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Ernährung durch Fleisch und die Todessstrafe

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  • Ernährung durch Fleisch und die Todessstrafe

    Ernährung durch Fleisch
    Zu Beginn der Menschheitsgeschichte war es Adam nicht erlaubt, sich von Tieren zu ernähren. Gott hatte dem Menschen zunächst nur pflanzliche Nahrung gegeben
    Elberfelder 1905
    1. Mose
    1. Mo 1,29 Und Gott sprach, Siehe, ich habe euch gegeben alles samenbringende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an welchem samenbringende Baumfrucht ist: es soll euch zur Speise sein; herrscht: Jak 3,3; Jak 3,7
    1. Mo 2,16; 1. Mo 9,3; Ps 104,14; Mt 6,25; Apg 14,17
    . Nach der Sintflut befahl Gott dem Menschen, sich fortan auch von Tierfleisch zu ernähren
    Elberfelder 1905
    1. Mose
    1. Mo 9,3 alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles. Röm 14,2-3; 1. Tim 4,3-5
    .Später wurden dem Volk durch das Gesetz bezüglich der Auswahl der Tiere, die verzehrt werden durften, wieder Einschränkungen auferlegt, ln der Gnadenzeit (Jetzt) darf der Mensch bis auf Ersticktes und Blut (=Lebende Tiere) alle Tiere essen
    [Apg 15,29], auch Tiere, deren Verzehr im Alten Testament verboten war.

    Wenn wir die Bibel lesen, sollten wir uns fragen:
    An wen ist die jeweilige Botschaft in erster Linie gerichtet?
    Gilt das für uns heute buchstäblich oder können wir lediglich eine geistliche Anwendung auf uns machen?

