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Psalm 076

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    Ps 76

    Dies ist ein Loblied über die Macht des Gottes Jakobs. Der Psalmist Asaf erzählte, daß Gott sich in Jerusalem mit seinem Gericht bekannt gemacht hatte. Asaf beschrieb, wie Gott die Gottlosen vernichtete und die Gerechten errettet hatte. Aufgrund dieses Tatbestandes ermahnte Asaf die Führer, Gott ein Gelübde abzulegen.


    A. Gottes Gericht ist bekannt
    ( 76,2-4 )

    Ps 76,2-4

    Gott hatte sich mit der Vernichtung der Feinde Israels bekannt gemacht. Er zerbrach die Waffen all derjenigen, die gegen Jerusalem, Salem (sonst nur in 1Mo 14,18; Hebr 7,1-2 ) und Zion Krieg führten. (Zu Gottes Wohnung in Jerusalem vgl. Ps 74,7;84,2;132,5.7 .)


    B. Gottes Gericht ist gerecht
    ( 76,5-11 )

    Ps 76,5-7

    Asaf pries den Herrn als den Gott des Lichtes, den Einen, der herrlich ist und hervorleuchtet. Seine Majestät ist sogar höher als die Berge, die reich an Wild sind. Der Ausdruck, der wörtlich heißt: "Berg des Raubes" könnte bedeuten, daß Gott majestätischer ist als die Feste des Feindes. Die Kämpfer dieser Feinde werden rasch von dem Tadel Gottes (V. 7 ) vernichtet (V. 6 ).
    Die Psalmen

    Ps 76,8-11

    Der Psalmist erläuterte dann, daß Gott in seinem Zorn seine souveränen Absichten mit seinen Widersachern verfolgt. Keiner kann vor diesem furchtbaren (vgl. V. 12-13 ) Gott bestehen bleiben. Als das Gericht Gottes vom Himmel erging, um die Gerechten ( die Bedrückten ) zu erretten, war die Erde stille, und sie fürchtete sich. Gottes Zorn gegen die Gottlosen führt die Gläubigen zum Lobpreis Gottes und schreckt diejenigen, die nicht vertilgt worden sind, von der völligen Hingabe an ihre Sünden ab.


    C. Gottes Gericht ist schrecklich
    ( 76,12-13 )

    Ps 76,12-13

    Die Gläubigen sollten ihre Gelübde, die sie Gott gemacht haben, auch dem gefürchteten Gott erfüllen (vgl. V. 8 ). Durch ihren Bund mit Gott können die Gläubigen seinem furchtbaren Gericht über die Herrscher dieser Welt entgehen. Gott kann denjenigen, die sich gegen ihn auflehnen, die Furcht vor ihm lehren.

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    https://www.bibelkommentare.de/komme...en/psalm-73-78 PSALM 76


    Die Herrlichkeit des Herrn ist im Land erschienen (Ps 76,5) und der Herr ist aus dem Himmel zurückgekehrt (Ps 76,9), um die Armeen zu richten, die sich dort versammelt haben (Ps 76, 2–10). Vergleiche Daniel 11,45 und Joel 2,20. Gott lässt sich durch den „Grimm des Menschen“ preisen, indem Er den Hass des Königs des Nordens und seiner verbündeten Armeen benutzt hat, um seinen Willen zu erfüllen. Dieser Wille umfasste das Gericht an den abtrünnigen Juden, die den Antichristen angenommen hatten. Doch nun hat der Herr ebenfalls über diese „Könige der Erde“ das Gericht gebracht (Ps 76,11.12).

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    https://www.bibelkommentare.de/komme...is/psalm-73-76 PSALM 76


    Die Anwendung dieses Psalmes auf das Gericht der Könige, die in ihrem Hochmut gegen Jerusalem heraufziehen und dort unerwartet den Herrn finden, ist sehr einfach (vgl. Mich 4, 11–13 und Sach 12, 2; Sach. 14,3.4). Das Gericht Gottes wird erzählt, und Gott wird jetzt gepriesen als Der, der Seine Wohnung in Zion hat. Er ist der Gott Jakobs und bekannt in Juda: Sein Gericht wurde von den Himmeln her gehört. Das lange verachtete Zion ist herrlicher als die Berge des Raubes, die Höhen der Gewalttat des Menschen. „Die Erde fürchtete sich und ward stille, als Gott aufstand zum Gericht, um zu retten alle Sanftmütigen des Landes.“

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