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Psalm 060

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    Ps 60

    Ps 60 ist ein Lehrpsalm ("Zur Belehrung"), der auf den Erfahrungen Davids bei seinen militärischen Siegen basierte. Er ist ein Gebet um den Sieg, denn als David im Norden gegen die Aramäer Krieg führte, fiel Edom in Juda ein. Der Psalm könnte zu dem Zeitpunkt, als David, Joab und Abisai Edom vernichteten oder kurz danach verfaßt worden sein ( 2Sam 8,13; 1Kö 11,15-16; 1Chr 18,12 ). (Vgl. den Kommentar zu 1Chr 18,12 .Dort wird die Zahl der getöteten Edomiter mit 18 000 angegeben, wohingegen dieser Psalm in der Überschrift von 12 000 Edomitern spricht.)
    Weil David wußte, daß sowohl Sieg als auch Niederlage vom Herrn kamen, betete er um die Hilfe Gottes zum Sieg über Israels Feinde. Er hatte die Zusicherung erhalten, daß Gott ihm zum Sieg verhelfen werde.


    A. Gebet um Errettung
    ( 60,3-7 )

    Ps 60,3-5

    Der Psalmist wandte sich zum Herrn, um für die Befreiung Israels aus seiner mißlichen Lage zu beten - eine Katastrophe, die durch Gottes Zorn hereingebrochen war. Der Herr hatte das Land zerrissen und Davids Truppen erschüttert. Weil der Herr die Niederlage herbeigeführt hatte, war er der einzige, der den Israeliten zum Sieg verhelfen konnte.


    Ps 60,6-7

    Die Bedeutung von Vers 6 ist nicht ganz einfach zu verstehen; es scheint jedoch ein sarkastischer Unterton mitzuschwingen: Gott hatte sein Volk zum Krieg versammelt ( ein Banner erhoben ), dann hatte er es aber eine Niederlage erfahren lassen (fliehen vor dem Bogen des Feindes). Israel verfocht die Sache Gottes, aber Gott führte eine Niederlage herbei.
    Deshalb bat David Gott um Errettung durch seine Macht (seine rechte Hand ; vgl. 2Mo 15,6.12; Ps 20,7; 45,5; 89,14; 108,7 ) für diejenigen, die er liebhat. Ps 60,7-14 stimmt mit Ps 108,7-14 überein.


    B. Gewißheit des Sieges
    ( 60,8-10 )

    Ps 60,8-10

    Der Psalmist zitierte die Worte des Herrn, die ihnen den Sieg verhießen. Gott hatte gesagt, daß er sein Volk erretten und dessen Feinde unterwerfen werde, weil alle Stämme und Länder ihm gehörten. Er würde Sichem aufteilen und das Tal von Sukkot , d. h. er wollte das Land seinem Volk geben. Etwa 30 km östlich von Sichem, im Stamme Ephraim, lag Sukkot, eine Stadt im Stamm Gad, nahe dem Jordan. Ephraim war ein großer, mächtiger Stamm in Israel, der an zentraler Stelle wohnte. Wie ein Helm war Ephraim eine Verteidigung für das Volk. Juda war das Zepter des Herrn, d. h. David (aus Juda) war Gottes Herrscher, auch wenn er bedroht wurde. Die Feinde Israels sollten zu niedriger Arbeit niedergedrückt werden. Gilead , östlich des Jordan, und Manasse , ein Stamm, der auf beiden Seiten des Jordan wohnte, gehörten ihm. Moab sollte ein Waschbecken sein, das dem Eroberer gebracht wurde. Edom war einem Sklaven gleich, auf den Gott wie ein Krieger seinen Schuh werfen sollte. Philisterland sollte Gottes Triumphruf nach dem Sieg Davids hören.


    C. Vertrauen auf Gott
    ( 60,11-14 )

    Ps 60,11-14

    Mit drei rhetorischen Fragen erkannte der Psalmist an, daß der Herr, der eine, der das Volk im Krieg verworfen hatte (vgl. V. 3-6 ), sie zum Sieg führte. Aber weil das Bemühen des Menschen vergeblich ist, betete David, daß Gott ihnen gegen den Feind beistehen möge, und glaubte vertrauensvoll, daß mit Gott der Sieg ihnen gehörte.
    Es wird hieran deutlich, daß sowohl Sieg als auch Niederlage Gott zustehen. Wenn das Unheil hereinbricht, dann besteht nur noch in Gott Hoffnung.



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    https://www.bibelkommentare.de/komme...is/psalm-52-64 PSALM 60


    In Psalm 60 erkennt der Überrest an, dass Gott sie verworfen hat. Ihre einzige Hoffnung ist, dass Er Sich ihnen wieder zuwenden werde. Und das gerade ist es, was die Gerechtigkeit Israels als Volk ausmacht: da ist kein Suchen nach anderer Hilfe, kein Geist der Empörung; sie nehmen die Strafe für ihre Ungerechtigkeit an. Doch Gott hatte Sein Panier unter den Treuen in Israel aufgerichtet. Er war ihr Jehova-Nissi (2. Mo 17,15). Sie blicken jetzt auf Ihn. Der weitere Inhalt des Psalmes zeigt uns, wie Gott Sein Recht auf das Land der Verheißung behauptet. Durch Ihn wird Israel den Sieg davontragen.
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    PSALM 60
    bibelkommentare.de - Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis, bibelkommentar


    In Psalm 60 erkennt der Überrest an, dass Gott sie verworfen hat. Ihre einzige Hoffnung ist, dass Er Sich ihnen wieder zuwenden werde. Und das gerade ist es, was die Gerechtigkeit Israels als Volk ausmacht: da ist kein Suchen nach anderer Hilfe, kein Geist der Empörung; sie nehmen die Strafe für ihre Ungerechtigkeit an. Doch Gott hatte Sein Panier unter den Treuen in Israel aufgerichtet. Er war ihr Jehova-Nissi (2. Mo 17,15). Sie blicken jetzt auf Ihn. Der weitere Inhalt des Psalmes zeigt uns, wie Gott Sein Recht auf das Land der Verheißung behauptet. Durch Ihn wird Israel den Sieg davontragen.

    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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