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Psalm 126

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    Ps 126

    Dieser Wallfahrtspsalm spricht anscheinend über die Rückkehr der Israeliten aus dem Exil. Der Psalmist war voller Freude, denn der Herr hatte sie wieder in ihr Land zurückgebracht. Er betete nun darum, daß die Gefangenen wieder ganz und gar hergestellt werden mögen. Der Psalmist fand in dem Bild von Saat und Ernte Trost.


    A. Lobpreis für die Wiederherstellung des Volkes
    ( 126,1-3 )

    Ps 126,1-3

    Der Psalmist, der für die aus dem Exil zurückgekehrten Israeliten sprach, rief ihnen die Freude in Erinnerung, die sie empfunden hatten, als der Herr sie zurückbrachte. Sie wurden getröstet, und sie lachten und jubelten. Auch die Völker erkannten, daß der Herr Wunder für sein Volk getan hatte. Es war eine Zeit des Jubels und der Freude nach großer Traurigkeit (vgl. Ps 137 ).


    B. Bringe die Gefangenen zurück
    ( 126,4 )

    Ps 126,4

    Der Psalmist betete, daß der Herr sein Volk ganz und gar wiederherstellen möge. Er verglich die aus dem Exil Zurückkehrenden mit den Bächen im Negev (der Wüste südlich von Juda), die in der Trockenzeit wenig oder aber überhaupt kein Wasser führen. In der Regenzeit treten sie jedoch über die Ufer. Wenn Gott seinen Segen über sein Volk ausschüttet, dann werden die Straßen aus dem Osten voll von zurückkehrenden Gefangenen sein.


    C. Vertrauen auf Gottes Segen
    ( 126,5-6 )

    Ps 126,5-6

    Der Psalmist wurde durch das Bild vom Säen und vom Ernten ermutigt. Diese Verse stehen mit Vers 2-3 in Zusammenhang, denn sie sprechen von großer Freude. Auch Vers 4 steht damit in Zusammenhang, denn er enthält das Verb "wiederherstellen, zurückbringen" (es wird im Hebr. auch in V. 1 gebraucht). Zudem wird hier der Vergleich mit der Natur hergestellt (vgl. V. 5-6 ).
    In Vers 5-6 werden Bilder aus dem landwirtschaftlichen Bereich benutzt. Wenn das Land so lange brachgelegen hatte, war es fast unmöglich, es wieder zu bebauen. Das Pflanzen war schwierig, aber mit Beharrlichkeit war sicher eine Ernte einzubringen. Das Säen mit Tränen deutet darauf hin, daß Menschen gerne der Theokratie Gottes Vorschub leisten wollten (z. B. das Volk ermutigten, den Herrn anzunehmen und in das Land zurückzukehren). Das freudige Ernten bezog sich dann auf andere Menschen, die in das Land der Verheißung zurückkehrten. Der Psalmist war davon überzeugt, daß fortwährende Mühe und Arbeit, wie schwierig und enttäuschend sie auch sein mochten, doch dazu führten, daß mehr Menschen in das Land Israel zurückkehrten.
    Das Bild vom Säen und Ernten wird in der Bibel häufig verwendet (vgl. Gal 6,7 ). Jesus sprach von der Ausbreitung der Frohen Botschaft als vom Säen und von den Bekehrungen der Menschen als vom Ernten ( Mt 13,1-8.18.23 ).

    -*-*
    https://www.bibelkommentare.de/komme.../psalm-120-134 PSALM 126


    Jetzt, da die Befreiung gekannt ist, findet das Herz des frommen Überrestes seinen Mittelpunkt in Zion. Wie tief hatte Zion daniedergelegen; wie war es bedrängt worden! (Vgl. Jes. 29, 1 – 4; Jes.17,12–14 und andere Stellen.) So groß, so unerwartet ist die Freude über die Rettung, dass alles wie ein Traum erscheint; selbst die Nationen erkennen in derselben die Hand Jehovas. Doch die volle Segnung ist noch nicht erreicht; die Frommen schauen nach ihr aus und möchten die Gefangenschaft in den Vollbesitz der Segnungen umgewandelt sehen. Doch Gott hat Sich offenbart, und die Getreuen, die Sein Zeugnis inmitten der Leiden, unter Schmach und Verachtung, aufgenommen haben, ernten jetzt mit Jubel. So ist es stets; volle Freude wird nur auf dem Wege der Leiden erreicht, denn das Zeugnis Gottes befindet sich inmitten einer bösen Welt.


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    https://www.bibelkommentare.de/komme.../psalm-120-134 PSALM 126


    Jetzt, da die Befreiung gekannt ist, findet das Herz des frommen Überrestes seinen Mittelpunkt in Zion. Wie tief hatte Zion daniedergelegen; wie war es bedrängt worden! (Vgl. Jes. 29, 1 – 4; Jes.17,12–14 und andere Stellen.) So groß, so unerwartet ist die Freude über die Rettung, dass alles wie ein Traum erscheint; selbst die Nationen erkennen in derselben die Hand Jehovas. Doch die volle Segnung ist noch nicht erreicht; die Frommen schauen nach ihr aus und möchten die Gefangenschaft in den Vollbesitz der Segnungen umgewandelt sehen. Doch Gott hat Sich offenbart, und die Getreuen, die Sein Zeugnis inmitten der Leiden, unter Schmach und Verachtung, aufgenommen haben, ernten jetzt mit Jubel. So ist es stets; volle Freude wird nur auf dem Wege der Leiden erreicht, denn das Zeugnis Gottes befindet sich inmitten einer bösen Welt.


    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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