    Schriftstellen wie:
    Elberfelder 1905
    5. Mose
    5. Mo 28,13 Und Jehova wird dich zum Haupte machen und nicht zum Schwanze, und du wirst nur immer höher kommen und nicht abwärts gehen, wenn du den Geboten Jehovas, deines Gottes, gehorchst, die ich dir heute zu beobachten und zu tun gebiete, 1. Kö 5,1; Röm 8,37; 2. Kor 2,14; Jud 1,24
    Elberfelder 1905
    Sacharja
    Sach 8,23 So spricht Jehova der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen ergreifen, ja, ergreifen werden sie den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist. Es 8,17; Jes 55,5; Mt 5,16
    oder
    Elberfelder 1905
    Jesaja
    Jes 60,1 Stehe auf, leuchte! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit Jehovas ist über dir aufgegangen. Mache: Jes 52,1-2; Eph 5,14
    Licht: Mt 4,16; Lu 1,78-79; Joh 1,1-5; 2. Petr 1,19
    Herrlichk.: Hes 43,1-5; Lu 2,32; Offb 21,10; Offb 21,11
    Jes 60,2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt Jehova auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Finsternis: Jes 8,22-23; 2. Kor 4,6
    Herrlichk.: Mal 3,20
    Jes 60,3 Und Nationen wandeln zu deinem Lichte hin, und Könige zu dem Glanze deines Aufgangs. Heidenv.: Jes 2,3; Jes 11,10; Jes 49,6; Jes 61,11
    Könige: Ps 138,4
    Jes 60,4 Erhebe ringsum deine Augen und sieh! Sie alle versammeln sich, kommen zu dir: Deine Söhne kommen von ferne, und deine Töchter werden auf den Armen1 herbeigetragen. –
    1 Eig. an der Seite
    Augen: Jes 49,18; Ps 121,1-2
    Söhne: Jes 43,6; Jes 49,20-22
    Jes 60,5 Dann wirst du es sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird beben und weit werden; denn des Meeres Fülle wird sich zu dir wenden, der Reichtum der Nationen zu dir kommen. Ps 22,28; Ps 96,7-9; Röm 11,25
    Jes 60,6 Eine Menge Kamele wird dich bedecken, junge Kamele von Midian und Epha. Allesamt werden sie aus Scheba2 kommen, Gold und Weihrauch bringen, und sie werden das Lob3 Jehovas fröhlich verkündigen.
    2 Jemen, das glückliche Arabien
    3 O. die Ruhmestaten
    Midian: 1. Mo 25,1; 1. Mo 25,4
    Saba: Ps 72,10-11
    Gold: Mt 2,11
    Lob: Ps 67,4-6
    Jes 60,7 Alle Herden Kedars werden sich zu dir versammeln, die Widder Nebajoths werden dir zu Diensten stehen: Wohlgefällig werden sie auf meinen Altar kommen; und das Haus meiner Pracht werde ich prächtig machen. – Kedar: 1. Mo 25,13
    wohlgefäll.: Röm 15,16; 1. Petr 2,5
    Haus: Mi 4,1-2; Hagg 2,7; Hagg 2,9
    Jes 60,8 Wer sind diese, die wie eine Wolke geflogen kommen und gleich Tauben zu ihren Schlägen? daherfl.: Jes 60,4; Jes 45,22; Lu 13,29; Hebr 12,1
    Jes 60,9 Denn auf mich hoffen die Inseln, und die Tarsis-Schiffe ziehen voran, um deine Kinder aus der Ferne zu bringen, und ihr Silber und ihr Gold mit ihnen, zu dem Namen Jehovas, deines Gottes, und zu dem Heiligen Israels, weil er dich herrlich gemacht hat. – Inseln: Jes 42,4; Jes 51,5
    Tharsissch.: Ps 72,10
    herzubring.: Jes 49,22
    Silber: Hagg 2,7-8; Sach 14,14
    Heiligen: Jes 41,14; Jes 43,3; Jes 43,15; Jes 54,5; Jer 3,17
    Jes 60,10 Und die Söhne der Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige dich bedienen; denn in meinem Grimm habe ich dich geschlagen, aber in meiner Huld habe ich mich deiner erbarmt. bauen: Sach 6,15
    Könige: Jes 49,23
    Zorn: Jes 12,1; Jes 54,7-8
    Jes 60,11 Und deine Tore werden beständig offen stehen; Tag und Nacht werden sie nicht geschlossen werden, um zu dir zu bringen den Reichtum der Nationen und ihre hinweggeführten4 Könige.
    4 O. herbeigetriebenen
    Tore: Offb 21,25
    Reichtum: Jes 60,5
    Jes 60,12 Denn die Nation und das Königreich, welche dir nicht dienen wollen, werden untergehen, und diese Nationen werden gewißlich vertilgt werden. Jes 41,11; Jes 54,15; Sach 14,12-19; Lu 19,27
    Jes 60,13 Die Herrlichkeit des Libanon wird zu dir kommen, Zypresse, Platane und Scherbinzeder miteinander, um die Stätte meines Heiligtums zu schmücken; und ich werde herrlich machen die Stätte meiner Füße. Libanon: Jes 35,2
    Schemel: Jes 66,1; 1. Chr 28,2; Ps 110,1; Ps 132,7; Mt 5,34-35
    Jes 60,14 Und gebeugt werden zu dir kommen die Kinder deiner Bedrücker, und alle deine Schmäher werden niederfallen zu den Sohlen deiner Füße; und sie werden dich nennen: Stadt Jehovas, Zion des Heiligen Israels. niederw.: Jes 49,23; Offb 3,9
    Zion: Ps 48,2-3; Hes 48,35; Hebr 12,22
    weisen zum Beispiel auf die Epoche oder Haushaltung des Tausendjährigen Reiches hin:

    Dann wird Israel Haupt über die Nationen sein,
    die durch Israel gesegnet werden.
    Auch Anweisungen aus dem Gesetz Moses und Aussagen und Prophezeiungen aus den prophetischen Büchern des Alten Testamentes dürfen nicht eins zu eins auf uns heute bezogen werden.“

    Alles muss im Licht des Neuen Testamentes betrachtet werden.
    Wenn im Alten Testament Gottes Wesen dagegen ganz allgemein vorgestellt wird, ändert sich daran natürlich auch nichts in anderen Epochen.

    Die Todesstrafe
    für Mörder wurde bereits in der Epoche eingeführt, als Gott die Regierung dem Menschen ganz allgemein [zuerst Noah nach der Sintflut] übertrug.
    Mit der Gesetzgebung wurde die Anwendung der Todesstrafe erweitert,
    zum Beispiel auf die Ausübung von Homosexualität, auf Ehebrecher, Räuber, Gotteslästerer etc.

