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Psalm 082

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    Ps 82

    Asaf legte dar, daß Gott die menschlichen Richter zu Gericht zieht und rief Gott an, in seiner Gerechtigkeit zu handeln. Asaf sprach die Warnung aus, daß Richter ohne Einsicht, die die ihnen von Gott zugedachte Stellung verleugnen, zuschanden werden.


    A. Gott sitzt über menschliche Richter zu Gericht
    ( 82,1 )

    Ps 82,1

    Der Psalmist sah vor seinem geistigen Auge Gott, der eine Versammlung von Richtern aburteilte. Der Begriff Götter ( ?MlOhIm ) wird hier für die Machthaber Israels gebraucht (vgl. Ps 45,7; 2Mo 21,6; 22,8-9 ). Man hat auch vermutet, daß sich dieser Ausdruck auf Engel (z. B. in der syrischen Übersetzung) in Gottes himmlischem Vorhof bezieht. Aber der übrige Psalm macht deutlich, daß es sich hier um Gottes Stellvertreter handelt, die auf Erden die Macht in Händen halten.


    B. Gottes Anklage der Richter
    ( 82,2-7 )

    Der Psalmist ermahnte mit den Worten Gottes die Machthaber, ihre Ämter doch verantwortlich wahrzunehmen.


    Ps 82,2-5

    Die Anklage (V. 2 ), die in Form einer rhetorischen Frage ausgesprochen wird, lautet, daß sein Volk ungerecht war und Partei ergriffen hatte. (Zu den Worten wie lange vgl. den Kommentar zu Ps 6,4 ). Statt dessen sollten sie gerecht richten und für die Sache der Unterdrückten kämpfen (einschließlich der Geringen, Waisen, Armen und Elenden). Das ist von entscheidender Bedeutung, wenn gerecht gerichtet werden soll.
    Aber die Menschen, die die Richterfunktion wahrnahmen und von Gott getadelt wurden, durchstreiften die Erde, ohne geistliche oder intellektuelle Einsicht zu haben. Sie waren in moralischer Hinsicht in der Finsternis, so daß die Grundfesten der Erde erschüttert werden , d. h., daß Recht und Ordnung untergraben werden (vgl. Ps 11,3 ).


    Ps 82,6-7

    Gott warnte die Bösen vor ihrer drohenden Vernichtung. Er hatte sie als "Götter" (vgl. V. 1 ) und als Söhne des Allerhöchsten zu seinen Stellvertretern auf der Erde eingesetzt. Aber trotz ihrer erhöhten Position wurden sie von Gott zur Verantwortung gezogen. Jesus berief sich auf Vers 6 , als er der Gotteslästerung angeklagt wurde ( Joh 10,34 ). Weil die Richter Israels auch "Söhne" Gottes waren, argumentierte Jesus, daß er sich keiner Gotteslästerung schuldig machte, wenn er sich als Sohn Gottes bezeichnete.


    C. Aufruf zum Gericht
    ( 82,8 )

    Ps 82,8

    Asaf rief Gott auf, sich zu erheben und die Erde, d. h. alle Bewohner der Erde zu richten, denn alle Menschen sind sein Erbteil und daher ihm gegenüber verantwortlich.

    ​*-*-*-*
    https://www.bibelkommentare.de/komme...is/psalm-80-84 PSALM 82


    Gott nimmt hier die Regierung in Seine Hand. Er hatte auf der Erde und besonders in Israel eine Autorität errichtet; durch Sein Wort beim Gericht geleitet und mit Seiner Autorität ausgerüstet, hatten die Richter in Israel den Namen Gott (Elohim) getragen. Aber keiner wollte verstehen und gerecht richten. Alle Grundfesten der Erde waren am Wanken. Alle Obrigkeiten hatten Macht und Autorität von Gott empfangen – die jüdischen auch Sein Wort; doch selbst diese wollten nichts wissen noch verstehen. Sie waren Menschen und sollten wie Menschen sterben und wie einer der unbeschnittenen Fürsten dieser Welt fallen. Gott, der die Autorität gegeben hatte, richtete unter den Göttern. Er muss Gerechtigkeit ausüben. Um dieses Gericht bittet der Geist der Weissagung in dem Verständigen. „Stehe auf, o Gott, richte die Erde! denn du wirst zum Erbteil haben alle Nationen.“

    *-*-*-
    PSALM 82

    bibelkommentare.de - Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis, bibelkommentar

    Nun ist der Herr zurückgekehrt (die Erscheinung Christi) und die Gegenwart Gottes ist in Israel Realität. Es ist die Erhörung der Gebete des Überrests aus den vorherigen Psalmen. Der Herr wird hier gesehen als Richter über diejenigen, die im Lande Israel Autorität ausgeübt hatten (den Antichristen, den eigenwilligen König, und seine Regierungsbeamten; Dan 11,39). Da das Gericht am Haus Gottes beginnen muss (1. Pet 4,17), werden diejenigen, die diese Stellung hoher Verantwortung eingenommen hatten, als erstes gerichtet (Ps 82,7). Der Herr wandte diesen Psalm auf die Zeit seines ersten Kommens an (Joh 10,34). Damals sprach Er nicht von Gericht, denn Er war in Gnade gekommen, um zu retten. Doch wenn Er das zweite Mal kommt, wird Er in Israel Gericht ausüben, anfangend bei den verantwortlichen (abtrünnigen) jüdischen Herrschern. Dieser Psalm beschreibt anschließend das Gericht, das der Herr an dem Tag ausüben wird, an welchem Er zur Rettung des Überrestes kommen wird.2 Und der Überrest ruft auch zu dem Herrn, dass Er dieses Gericht auf die heidnischen Nationen der Erde ausweiten möge (Ps 82,8).
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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