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Psalm 114

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    Ps 114

    Dieser Psalm feiert die Errettung des Volkes Gottes beim Auszug aus Ägypten - ein passender Gesang zum Passafest, das zu jener Zeit eingerichtet worden war ( 2Mo 12 ). Der Psalmist erinnerte seine Zuhörer daran, wie das Meer entfloh und die Berge zitterten, als Israel aus Ägypten entkam. Der Psalmist befragte in poetischer Sprache das Meer und die Berge, was sie taten, und rief dann die Erde auf, vor der Gegenwart des Herrn zu erzittern, der Wasser aus dem Felsen hervorgebracht hatte.


    A. Das Meer entfloh, und die Berge erzitterten
    ( 114,1-6 )

    Ps 114,1-4

    Der Psalmist gedachte der Macht Gottes, die er in der Geschichte Israels in der Vergangenheit gezeigt hatte. Als Gott das Volk aus Ägypten herausgeführt hatte, wurde Juda sein Heiligtum, d. h. Juda wurde der Stamm, in dem Gott den Tempel errichtete. Als er das Volk aus Ägypten herausführte und nach Kanaan hineinbrachte, wandten sich das Rote Meer und der Jordan zurück und die Berge hüpften wie Widder und Lämmer , d. h. sie erbebten.


    Ps 114,5-6

    Der Psalmist befragte das Meer und die Berge, warum sie auf das Erscheinen des Herrn derartig geantwortet hatten (vgl. V. 3-4 ). Diese Personifikation der Natur bringt zum Ausdruck, daß die ganze Schöpfung den Herrn erkannte und sich dem Willen des Schöpfers unterwarf. Im Alten und Neuen Testament wird die Gegenwart des Herrn häufig durch die Demonstration seiner Macht angezeigt.


    B. Erbebe vor dem Herrn, Erde
    ( 114,7-8 )

    Ps 114,7-8

    Der Psalmist beantwortete nicht die in den Versen 5-6 aufgeworfenen Fragen, sondern befahl der Erde, vor dem Herrn zu erbeben, denn der Herr hat den Felsen, einen Steinblock, zum Nutzen für sein Volk in Wasser verwandelt. Furcht und Zittern muß stets die Antwort auf die Gegenwart Gottes und seine furchtbare Macht sein.


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    https://www.bibelkommentare.de/komme...almen-synopsis PSALM 114


    Psalm 114 ist von höchstem dichterischem Stil; für uns ist er dadurch wichtig, dass er die Befreiung Israels aus Ägypten vor alters in unmittelbare Verbindung bringt mit der Befreiung des Überrestes in den letzten Tagen, und uns zeigt, dass es in beiden Fällen derselbe Jehova ist, der die Erde auffordert, vor Ihm zu erbeben. So geziemte es sich in jenen Tagen, als Israel aus Ägypten befreit wurde; das Meer floh, und der Jordan wandte sich zurück. Woher kam das? War es der Schrecken vor der Gegenwart eines Menschen, der solches bewirkte? – So soll auch jetzt die Erde erbeben vor Jehova, der einst zur Befreiung Seines Volkes erschien und um ihretwillen das Meer in trockenes Land und den Kieselfelsen in einen Wasserquell verwandelte.
    -*-*
    bibelkommentare.de - Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis, bibelkommentar

    PSALM 114


    Dieser Psalm führt uns wieder zurück in die Zeit, in der Israel (insbesondere die zehn Stämme) errettet und in sein Heimatland zurückgeführt werden wird (Mt 24,31). Er schildert Israels alttestamentliche Befreiung aus Ägypten und seine Reise nach Kanaan als ein Vorbild seiner zukünftigen Errettung. Diese historische Reise wird in den Propheten häufig mit der zukünftigen Reise der zehn Stämme in ihr verheißenes Land in Verbindung gebracht (Jes 11,15.16; 51,9–11; Jer 16,14.15; Hes 20,34–36 usw.). Eine Parallele zwischen den beiden Reisen lässt sich daher eindeutig ziehen. Die Kinder Israel brachen aus Ägypten auf, wanderten durch die Wüste, in welcher sie geprüft wurden, und erreichten das verheißene Land. Auch die zurückkehrenden Stämme zukünftiger Tage werden aus jedem Teil der Erde hervorkommen (wovon Ägypten ein Bild ist: Hes 20,34), durch die Wüste ziehen, in der sie geprüft werden (Hes 20,35–39) und schließlich in ihr verheißene Land geführt werden (Hes 20,40–44). Der Psalm zeigt auf, wie der Herr seine Allmacht für die zurückkehrenden Stämme einsetzt, um ihnen den Weg freizumachen (Ps 114,3–7) und um sie zu versorgen (Ps 114,8). Vergleiche Jesaja 49,9–12.
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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