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Psalm 147

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    Ps 147

    Der Psalmist pries Gott, den Herrn, für seine Größe, denn er ist der Erhalter der ganzen Schöpfung. Er erwies seine Gnade, wenn er sich über Gläubige in Not erbarmte und ihnen sein Wort schenkte. Der Psalmist rief die Versammlung auf, in seinen Lobpreis einzustimmen, denn auch sie hatten viele Gnadenerweise des Herrn erhalten. Gott gebührt Lobpreis für seine Gnade (V. 2-3.6.10-14.19-20 ) und seine Größe (V. 4-5.8-9.15-18 ).


    A. Gott heilt Menschen mit zerbrochenem Herzen
    ( 147,1-6 )

    Dieser Psalm besteht aus drei Abschnitten ( V. 1-6 ; V. 7-11 ; V. 12-20 ).


    Ps 147,1

    Der Psalmist rief aus: hal+lU-yAh ( preist den HERRN ; vgl. V. 20 und den Kommentar zu Ps 104,35 ). Er erklärte, wie gut es ist, den zu preisen, dem das Lob gebührt. Es ist lieblich (vgl. Ps 135,3 ) und köstlich (vgl. Ps 33,1 ).


    Ps 147,2-3

    In seiner Gnade hatte der Herr nach dem Exil Jerusalem wieder aufgebaut. Dieser Wiederaufbau macht deutlich, daß Gott die heilt, die zerbrochenen Herzens sind. Wer Buße tut und sich zu ihm wendet, der wird geheilt und aufgerichtet.


    Ps 147,4-6

    Gottes Größe wird in der Erhaltung der Schöpfung sichtbar. Er hat alles geschaffen (V. 8-9.15-18 ). Er kennt jeden der vielen Sterne (vgl. Jes 40,26 ). Der Schöpfer der Welt, der soviel Macht und Einsicht hat (vgl. Jes 40,28 ), richtet dennoch den Elenden im Angesicht der Widersacher auf. Auch das ist ein Zeichen seiner Gnade.
    Die Psalmen

    B. Gott hat Gefallen an denen, die ihn fürchten
    ( 147,7-11 )

    Ps 147,7-9

    In diesem zweiten Abschnitt rief der Psalmist alle auf, Gott mit Gesang und Instrumenten zu preisen. Der Lobpreis gebührt ihm, denn er ist groß (V. 4-5.15-18 ). Mit Regen und Speise erhält er Pflanzen und Tiere (zu den Raben vgl. den Kommentar zu Hi 38,41 ).

    Ps 147,10-11

    Gott gebührt Lob, denn obwohl er so groß ist, hat er kein Gefallen an den Starken, sondern an denen, die ihm vertrauen. Auch das ist ein Zeichen seiner Gnade (vgl. V. 3.6.12-14.19-20 ).
    Die Psalmen

    C. Gott gab sein Wort
    ( 147,12-20 )

    Ps 147,12-14

    Im dritten Abschnitt des Psalms (V. 12-20 ) rief der Psalmist Jerusalem auf, den zu preisen, der ihnen als Zeichen seiner Gnade Schutz, Frieden und den besten Weizen gegeben hatte.


    Ps 147,15-20

    Das Wort Gottes wirkt auf der Erde (V. 15 ), und durch sein Wort regiert er über die Natur. Er sendet Schnee, Frost, Hagel, eisige Winde und leichte Brisen (V. 16-18 ). Das wichtigste Zeichen der Gnade dieses großen und mächtigen Gottes gegenüber Israel ist jedoch sein Wort, seine Offenbarung, die er Israel und sonst keinem Volk geschenkt hat.
    Der Schreiber des Psalmes forderte also zum Lobpreis dieses gnädigen und großen Herren der Schöpfung auf, der heilt und sich seinem Volk offenbart. Der Psalm schließt mit der Aufforderung: hal+lU-yAh ( Preist den HERRN; vgl. V. 1 ).


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    bibelkommentare.de - Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis, bibelkommentar

    PSALM 147


    Das Lob des Herrn wird fortgeführt. Die Stadt Jerusalem wird nach ihrer Zerstörung wiederaufgebaut (Ps 79,1–3) mit dem Herrn als Baumeister. Vergleiche Jesaja 61,4; Jeremia 30,18; Jeremia 31,38–40; Amos 9,14. Nach wie vor führt der Herr noch Israeliten, die über die unterschiedlichsten Gebiete der Erde zerstreut waren, heim ins Land. Sie stammen insbesondere aus den zehn Stämmen. Vergleiche Jesaja 11,11.12 und Jesaja 66,22. Der Herr wird sie trösten und ihnen ein Erbteil in seinem Reich zuweisen (Ps 147,1–6). Dabei wird das Lob Gottes weiterhin zunehmen (Ps 147,7–12). Die vier Jahreszeiten werden auf der Erde bestehen bleiben (Ps 147,14–20).

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    https://www.bibelkommentare.de/komme.../psalm-145-150 PSALM 147


    In Psalm 147 sehen wir die Heiligen in Jerusalem, in Zion, um Jehova zu preisen, und zu verkündigen, was Er ist. Er ist ihr Gott, der Jerusalem baut und die Vertriebenen Israels sammelt, der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet. In den Versen 4 – 6 wird Seine Größe und Güte gefeiert, aber auch Sein Gericht gerühmt, und in den folgenden Versen Seine Güte, wie sie sich in der Segnung der Erde kundgibt, besungen. Jehova hat nicht Wohlgefallen an natürlicher Kraft, sondern an denen, die Ihn fürchten. In Vers 12 wendet sich das Lob wieder Seiner gnädigen Handlungsweise mit Jerusalem zu. Die Verse 15 – 18 zeigen, wie Er in Seiner Macht die Naturereignisse leitet. Sein Wort und Seine Rechte hat Er Jakob kundgetan, aber keiner anderen Nation. Wohl kannten die Nationen die Macht des Gottes Jakobs in der Schöpfung und Vorsehung wahrnehmen; aber Seine Gedanken und Gesetze hat Er nur Seinem Volke gegeben.
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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