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Erwählung zur Errettung (zum Heil)

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  • Erwählung zur Errettung (zum Heil)

    Kevin S. (FB) schreibt:
    Elberfelder 1905; 1. Timotheus 2
    3 Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heilandgott,
    4 welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

    Gott wünscht sich, dass alle Menschen erettet würden. Dies ist ein K.O. Kriterium für die Lehre des Augustinus.

    Auch in den hebräischen Schriften finden wir eine ähnliche Aussage.

    Elberfelder 1905; Hesekiel 33
    7 Du nun, Menschensohn, ich habe dich dem Hause Israel zum Wächter gesetzt: Du sollst das Wort aus meinem Munde hören und sie von meinetwegen warnen.
    8 Wenn ich zu dem Gesetzlosen spreche: Gesetzloser, du sollst gewißlich sterben! und du redest nicht, um den Gesetzlosen vor seinem Wege zu warnen, so wird er, der Gesetzlose, wegen seiner Ungerechtigkeit sterben; aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern.
    9 Wenn du aber den Gesetzlosen vor seinem Wege warnst, damit er von demselben umkehre, und er von seinem Wege nicht umkehrt, so wird er wegen seiner Ungerechtigkeit sterben; du aber hast deine Seele errettet.
    10 Und du, Menschensohn, sprich zu dem Hause Israel: Also sprechet ihr und saget: Unsere Übertretungen und unsere Sünden sind auf uns, und in denselben schwinden wir dahin; wie könnten wir denn leben?
    11 Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, Jehova, ich habe kein Gefallen am Tode des Gesetzlosen, sondern daß der Gesetzlose von seinem Wege umkehre und lebe! Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?
    12 Und du, Menschensohn, sprich zu den Kindern deines Volkes: Die Gerechtigkeit des Gerechten wird ihn nicht erretten am Tage seiner Übertretung; und die Gesetzlosigkeit des Gesetzlosen, er wird nicht durch dieselbe fallen an dem Tage, da er von seiner Gesetzlosigkeit umkehrt; und der Gerechte wird nicht durch seine Gerechtigkeit leben können an dem Tage, da er sündigt.
    13 Wenn ich dem Gerechten sage, daß er gewißlich leben soll, und er verläßt sich auf seine Gerechtigkeit und tut unrecht: So wird aller seiner gerechten Taten nicht gedacht werden, und wegen seines Unrechts, das er getan hat, deswegen wird er sterben.
    14 Wenn ich aber zu dem Gesetzlosen spreche: Du sollst gewißlich sterben; und er kehrt von seiner Sünde um und übt Recht und Gerechtigkeit,
    15 so daß der Gesetzlose das Pfand zurückgibt, Geraubtes erstattet, in den Satzungen des Lebens wandelt, ohne unrecht zu tun, so soll er gewißlich leben, er soll nicht sterben;
    16 aller seiner Sünden, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; Recht und Gerechtigkeit hat er geübt: Er soll gewißlich leben.

    Eine Vorherbestimmung ist unbiblisch. Die Erwählung basiert allein auf "prognosis" (Römer 8:28-30; 1.Petrus 1:1,2). Gott wusste vor Grundlegung der Welt, wer den Herrn Jesus Christus annhemen würde und bis zum Ende ausharren würde. Wer nun den Calvinismus oder die Heilsverlierbarkeit lehrt, macht Gott entweder zu einem Gott der Menschen absichtlich quält oder zu einem Gott der unwissend ist.

    Kommentare zu diesem FB -Thread:

    O:
    Es gibt keine Erwählung zum Heil. Es gibt auch keine Vorherbestimmung zum Heil. Auch nicht in Römer 8,28-30

    K:
    O. die Erwählung zum Heil gibt es gewiss. Sie beruht auf Vorwissen. Wie es Römer 8:28-30 und 1.Petrus 1:1,2 lehren. Gott wusste vor Grundlegung der Welt, wer Gebrauch von seinem freien Willen, um den Herrn Jesus Christus anzunehmen.

    O:
    K. Du musst deine persönliche Prämisse ausschalten beim Lesen, sonst bleibst du beim Philosophieren. Denselben Fehler machen ja auch die Calvinisten, wenn auch mit partiell anderem Ergebnis.

    Römer 8.
    28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind. 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.
    Kein Thema des Heils.

    K:
    Im Umkehrschluss bedeute dies, dass Menschen für ihr Heil mitverantwortlich sind. Jeder richtet sich selbst zu.

    O:
    K. Umkehrschlüsse sind beim Bibellesen wie Augustinus, von unten.

