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Psalm 023

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    Ps 23 https://www.bibelkreis.ch/Psalmen/psalmen_walvoord.html

    Mit Hilfe des Bildes vom Hirten und vom wohlwollenden Wirt stellte David seine Überlegungen über die vielen Wohltaten des Herrn an, die Gott ihm in den Gefahren des Lebens gewährt hatte, und schloß, daß Gottes beständige liebende Bewahrung ihn zur völligen Gemeinschaft bringen würde.


    A. Der Herr als Führer
    ( 23,1-4 )

    Ps 23,1

    Der Psalmist gebrauchte das Bild des Hirten, um sich die Segnungen, die er vom Herrn empfangen hatte (vgl. Gott als Hirte in Ps 28,9;80,2 ), ins Gedächtnis zurückzurufen. Die Metapher bot sich David, dem Hirten-König, ganz natürlich an. Im damaligen Nahen Osten war es ein häufig gebrauchtes Bild, denn viele Könige verglichen sich in ihrer Leitungsfunktion mit einem Hirten. Die Prophezeiung auf den kommenden Messias enthielt dasselbe ( Jes 40,11 ), und Jesus nannte sich selbst "der gute Hirte" ( Joh 10,14 ), auf den Israel wartete. Er wird auch der "große Hirte" ( Hebr 13,20 ) und "der Oberhirte" ( 1Pet 5,4 ) genannt. Weil der Herr der Hirte Davids war, wurden seine Bedürfnisse gestillt.


    Ps 23,2 a

    Die erste Segnung, die David erfuhr, bestand in geistlicher Nahrung. So wie ein Hirte die Schafe zur Fütterung zu frischer Weide führt, so führt der Herr sein Volk. Wer dem Herrn nachfolgt, dem mangelt es nicht an geistlicher Nahrung. Von Unterhirten (vgl. Apg 20,28; 1Pet 5,2 ) erwartet man ebenso, daß sie die Herde weiden ( Hes 34,1-10; Joh 21,15-17 ). Die Nahrung für die Seele ist das Wort Gottes ( Hebr 5,12-14; 1Pet 2,2 ).


    Ps 23,2-3 (Ps 23,2b-3a)

    Eine zweite Segnung, die von der Führung des Herrn herkommt, ist die geistliche Erquickung. So wie ein Hirte seine Schafe zum stillen Wasser führt, damit sie ausruhen können, so erquickt oder erfrischt der Herr die Seele. Hier wird die geistliche Lektion ganz deutlich: Der Herr schenkt dem Vergebung und Frieden, der ihm nachfolgt.


    Ps 23,3 b

    Die dritte Segnung, die aus der Führung des Herrn folgt, ist die Leitung auf dem rechten Weg ( Pfad der Gerechtigkeit ). Ein guter Hirte kennt den richtigen Weg, auf dem er die Schafe sicher nach Hause bringt. So geht auch dem Herrn keines seiner Schafe verloren, sondern er führt sie auf dem rechten Weg. Er führt sie um seines Namens willen .


    Ps 23,4

    Die vierte Segnung durch die Führung des Herrn ist die Bewahrung. Wer sich im Tal der Finsternis befindet (oder im Todesschatten ), braucht sich nicht zu fürchten. Der Herr ist mit ihm und wird ihn bewahren. Der Hirte ist mit Stecken und Stab ausgerüstet, um die Schafe in derartigen Situationen zu bewahren. David wurde durch die Gegenwart und die Bewahrung des Herrn getröstet. Gläubige befinden sich niemals in Situationen, die der Herr nicht kennt, denn er verläßt sein Volk nicht ( Hebr 13,5 ).


    B. Der Herr versorgt uns
    ( 23,5 )

    Ps 23,5

    In diesem Vers schwenkt der Blick hin auf einen Festsaal mit einem wohlwollenden Gastgeber, der eine überreiche Gastfreundschaft praktiziert. Mit diesem Bild freute sich der Psalmist über die Fürsorge des Herrn. David wurde durch die Tatsache getröstet, daß dies in der Gegenwart seiner Feinde geschah. Trotz der drohenden Gefahr breitete der Herr ihm einen Tisch aus, d. h. Gott versorgte ihn.
    Das Bild der Salbung des Hauptes mit Öl , das erfrischend und beruhigend wirkte, harmoniert mit dem Entwurf eines gütigen Gastgebers, der den willkommen heißt, der in sein Haus tritt. Im Anblick des Tisches und des Öles wußte David, daß sein Los in seinem Leben (sein Becher ) vom Segen des Herrn überfloß.


