seiner Gnade gegeben hat! Möchten sie von Herzen singen:
    „Drum, Herr Jesu, Dir gebühret
    Dank, Anbetung, Preis und Ruhm;
    Hast uns siegreich ausgeführet
    Aus der Welt ins Heiligtum,
    Wo Dein Volk anbetend dienet,
    Dessen Schuld Dein Blut gesühnet;
    Dessen Dienst durch Dich geweiht,
    Gott zur Ehr' und Herrlichkeit".

    ---


    Hinweis zu: Pt F2
    In Kapitel 24 erhalten wir die Ratifizierung des Bundes.
    Gott hatte die Bedingungen festgelegt, unter denen Er vorschlug, mit Seinem Volk weiterzumachen,
    und nach denen Sein Volk mit Ihm weitermachen konnte.
    Nun sollten diese Bedingungen auf die feierlichste Weise ratifiziert werden.
    Mose, Aaron, Nadab und Abihu und siebzig der Ältesten gehen zu Jehova hinauf.
    Aber sie beten "
    weit weg". Moses, der Mittler, darf allein kommen.
    "Und Mose kam und erzählte dem Volk alle Worte Jehovas und alle Urteile;
    und alle Menschen antworteten mit einer Stimme und sagten:
    Alle Worte, die Jehova gesagt hat, werden wir tun." ( 2. Mopse 19)
    Sie verpflichteten sich, den Bund zu halten,
    und Mose schrieb alle Worte Jehovas, so dass es ein "Buch des Bundes" gab 2. Mose 20 – was
    Hebräer 9.19 "das Buch selbst" nennt. Es enthielt die definitiven schriftlichen Bedingungen, nach denen Bündnisbeziehungen hergestellt würden.
    Aber der Mittler war Mose vor Gott.
    Wir haben gesehen, dass Jehova, nachdem er die zehn Gebote in Kapitel 20 ausgesprochen hatte, sich sofort umdrehte,
    um vom Altar und dem Brandopfer zu sprechen.
    Sein Gedanke war, bei seinem Volk zu sein, nicht auf dem Boden des Gehorsams des Menschen im Fleisch,
    sondern auf dem
    Boden Christi und der Tatsache, dass er im Tod dieses Seligen verherrlicht worden war.
    Und hier finden wir, dass das erste, was der Mittler tut, nachdem er die Worte geschrieben hat, ist, "einen Altar unter dem

    Berg und zwölf Säulen, nach den zwölf Stämmen Israels". v4
    Er identifizierte das ganze Volk Gottes mit dem Altar, der vom Opfer sprach.

    Es ist bemerkenswert, dass Israel, bevor der Bund jemals unterzeichnet wurde, wenn wir so sagen dürfen,
    vom Vermittler typischerweise auf ganz anderen Boden gestellt wurde.
    Gott würde im Tod des Opfers Christi verherrlicht werden,
    was den Zusammenbruch unter dem ersten Bund betrifft,
    und Sein Volk identifizierte sich mit der Person und dem Werk, die Ihn verherrlichten. In den öffentlichen Wegen Gottes wurde das Volk zu seinem eigenen Gehorsam durch das Gesetz geheiligt, aber das ganze Handeln von Mose war eindeutig typisch für eine andere Heiligung eines völlig anderen Charakters.

    Im Geiste Gottes würde der Segen seines Volkes im Wert und Geschmack des Brandopfers und durch die Einführung einer völlig Neue auf ihrer Seite, durch Sein eigenes gnädiges Werk, einer völlig Neuen gesichert werden,
    die sich moralisch völlig vom Menschen im Fleisch unterscheidet.
    Dies wird in der Tatsache angedeutet, dass "die Jugendlichen der Kinder Israels . . – opferten Brandopfer Friedensopfern vor V 5 Jehova".

    Dies steht im Gegensatz zu "den Ältesten Israels" in Vers 1 und deutet auf eine neue Generation hin.
    Es ist ein Gedanke, der häufig in der Schrift vorgebracht wird. "Statt deiner Väter werden deine Söhne sein"(Psalm 45,16); Anstelle von Vätern, die unter dem Gesetz völlig versagt haben, im Fleisch zu sein, wird es Kinder geben, die Gott in vergebender Gnade kennen und unter göttliche Lehre kommen und das Gesetz in ihre Herzen schreiben lassen. Sie werden vor Gott mit Christus in Brandopfer- und Friedensopfercharakter verlobt sein.
    Dies wird die neue Generation von Psalm 22,31sein.
    "Sie werden kommen und einem Volk, das geboren werden wird, seine Gerechtigkeit verkünden, dass ER es getan hat."

    Eine andere bemerkenswerte Schriftstelle sagt:

    "Aus dem Schoß des Morgens wird der Tau deiner Jugend zu dir kommen" (junge Männer) (Psalm 110:3).
    Ein wunderbarer Morgen wird anbrechen,
    und dieser Morgen wird eine neues Geschlecht zum Wohlgefallen Gottes gebären.
    Sie werden auf den Boden kommen, nicht des Gehorsams, der von einem Volk im Fleisch geleistet wird,
    sondern des Todes dessen, der so den Menschen des Versagens beiseitegelegt
    und die Dinge nach Gottes Vergnügen hineingebracht hat.
    Der Tod Christi hält jede heilige Anforderung Gottes aufrecht, denn Er starb, um deutlich zu machen,
    dass es keine Freisprechung von der Strafe eines gebrochenen Gesetzes geben konnte,
    ausser dass diese Strafe in vollem Umfang getragen würde.

