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Psalm 149

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    Ps 149

    Der Psalmist forderte Israel auf, dem Herrn Loblieder zu singen, der die Frommen errettet und sein Volk Vergeltung an den Völkern üben läßt.


    A. Aufruf zum Lobpreis
    ( 149,1-3 )

    Ps 149,1-3

    Der Psalmist rief aus: Preist den HERRN ( hal+lU-yAh ; vgl. V. 9 und den Kommentar zu Ps 104,35;146,1 ) und forderte Israel zum Lobpreis des Herrn auf. Es sollte in der Gemeinde ein neues Lied singen (vgl. Ps 33,3;40,4;96,1;98,1;144,9;149,1 ). Es jubelte ihm, seinem Schöpfer (vgl. Ps 95,6 ) und König (vgl. Ps 145,1 ), zu und sollte ihn mit Liedern, mit Tanzen (vgl. Ps 150,4 ) und mit Musikinstrumenten von ganzer Seele preisen.


    B. Der Anlaß zum Lobpreis
    ( 149,4-5 )

    Ps 149,4-5

    Das Volk des Herrn sollte ihn preisen, denn er hat Wohlgefallen an ihm und errettet es. Deshalb sollte es jubeln und auch singen, während es ausruhte.


    C. Schluß
    ( 149,6-9 )

    Ps 149,6-9

    Der Psalmist rief Israel auf, den Lobpreis Gottes in seinem Mund und ein Schwert in seinen Händen zu führen, um Gottes Gericht an den Gottlosen zu vollziehen. Israel sollte das Böse, das gegen den Herrn und seinen Gesalbten gerichtet war, niederkämpfen. Dann rief der Psalmist noch einmal zum Lobpreis des HERRN ( hal+lU-yAh ; vgl. V. 1 ) auf.


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    https://www.bibelkommentare.de/komme.../psalm-137-150 PSALM 149


    Während die ganze Schöpfung Gott als Schöpfer preist (Ps 148), wird Israel Ihn als Erlöser preisen. Dies wird „ein neues Lied“ genannt (Ps 149,1–4). Dann wird die Verantwortung, Gericht zu üben, in die Hände Israels gelegt (Ps 149,5–9). Der Herr wird sie gebrauchen, um auf der Erde des 1000-jährigen Reiches Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten und Gericht auszuüben (Jes 60,17; Mich 5,8–9).



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    bibelkommentare.de - Auslegungen und Kommentare zur Bibel von Brüdern wie Darby, Kelly, Mackintosh, Smith, Hole, Heijkoop, Willis, bibelkommentar


    PSALM 149


    In Psalm 149 wird Israel insbesondere zum Lobe Jehovas aufgefordert. Wie wir überall wahrgenommen haben, steht die Schöpfung in Verbindung mit Israel (die neue Schöpfung mit der Kirche Christi), und das ist der Kreis, in dem die Psalmen sich bewegen. Ein neues Lied wird Jehova gesungen, doch es geschieht jetzt in der Versammlung der Frommen. Israels Beziehung zu Jehova ist eine doppelte: Er ist ihr Schöpfer, der sie gebildet hat zu Seinem Preise, und Er ist ihr König, der in Zion regiert. Sodann werden die Gründe, warum man Ihn preisen soll, angegeben: Jehova hat Wohlgefallen an Seinem Volke. Wer aber macht dieses Volk aus? Die Sanftmütigen, die Er mit Rettung schmückt. Dann sagt Er: „Es sollen jubeln die Frommen in Herrlichkeit“; aber wenn einerseits Lobeserhebungen Gottes in ihrer Kehle sind, so ist andererseits das Schwert des irdischen Gerichts in ihrer Hand, um Rache zu üben an den Nationen und Völkerschaften, und um die Mächtigen zu binden, unter deren Bedrückung sie einst litten, und so an ihnen das geschriebene Gericht auszuführen. Das ist die Ehre aller Frommen Jehovas. Um wen es sich hier handelt, ist klar, wie auch die Stellung, die sie einnehmen: es sind die Sanftmütigen aus Israel, die nun aus aller Bedrängnis befreit sind, und der Herr Jesus Selbst, der jetzt König in Zion ist; sie üben Gericht an denen, die sie unterdrückt haben. Das ist, wie gesagt, „das geschriebene Gericht“. Und wir finden dadurch den Gesichtspunkt bestätigt, von dem aus ich die beiden letzten Bücher der Psalmen betrachtet habe, nämlich dass sie uns Israel wieder in Verbindung mit Jehova und in das Land zurückgebracht vorstellen, zugleich aber auch zeigen, dass die volle Segnung erst eintritt, nachdem der Messias gekommen ist und die noch im Lande befindlichen Feinde gerichtet hat. Das ist nun völlig eingetreten. Das Tausendjährige Reich selbst wird nicht beschrieben; die Psalmen bilden nur die Einleitung zu demselben. Aber indem sie Christum, wie wir Ihn in den Evangelien, finden, mit dem Überrest Israels in den letzten Tagen in Verbindung bringen, werfen sie helles Licht auf die Evangelien und helfen uns zum Verständnis derselben.

    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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