    C. Die Antwort im Glauben
    ( 23,6 )

    Ps 23,6

    David erkannte, daß die treue Liebe ( HeseD ) des Herrn ihn überall sein ganzes Leben lang begleiten würde. Gottes Segnung über sein Volk bleibt bei ihnen, egal, wie die Umstände sein mögen, in denen sie leben. (Vgl. die Güte Gottes in Ps 27,13; 31,20; 69,17; 86,17; 109,21; 116,12; 142,8; 145,7 .) So schloß er: Ich will wohnen im Hause des HERRN immerdar . Das Haus des Herrn bezog sich auf das Heiligtum (die Stiftshütte). Für den Rest seines Lebens (wörtl.: "die Länge der Tage") erfreute er sich an der völligen Gemeinschaft mit dem Herrn. Tatsächlich vermittelt das hebr. Verb, das übersetzt wird mit "ich werde wohnen", die Vorstellung der Rückkehr; dasselbe Verb wird in Ps 23,3 mit "er erquickt" übersetzt. Vielleicht war der Psalmist am Besuch des Heiligtums und an dem völligen Genießen der geistlichen Gaben gehindert. Sein Nachdenken über die Führung und Fürsorge durch den Herrn führte ihn dazu, sich die völlige Gemeinschaft mit dem Herrn in seiner Gegenwart im Heiligtum in Erinnerung zu rufen.

    PSALM 23 https://www.bibelkommentare.de/komme...en/psalm-19-24


    Nachdem Christus zurückgekehrt ist (Ps 21) und nachdem Israel durch ihr Erkennen seines Werkes am Kreuz vor Gott wiederhergestellt wurde (Ps 22), spricht das erlöste Volk Israel nun sehr persönlich von seinem Herrn als seinem Hirten. Dieser Psalm sieht Christus als Jehova-Hirte, der die Schafe seiner Herde führt und für sie sorgt (Hes 34,11–13; Ps 77,21; Ps 95,7, Jes 40,11). Er bezieht sich in erster Linie auf den Schutz, den der Herr dem wiederhergestellten Volk Israel gewähren wird, während ihre Feinde auf der Erde noch existieren (Jes 31,4.5; Sach 9,8). Sie freuen sich über das, was der Herr getan hat. Er hat sie wiederhergestellt („Er erquickt 5 meine Seele“) und führt sie in die Ruhe des ihnen versprochenen Erbes („Er lagert mich auf grünen Auen“) ein (Ps 23,1–3). Obwohl das Volk nach wie vor im „Tal des Todesschattens“ der existierenden Feinde wandert, fürchtet es nichts Übles, da der Herr mit ihnen ist. Überwältigt von dem Gefühl der Güte und Gnade des Herrn, sieht das Volk seine Zukunft darin, für immer in der Gegenwart des Herrn zu bleiben (Ps 23,4–6).


    John Nelson Darby(BIOGRAPHIE) PSALM 23-24

    https://www.bibelkommentare.de/komme...is/psalm-23-24



    Psalm 23 und Psalm 24 sind leicht zu verstehen. Wir finden darin das völlige Vertrauen auf den Hirten, Jehova, gegründet auf die Erfahrung von dem, was Er in allen Umständen ist; und ferner den Charakter derer, die mit Jakob teilhaben. Diese beiden Grundsätze haben wir in Psalm 16 und Psalm 17 mit Bezug auf Christum gefunden, und sie zeigen sich noch in manchen anderen Psalmen, nämlich erstens das Vertrauen auf die Treue Jehovas, und zweitens die praktische Gerechtigkeit, die diejenigen kennzeichnet, die in der Herrlichkeit des Tausendjährigen Reiches an der heiligen Stätte Jehovas stehen werden. Doch Jehova Selbst nimmt dort Seinen Platz als König der Herrlichkeit ein. Das zeigt uns die göttliche und daher in allem vollkommene Seite des Weges und seines herrlichen Endes – Herrlichkeit auf der Erde, sowohl was den Überrest als auch was Christum und Jehova betrifft – und gibt uns zugleich das kostbare Zeugnis, dass Er einerseits mit dem Überrest teilnahm auf dem Pfade, den Gott für diesen bestimmt hatte, und andererseits mit Jehova teilhatte, denn Er war wirklich Mensch, aber auch wirklich Jehova, der Schiedsmann, der Seine Hand auf beide legte (vgl. Hiob 9, 33). PSALM 23