    Die neue Generation (Das Neue Geschlecht) wird lernen, "dass er es getan hat",
    und sie werden sich über das freuen,
    was er getan hat, und den lieblichen Geruch davon in ihren Opfergaben zu Gott bringen.

    Aber Petrus erzählt uns von einem Morgen,
    der bereits angebrochen ist - der Morgen der Auferstehung -
    und wie er eine neue Generation ( Neues Geschlecht) hervorgebracht hat.
    Er sagt uns, dass der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus
    "uns durch die Auferstehung Jesu Christi aus dem Toten wieder zu einer lebendigen Hoffnung gezeugt hat".
    Und er spricht von denen, die "durch das lebendige und bleibende Wort Gottes nicht aus verderblichen Samen,
    sondern aus unbestechlichen Worten Gottes wiedergeboren sind"(1. Petrus 1,3.23). Und er sagt, dass sie "erwählt sind gemäß der Vorerkenntnis Gottes, des Vaters, durch Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zum Streuen des Blutes Jesu Christi" (Vers 2). Dies ist eine direkte Anspielung auf genau die Schriftstelle, die uns in 1. Mose 24 vorliegt. Eine Generation, die aus unbestechlichen Samen geboren wurde, sind "Kinder des Gehorsams" und sind dazu da, zu gehorchen, wie Christus gehorchte, und bei Gott zu sein in allem Wert der Berieselung des Blutes Jesu Christi.
    An ihre Sünden und Übeltaten wird nicht mehr erinnert.

    Das Zeugnis des Todes ist überall in diesem Kapitel. Es ist auf dem Altar und auf den Menschen, und, wie uns das Neue Testament sagt, auch auf dem Buch. Es sprach typischerweise zu Gott auf dem Altar Seines Namens, verherrlicht und Seinen Willen etabliert. Es sprach zum Gewissen des Volkes, das auf es gestreut wurde, dass "der Tod zur Erlösung der Übertretungen unter dem ersten Bund stattgefunden hat"(Hebräer 9,15). Und wie auf dem Buch gestreut, deutet es typischerweise an, dass jeder Anspruch des ersten Bundes ratifiziert und durch seine volle Strafe bestätigt wurde. Es gab eine Entfernung im Tod des Mannes, der das Gesetz nicht halten wollte und konnte.
    Der Schleier der Selbstgenugsamkeit lag im Herzen der Menschen, als sie sagten:
    "Alle Worte, die Jehova gesagt hat, werden wir tun". (V3)
    Daher haben sie Christus nicht als das Ende all dieser typischen Lehren gesehen, aber wir können deutlich sehen, dass Christus die ganze Zeit im Geist Gottes war.
    Es wird ein wunderbarer Tag für Israel sein, wenn sie eine solche Schriftstelle wie diese mit dem Schleier aus ihren Herzen lesen. Dann werden sie darin etwas von dem sehen, was wir sehen, durch unendliche Gnade, jetzt schon sehen.

    Das Neue Testament fügt einige Details von tiefem Interesse hinzu; un sag: Mose .....
    nahm das Blut der Kälber und Böcke mit "Wasser und scharlachrote Wolle und Ysop" gab (Hebräer 9,19).
    Das Wasser spricht vom Tod Christi in seiner Macht, moralisch zu reinigen;
    es spricht von moralischer Reinigung.
    Israel wird noch die Bedeutung des Wassers sowie des Blutes lernen;
    "Ich werde reines Wasser über euch streuen, und ihr werdet rein sein: von all euren Unreinheiten und von all euren Götzen werde ich euch reinigen.
    Und ich werde euch ein neues Herz geben,
    und ich werde einen neuen Geist in euch legen"(Hesekiel 36,25.26).
    Die scharlachrote (Purpurwolle) Wolle war ein Zeugnis dafür, was die Menschen trotz all ihrer Bekennens wirklich waren.

