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Psalm 135

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    Ps 135

    Dieses Lied des Lobpreises ist ein Mosaik des Gesetzes, der Propheten und der Psalmen. Der Psalmist forderte die Priester auf, den Herrn zu preisen, so daß Ps 135 auf Ps 134 aufbaut. Es handelt sich um ein Lied, das die Größe und die Treue des Herrn gegenüber seinem Volk rühmt.


    A. Aufruf zum Lobpreis
    ( 135,1-3 )

    Ps 135,1-3

    Der Psalmist begann den Psalm mit dem Ausruf: Preist den HERRN ( hal+lU-yAh ; vgl. V. 3.21 und den Kommentar zu Ps 104,35 ). Er forderte die Priester, die Knechte des Herrn im Tempel, dazu auf, Gott zu preisen (vgl. Ps 134,1 ), denn der Herr ist gut und freundlich.


    B. Der Anlaß zum Lobpreis
    ( 135,4-18 )

    Ps 135,4-7

    Die Gründe für den Lobpreis werden in den Versen 4-18 genannt. Sie betonen die Allmacht Gottes: Erstens hat Gott Israel als sein Eigentum erwählt (vgl. 5Mo 7,6 ). Zweitens ist er größer als alle Götter der Heiden. Er herrscht in seiner Allmacht, und er tut, was ihm gefällt (vgl. Ps 115,3 ), im Himmel und auf der Erde (vgl. Jer 10,13 ). Er herrscht auch über die Wolken, die Blitze und den Wind. (Zu dem Begriff der Vorratskammern vgl. den Kommentar zu Hi 38,22 .)


    Ps 135,8-12

    Der bis hierher verfolgte Gedanke wird nun zur Geschichte Israels in Beziehung gesetzt. Beim Auszug aus Ägypten (V. 8-9 ) brachte Gott Ägypten eine Niederlage bei, er ließ ihre Erstgeburt sterben (das war die zehnte Plage; vgl. Ps 136,10 ), nachdem er ihnen manch andere Zeichen und Wunder (die ersten neun Plagen) geschickt hatte.
    Gott vernichtete Völker und Könige, damit er Israel das Land geben konnte ( Ps 135,10-11; vgl. Ps 136,17-18 ). Sihon und Og waren zwei mächtige Könige, bei deren Eroberung der Herr Israel beigestanden hatte, unmittelbar bevor es in das Land hineinkam (vgl. Ps 136,19-20; 4Mo 21 ), das dessen Erbteil war (vgl. Ps 136,21-22 ).


    Ps 135,13-14

    Die Allmacht Gottes wird mit der noch in der Zukunft liegenden Geschichte Israels in Beziehung gesetzt. Der Herr, dessen Name ewig währt, wird seinem Volk Recht schaffen , denn er erbarmt sich über es.

    Ps 135,15-18

    Wenn die Verse 8-12 zu Vers 4 gehören, dann gehören die Verse 15-18 zu Vers 5 . Der Psalmist erläuterte die Allmacht Gottes, die weit über die heidnischen Götter hinausreicht, mit einzelnen Bildern (vgl. Ps 115,4-8 ). Die Götzen sind von Menschen gemacht ( Ps 135,15 ). Sie können nicht sprechen, nicht sehen, nicht hören oder atmen (möglicherweise bedeutet V. 17 b, daß sie nicht riechen können). Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, daß sie nicht erretten können (V. 18 ).


    C. Schluß
    ( 135,19-21 )

    Ps 135,19-21

    Der Psalmist wiederholte die Aufforderung an Israel, die Priester ( das Haus Aaron ) und die Leviten ( das Haus Levi ), Gott von Zion aus zu preisen. Der Psalm schließt mit denselben Worten, mit denen er auch begonnen hat: Preist den HERRN ( hal+lU-yAh ; vgl. V. 1.3 und den Kommentar zu Ps 104,35 ).



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    bibelkommentare.de - Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis, bibelkommentar

    John Nelson Darby(BIOGRAPHIE) PSALM 135-144

    INHALTSVERZEICHNIS
    In den Psalmen 135 - 136 wird Jehova erhoben, der Israel befreit hat und nun in Jerusalem wohnt. Er, dessen Güte ewiglich währt, wird gepriesen – der Schöpfer aller Dinge, der gut ist, der einst Israel aus Ägypten befreite und nun in ihrer Niedrigkeit ihrer gedacht und sie errettet hat. PSALM 135