    Betrachten wir jedoch diese Psalmen etwas näher. Der Trost, den Psalm 23 darreicht, besteht nicht in den Gaben Jehovas, sondern in Ihm Selbst. Er lagert uns auf grünen Auen, und zwar ist das die natürliche Frucht Seiner Gnade, und so wird es bis zum Ende sein, und Er führt uns zu stillen Wassern. Da ist liebliche Weide, und es gibt keine Dürre, die Seele kann in Sicherheit genießen und wird in Frieden zu göttlichen Erfrischungen geleitet. Das ist das Teil, das Seine Hirtensorge uns gibt; aber was Vertrauen hervorruft und die Sorge fortnimmt, das ist Er Selbst. Doch das Böse ist in die Weit gekommen, und wir müssen es fühlen – wir in uns selbst, Christus in allem, was Ihn umgab, so dass Er mit Schmerz und Betrübnis erfüllt sein konnte; bei uns geht es leider noch weiter. Der gute Hirte (und das ist Christus für uns) erquickt die Seele, stellt sie wieder her und leitet uns in Pfaden der Gerechtigkeit um Seines Namens willen. Die Segnung hängt ab von dem, was Er ist, nicht von dem, was wir empfangen haben. Ich habe ohne Zweifel Segen und finde denselben auf den grünen Auen, aber wenn ich in Leiden oder abgeirrt hin, so erquickt Er meine Seele, stellt sie wieder her. Aber nicht nur Kummer und Schmerz hat die Sünde im Gefolge gehabt, sondern auch den Tod; und nun kommt Er und leitet mich durch denselben und tröstet mich. Ferner gibt es Feinde auf meinem Wege; angesichts derselben bereitet Er mir einen Tisch, an dem ich mich sättige. Welch eine Ermunterung liegt hierin auch für den Christen! Weil wir berufen sind, von Jehova Selbst und nicht von unseren Umständen abhängig zu sein, kann die Seele sagen: „Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.“ Wenn ich all die Schmerzen und Schwierigkeiten des Weges gekostet habe, so steht Jehova Selbst als Segnung bestimmter vor meiner Seele. Darum kann ich für immer auf sie rechnen, denn Er verändert Sich nicht. Da ich in der Vergangenheit, in allen Wirkungen der Macht des Feindes, erfahren habe und nun weiß, was Er Selbst darin für mich gewesen ist, kann ich auch für die Zukunft und zu allen Zeiten darauf rechnen. Das Ende aller Wege des Herrn wird sein, dass wir für immer bei Ihm wohnen werden. – Die Segnung ist also am Ende weniger in die Augen fallend, aber weit tiefer und persönlicher als im Anfang; die Seele ruht, wie gesagt, in Jehova Selbst, den sie in allen Umständen kennen gelernt hat, und nicht in der Segnung, die Er ihr ganz selbstverständlich hat zuteil werden lassen.

    Eine geübte Seele besitzt schließlich eine viel tiefere Segnung als eine Seele, die äußerlich gesegnet ist. Das Ergebnis für Israel (und noch mehr für uns) ist deshalb mehr als die grünen Auen, in die Jehova es ursprünglich gebracht hatte. Es besteht in dem tiefen Bewusstsein, das ein geprüftes Herz von der Treue Jehovas hat; und so wird die Ruhe, entsprechend der Glückseligkeit Seiner eigenen Natur, Seine Ruhe sein. Die grünen Weiden waren passend für Schafe, aber das gesalbte Haupt, der überfließende Becher und das Haus Jehovas in Ewigkeit entsprachen Dem, der dort wohnte. Das ist das Ergebnis des Vertrauens auf Jehova für den Überrest, wenn die grünen Auen, wenigstens für eine Zeit, verloren sind; jene Gläubigen werden dem Lamme folgen. Für uns ist Christus der Hirte. Wir leiden mit Ihm und haben noch bessere Segnungen. Die Fürsorge des Hirten offenbart sich inzwischen unter einer anderen Form.


    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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