    Die Anweisungen des Gesetzes gelten jedoch nicht für die heutige Zeit; sie waren auf das theokratische^^ System in Israel beschränkt.

    Die Anweisung an Noah
    Elberfelder 1905
    1. Mose
    1. Mo 9,5 und wahrlich, euer Blut, nach euren Seelen, werde ich fordern1; von jedem Tiere2 werde ich es fordern, und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, seines Bruders, werde ich die Seele des Menschen fordern.
    1 d. h. euer Blut werde ich rächen, wessen es auch sei
    2 W. von der Hand jedes Tieres
    Tiere: 2. Mo 21,28
    Menschen: 2. Mo 21,12; 4. Mo 35,30-31
    1. Mo 9,6 Wer Menschenblut vergießt, durch den Menschen soll sein Blut vergossen werden; denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht. vergießt: 3. Mo 24,17; 1. Kö 2,5-6; Mt 26,52; Offb 13,10
    Bild: 1. Mo 1,26-27
    dagegen ist allgemeingültig, weil sie allen Menschen und nicht speziell Israel durch das Ge setz gegeben wurde. Sie ist bis heute nicht aufgehoben worden.

    Nach
    Elberfelder 1905
    Römer
    Röm 13,4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse übst, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe1 für den, der Böses tut
    1 W. zum Zorn
    Spr 20,8
    hat die Regierung oder die Obrigkeit das Schwert von Gott, das heißt, der Staat hat das Recht dazu, die Todesstrafe zu verhängen. Der Christ hat eine himmlische Berufung und gehört zu einem himmlischen Volk und ist „nicht von der Welt"
    Elberfelder 1905
    Johannes
    Joh 17,16 Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich nicht von der Welt bin. 1. Joh 2,15-17; 1. Joh 5,19
    er ist hier auf der Erde nur ein „Ausländer", ein „Fremdling"
    Elberfelder 1905
    1. Petrus
    1. Petr 2,11 Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und als die ihr ohne Bürgerrecht seid1, daß ihr euch enthaltet von den fleischlichen Lüsten, welche wider die Seele streiten,
    1 O. und als Beisassen
    Fremdl.: 1. Petr 1,1; 1. Chr 29,15; Hebr 11,13-16
    Begierden: Gal 5,24
    streiten: Röm 7,23; Röm 8,13; Gal 5,17
    ,
    der sich nicht in die politischen Angelegenheiten des Staates mischt - daher wird er sich auch weder gegen noch für die Einführung der Todesstrafe einsetzen. Wie wir an diesen Beispielen sehen, muss man die verschiedenen Epochen gut unterscheiden, um die Bibel richtig zu verstehen.

    Hat man aber erst einmal erkannt, dass Gott zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Wege mit dem Menschen gegangen ist, fällt es nicht schwer, jede Schriftstelle an ihren eigenen Platz zu stellen und die möglichen Belehrungen für sich daraus zu ziehen.
    Die Unterscheidung der unterschiedlichen Epochen ist wie ein Schlüssel zum Verständnis der Bibel. Immer sollten wir daran denken, dass uns gemäss
    Elberfelder 1905
    1. Korinther
    1. Kor 10,6 Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns1 geschehen2, daß wir nicht nach bösen Dingen gelüsten, gleichwie auch jene gelüsteten.
    1 W. von uns
    2 O. sind Vorbilder von uns geworden
    4. Mo 11,4; Röm 15,4; Gal 5,24; 1. Joh 2,15-17
    und
    Elberfelder 1905
    Römer
    Röm 15,4 Denn alles, was zuvor geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, auf daß wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung1 der Schriften die Hoffnung haben
    1 O. Tröstung
    geschrieb.: Röm 4,23-24; 1. Kor 10,11; 2. Tim 3,16
    Hoffnung: Röm 15,13; 2. Thes 2,16-17
    die Schriften des Alten Testamentes als Vorbild dienen und „zu unserer Belehrung geschrieben" wurden.
    Keine Seite in der Bibel ist für einen Christen ohne Belang,
    aus allem können wir unsere Belehrungen ziehen. Das macht den Wert der Bibel aus.


    Nach SW
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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