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Psalm 100

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    Ps 100

    Die Überschrift des Psalms (oder Liedes) erklärt, daß dieser Psalm beim "Dankopfer" Verwendung fand. Er wurde im Tempel bei dem Darbringen der Dankopfer gesungen. Die Ausdrucksweise dieses Psalms lehnt sich an die vorhergehenden Inthronisierungspsalmen an ( Ps 47;93;95-99 ), die die Herrschaft des Herrn feiern.
    Der Psalmist ermahnte die Versammlung, dem Herrn mit Freuden zu dienen, denn er ist der Schöpfer, und mit Danksagung in seinen Tempel zu kommen, denn er ist gut und treu.


    A. Dient dem Herrn mit Freuden
    ( 100,1-3 )

    Ps 100,1-2

    Vers 1-3 sind ein Aufruf zum Lobpreis und zum freudigen Dienst. Alle Menschen ( die ganze Erde ; vgl. Ps 96,1;97,1;98,4 ) sollen dem Herrn zujauchzen; ihr Lobpreis soll nicht gedämpft werden. Mehr noch, sie sollen ihm mit Freuden dienen. Mit diesem Dienst, der mit fröhlichen Liedern getan wird, könnte die Anbetung Gottes gemeint sein.


    Ps 100,3

    Der Herr ist fröhlich zu preisen und anzubeten, denn er ist allmächtig. Er ist der Schöpfer. Wer auf ihn vertraut, gehört ihm an. Sie folgen ihm, denn sie sind die Schafe seiner Weide (vgl. Ps 74,1;79,13;95,7; vgl. auch Ps 23,1;80,2 ).

    B. Tretet in seine Vorhöfe ein mit Danken
    ( 100,4-5 )

    Ps 100,4-5

    Der zweite Teil des Psalmes ruft die Heiligen auf, in Jerusalem (Gottes Toren) einzuziehen und zu seinem Tempel (seinen Vorhöfen) zu kommen, um Dankopfer für seine Segnungen an ihnen darzubringen.
    Das Volk sollte den Herrn für seine Güte, Liebe und Treue preisen. Diese Gnadengaben gewährt Gott von Generation zu Generation. Deshalb kann jede Generation, die die Güte, Liebe und Treue Gottes erfährt, in den Lobpreis Gottes miteinstimmen.

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    bibelkommentare.de - Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis, bibelkommentar


    PSALM 100


    Nach der Aufrichtung des Reiches werden die Heiden („ganze Erde“) aufgerufen, nach Jerusalem zu kommen, um anzubeten. Siehe Jesaja 2,2.3 und Sacharja 14,16.


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    bibelkommentare.de - Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis, bibelkommentar

    PSALM 100


    ist eine Aufforderung an die ganze Erde, Jehova anzubeten mit Freude und Jubel, denn „Jehova ist gut, seine Güte währt ewiglich“. Das ist dem Grundsatz nach jene oft wiederholte große Wahrheit, auf die sich Israels Hoffnung betreffs der Zukunft stützt, aufgrund deren der Glaube fragen darf: „Bis wann?“ Israel ist Jehovas Volk und die Herde Seiner Weide.

    Hiermit schließt diese bedeutungsvolle Reihe der Psalmen, die das Kommen Jehovas (Christi) schildern, um Gerechtigkeit und Gericht auf der Erde zu üben und Seinen Thron in Israel aufzurichten.

    Fußnoten
    • 1Obwohl der Herr Jesus alles, was Ihm bevorstand, aufs tiefste fühlte, finden wir doch bei Ihm gerade das Gegenteil von diesem Widerstreben des Eigenwillens, da in Ihm vollkommene Unterwürfigkeit war (vgl. Joh 12,27.28; Lk 22,42). Petrus hätte gern Widerstand geleistet, Christus aber sah in dem Kelche den Willen Seines Vaters und trank ihn.
    • 2In Jes 30,32 finden wir dies: „Jeder Streich der verhängten Rute ergeht unter Tamburin und Lautenspiel.“
    • 3Ich habe keinen Zweifel darüber, dass dieses Wort „Völker“ (ammim) nicht in demselben Sinne wie „Nationen“ (gojim) gebraucht wird. Mit „Nationen“ (Ps 98,2 und anderswo) werden solche bezeichnet, die im Gegensatz zu Israel und zu der Erkenntnis Jehovas stehen, während als „Völker“ diejenigen bezeichnet werden, welche zwar nicht Israel Selbst sind, wohl aber in Beziehung zu Israel und also zu Jehova Selbst stehen. Israel wird eine „Nation“ genannt, wenn es gerichtet und verworfen ist (Ps 43,1).

    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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