    Psalm 135 ist sehr charakteristisch, da er uns das Verständnis der Psalmen in bemerkenswerter Weise aufschließt, indem er diese in Verbindung bringt mit den früheren Kundgebungen Jehovas in Seinen Beziehungen zu Israel und dadurch ihre Geschichte zu einem Ganzen vereinigt. Der Zweck des ganzen Psalmes ist in der Überschrift angegeben: „Lobet Jehova!“ Jehovas Name soll gepriesen werden, denn Er ist gut, und es ist lieblich, von Ihm zu singen. Jehova hat Sich Jakob erwählt, Israel zu Seinem Eigentum. In Vers 6 wird Er als der allmächtige Gott verherrlicht: Er tut alles, was Ihm wohlgefällt, und verfügt jeden Tag über die ganze Schöpfung. Von Vers 8 ab wird Er dann betrachtet als Der, welcher einst Gericht geübt hat an den Bedrückern Israels, um Sein Volk zu befreien, und der Nationen vertrieb, um ihr Land Seinem Volke zu geben. Sodann wird gezeigt, dass Jehovas Name in Verbindung mit Israel und im Gegensatz zu den Götzen steht. In den Versen 13 und 14 wird das in 2. Mo 3, 15 und 5. Mo 32, 36 Gesagte angeführt. In der ersten Stelle finden wir, dass Gott einst unter dem Namen „Jehova“ Israel für immer aufnahm; in der zweiten ließ Er prophetisch ihre Befreiung ankündigen, nachdem sie gänzlich gefehlt haben würden. Als Gott Mose sandte, um Israel aus Ägypten zu befreien, nannte Er Sich Jehova, den Gott ihrer Väter, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und erklärte, dass dies Sein Name sei in Ewigkeit und Sein Gedächtnis von Geschlecht zu Geschlecht; und dann verhieß Er ihnen, sie aus der Knechtschaft zu befreien und sie in das Land der Verheißung zu bringen. Damals also nahm Gott in Beziehung zu Israel den Namen Jehova an. Die zweite der angeführten Stellen findet sich in dem prophetischen Lied Moses, wo Er den Kindern Israel das Gemälde ihres Abfalls vor Augen stellt – nicht der Kinder Gottes ist ihr Schandfleck – und ihnen zeigt, dass sie Gott verlassen würden, der sie gemacht, und Ihn zur Eifersucht reizen würden durch fremde Götter, und dass Jehova Sein Angesicht vor ihnen verbergen würde, ja, dass Er ihrem Gedächtnis unter den Menschen ein Ende machen würde, wenn Er nicht die Kränkung seitens des Feindes und den Stolz der Menschen fürchtete. Und dann, wenn sie hilf- und hoffnungslos in sich selbst sein würden, werde Jehova Sein Volk richten und Sich's gereuen lassen über Seine Knechte, Er werde Gericht üben an den Nationen und sie dann jubeln lassen mit Seinem Volke. Diese beiden Verse zeigen uns also die erste Befreiung Israels und Gottes Vorsatz, und dann das Gericht und die Wege Gottes in den letzten Tagen, in die uns auch die Psalmen einführen. Wir haben hier daher einen trefflichen Schlüssel zum Verständnis der Psalmen überhaupt und wie sie anzuwenden sind. In den Versen 15 – 18 finden wir das auch in 5. Mo 32, 37.38 angekündigte Gericht über die Götzen der Nationen, die Israel zum Fall gedient hatten. Der Psalm wendet sich am Schluss mit der Aufforderung zum Preise Jehovas an die schon mehrfach bezeichneten einzelnen Klassen: das Haus Israel, das Haus Aaron, das Haus Levi und alle, die Jehova fürchten, und zwar wird Jehova nun von Zion aus gepriesen; denn jetzt kann gesagt werden, dass Er in Jerusalem wohnt.
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    PSALM 135


    Die Psalm 135 und 136 bilden keine eigene Serie. Sie sind mehr ein Anhang 10 zur vorherigen Serie, den Stufenliedern. Sie bilden eine kurze Ergänzung, die Israels Lobpreis für die Gnade des Herrn wiedergeben, sie zurückgeführt zu haben.

    Die zwölf Stämme Israels befinden sich wieder in ihrem Land. Sie stehen in den Vorhöfen des Herrn und werden aufgerufen, den Herrn wegen ihrer Errettung und Wiederherstellung zu preisen (Ps 135,1–4). Sie werden an seine Allmacht erinnert, die an ihren Feinden zu ihrer Befreiung ausgeübt wurde (Ps 135,5–12).11 Sobald die Stämme zu ihrem Land zurückgeführt sind, werden sie vom Herrn an der Grenze gerichtet (Hes 11,9.10; 20,34–38) Dabei werden die Widerspenstigen (die Götzendiener) ausgesiebt (Ps 135,13–18). Wenn dann alles Gericht beendet ist, wird Israel ermahnt, den Herrn zu preisen, der nun in Zion wohnt. Die Heiden („die ihr den HERRN fürchtet“) sind in diesen Ruf mit eingeschlossen (Ps 135,19–21).



    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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