    K:
    Da liegst du falsch. Die Wettervorhersage beruht auch auf Vorkenntnis und nicht auf Bestimmung.

    O:
    K. Ende der nicht zielführenden Diskussion! Lies deine eigenen Aussagen nochmals genau und interpretier nicht Dinge hinein die nicht sind, ein gut gemeinter Rat. Schönen Abend.

    K:
    Eventuell hast du meinen Beitrag nicht ganz verstanden. Dieser Beitrag ist biblisch fundiert und besagt, dass jeder erettet werden kann, wenn er sich bekehrt. Vorkenntnis meint Vorherwissen und nicht Vorherbestimmung. O. ich habe keine Prädestination gelehrt. Das kann man auch keineswegs aus meinem Beitrag entnehmen.
    In Christus
    Holger

  • #2
    Ich bemängle in FB den falsche Aussage-Teil, der Allwissende Gott mache irgend etwas deshalb, weil Er es im Voraus wisse, wie ein Geschöpf sich in der Zeit später verhalten würde (wie ich mich entscheide). Das ist menschlich vielleicht noch verständlich, aber letztlich philosophisch-logisches Denken. Zudem der Zusammenhang in Römer 8 ein anderer ist als der Weg zum Heil, sondern der Weg im Heil.
    Denselben philosophisch-logischen Fehler machen z. Bsp. Calvinisten, wenn sie ihre "Begrenzte Sühnung" kolportieren. (>> Gott wisse wer sich bekehre, deshalb werden nur deren Sünden gesühnt u.a. Schmarren)
    .
    Selbstverständlich weiss der Allwissende Gott alles was ich noch tuen werde - von jedem Menschen- das hat aber keine Notwendigkeit für Seine Pläne und Handlungen mit den Menschen im Rahmen des Geoffenbarten und dem sich selbstverpflichteten Gott Möglichen.
    Bei Gott gibt es keine Zeit. Ich glaube Dinge die in Gottes Wort stehen weil ich aufgefordert werde Gottes Wort zu glauben, auch wenn ich gewisse Dinge nicht erklären kann. Eines davon ist Zeit.

    Zitat von K.S.
    Eine Vorherbestimmung ist unbiblisch.
    Eine Vorherbestimmung zum HEIL ist unbiblisch.
    Es gibt Vorherbestimmungen Gottes.

    Zitat von K.S.
    Die Erwählung basiert allein auf "prognosis" (Römer 8:28-30; 1.Petrus 1:1,2). Gott wusste vor Grundlegung der Welt, wer den Herrn Jesus Christus annehmen würde und bis zum Ende ausharren würde.
    Es gibt keine Erwählungen zum HEIL, weder aufgrund von Prognosis noch aufgrund von Ausharren im Glauben, noch aufgrund einer anderen Grundlage als Glauben alleine.
    Das Ausharren im Glauben folgt dem Heiligen während seines Weges der Heiligung, also von seiner Bekehrung bis zum Zeitpunkt Tod/Entrückung.
    Achtung: Ausharren als Basis des Heils anzusehen läuft zur gefährlichen Irrlehre der Lordship Salvation.
    Aber selbstverständlich gibt es Erwählungen Gottes.

    Römer 8,28-30 spricht nicht vom Weg zum Heil, sondern von Sicherheit auf dem Weg des Heiligen! Berufene (Gerufene) sind alle Menschen, aber nur die dem Ruf gefolgten sind gerechtfertigt. Alles andere ist entweder Calvinismus oder dann Allversöhnung.

    22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. 23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. 24 Denn in Hoffnung sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, was hofft er es auch? 25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich's gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. 27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß. 28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind. 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Welche er aber zuvorbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und welche er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; welche er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht. 31 Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer wider uns? 32 Er, der doch seines eigenen Sohnes nicht geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? 33 Wer wird wider Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, welcher rechtfertigt; 34 wer ist, der verdamme? Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der [auch] auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet. 35 Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 36 Wie geschrieben steht: "Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden." 37 Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten, 39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn.
    https://bibelkreis.ch/Syngrammata_WF...20und%208.html

    https://www.forum.bibelkreis.ch/forum/calvinismus-irrlehre/1879-goldene-kette-calvinismus-blasphemie-zum-römer-8-29-30
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Sprüche 4,20-23
    Mein Sohn, merke auf meine Worte, neige dein Ohr zu meinen Reden. Laß sie nicht von deinen Augen weichen, bewahre sie im Innern deines Herzens. Denn Leben sind sie denen, die sie finden, und Gesundheit ihrem ganzen Fleische. – Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens. –

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