    Gehorsam; sie waren tief in Sünde gefärbt. Es mag auch eine Figur ihres Stolzes und ihrer vergeblichen Herrchen geben, die alle unter den Tod kommen mussten. Und der Ysop spricht von diesem niederen Selbsturteil - dieser Demut und Reue des Herzens -, der Gott sich im Segen annähern konnte. Die ganze Szene blickt auf die Festlegung neuer Bundesbedingungen. Das waren die Bedingungen, die dem Verstand Gottes immer gegenwärtig waren und in seinem Herzen geschätzt wurden, selbst als er formell und öffentlich eine Evangeliumszeit des Gesetzes einleitete, die den Menschen im Fleisch prüfte und ihm als das erwies, was er war - ein völliger moralischer Ruin.
    Auf dem Boden dieser auffallenden typischen Darstellungen von Christus und seinem Tod "gingen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig der Ältesten Israels hinauf; und sie sahen den Gott Israels". Es scheint von jenem gesegneten Tag zu sprechen, an dem "sie mich alle kennen werden, von den Geringsten von ihnen bis zu den Größten von ihnen" (Jeremia 31:34).
    Von den "Füßen" des Gottes Israels wird gesprochen und von "seiner Hand". Seine Füße würden, denke ich, deutlich seine Bewegungen in Gnade andeuten - sein Kommen zu den Menschen, um sich selbst bekannt zu machen. Unter Seinen Füßen wird "sozusagen das Werk des transparenten Saphirs und sozusagen die Form (oder der Körper) des Himmels für die Klarheit" gesehen. Die Schrift scheint Saphir mit göttlicher Herrlichkeit zu verbinden, die in einem Menschen erstrahlt. "Das Abbild eines Throns, wie die Erscheinung eines Saphirsteins; und auf dem Abbild des Thrones war ein Abbild wie die Erscheinung eines Mannes darüber" (Hesekiel 1,26). Das Werk des transparenten Saphirs unter den Füßen des Gottes Israels würde, glaube ich, von einem Weg sprechen, auf dem die göttliche Herrlichkeit in einem Menschen offenbart wurde. Dort sehen wir die Füße von der Gott Israels – jeder seiner Schritte spricht von unendlicher Gnade, während Er sich auf einem Weg bewegte, auf dem alle die göttliche Herrlichkeit in einem Menschen sehen sollten. Wenn wir Ihn betrachten, sehen wir den "Leib des Himmels" – die eigentliche Substanz des Himmels war da. Er kam vom Himmel herab, er war immer im Himmel, und er brachte das Licht von allem, was hier himmlisch war.

    Die Vision von Exodus 24 war ein Vorgriff auf das, was von den Menschen gesehen werden würde, wenn Gott sich im Fleisch manifestierte! Wie wunderbar, es zu sehen und doch hier im menschlichen Leben zu bleiben! "Sie sahen Gott und aßen und tranken". Die Vorfreude bleibt hinter dem zurück, was wir in den Evangelien sehen, denn dort sehen wir den Gott Israels, der den Menschen nicht nur erlaubt, in seiner Gegenwart zu essen und zu trinken, sondern auch mit ihnen zu essen und zu trinken! Er as und trank mit Jüngern, mit Zöllnern , mit Pharisäern, mit Sündern! Ja, es war Jehova – der Gott Israels – der das tat! Und das war nicht nur in den Tagen seines Fleisches so, sondern Petrus konnte auch von"uns sprechen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war"(Apg 10,41).
    "Auf die Edlen der Kinder Israels legte er nicht seine Hand". Die Menschen waren ihm nahe, und er legte nicht seine Hand zum Gericht auf sie! Gesegnete Gnade, in der Tat, aber wir haben eine überragende Gnade gesehen! Wir haben gesehen, wie Er Seine Hand auf einen Aussätzigen legte und ihn reinigte, auf eine fieberhafte Frau und heilte sie, auf eine lang gefesselte Frau und sie von ihrem Gebrechen löste, auf ein totes Mädchen und erweckte sie zum Leben, auf das Bild
    des Sohnes der Witwe und erziehen ihn, und wie viele andere! Das ist der Gott Israels. Wie gesegnet, unter Bedingungen des Neuen Bundes zu sein und seine Herrlichkeit ohne Schleier sehen zu können! Er sagt über Israel: "Sie werden mich alle kennen." Sie werden ihren Gott kennen, wenn sie Ihn in Jesus sehen und die wundersamen Bewegungen Seiner Füße und Hände sehen.

    wie sie in den Evangelien dargestellt werden. Er wird ihnen eines Tages Seine Hände und Seine Füße zeigen, und sie werden anbetungsvoll erkennen, dass diese Hände und Füße sich nicht nur im unermüdlichen Dienst der Gnade durch eine Welt der Not und des Leidens bewegten, sondern dass sie ans Kreuz genagelt wurden, als Er für ihre Übertretungen verwundet und für ihre Übeltaten verletzt wurde. Sie werden dann den Gott Israels sehen. In der Zwischenzeit sehen wir Ihn und können singen von

    "Unser Gott, den
    wir gekannt haben, bekannt in der Liebe Jesu".



    Wir sehen hier eine schöne und berührende Vorwegnahme der Offenbarung Gottes und der Tatsache,
    dass Er die Menschen haben würde, die friedlich in Seiner Gegenwart ruhen.


    Gott ist herausgekommen, um sich in der Herrlichkeit der Gnade bekannt zu machen,
    und ein versöhntes Universum ist die Antwort auf diese Offenbarung, und davon ist die Stiftshütte ein Typ.
    Wir sehen dort eine bildliche Darstellung der Dinge am Himmel und ein wundersames
    Bild der weiten Szene von Gottes vollendeter Herrlichkeit in Christus.
    Die Art und Weise, wie Gott sich offenbart hat, und die vollkommene Antwort auf die Herrlichkeit Gottes,
    wie sie in Jesus offenbart wurde, wird in der Hütte gesehen.





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