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Anfang der Wehen

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  • Anfang der Wehen

    Was sind: " Anfang der Wehen" ?
    Matthäus




    Mt 24,8: Alles dieses aber ist der Anfang der Wehen.

    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

  • #2

    Synopsis J.N.Darby
    Elberfelder 1905
    Matthäus
    Mt 24,1 Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel<die Gebäude; s. die Anm. zu [Kap. 4,5]> hinweg; und seine Jünger traten herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen. Tempel: Mt 21,23; Joh 2,20
    Mt 24,2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht alles dieses? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird. Mi 3,12
    Mt 24,3 Als er aber auf dem Ölberge saß, traten seine Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird dieses sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? Apg 1,6-7; 1. Thes 5,1-4; Mk 4,34
    Endes: Mt 13,39
    Mt 24,4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe! Jer 29,8; Kol 2,8; 1. Joh 4,1
    Mt 24,5 Denn viele werden unter meinem Namen<Eig. auf Grund meines Namens> kommen und sagen: Ich bin der Christus! und sie werden viele verführen. Namen: Jer 14,14
    Mt 24,6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Sehet zu, erschrecket nicht; denn dies alles muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. erschreckt: 2. Thes 2,2; Ps 27,3
    Mt 24,7 Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich, und es werden Hungersnöte und Seuchen sein und Erdbeben an verschiedenen Orten.
    Mt 24,8 Alles dieses aber ist der Anfang der Wehen.
    Mt 24,9 Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen. töten: Joh 16,2; Apg 12,1-3
    gehasst: Mt 10,21-22
    Die erste Phase ist der Anfang der Wehen (Mt 24,8), die nach einigen weiteren Ereignissen schließlich in den Tag des Herrn einmünden wird (2. Thes 2,2). Dieser wird im Alten Testament Tag des Herrn oder Tag Jahwes (Jehovas) genannt.
    Diese gesamte Zeitperiode ist für uns noch zukünftig.

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    Hin Mt 24/ 25 finden wir die Weissagung über die Zukunft Israels und der treuen Übriggebliebenen in Juda, die auf den Messias warten.
    Es geht um die sieben Jahre grösster Drangsale.
    Deren Ende wird durch das zweite Kommen des Herrn Jesus in Macht und Herrlichkeit bewirkt.
    In diesem Abschnitt finden wir ab Vers 3 nicht die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 nach Christus,
    wie sie von Lukas (Kapitel 21,20–23) vorhergesagt wird.
    Vielmehr weist der Herr Jesus auf eine Zeit hin, die auch für uns noch zukünftig ist.


    Der Herr beschreibt nun andere Drangsale, welche »der Anfang der Wehen« heissen, was bedeutet, dass noch Schlimmeres kommen werden; denn »es ist bisher nicht das Ende«.
    Kriege und Feindschaft zwischen den Nationen sind ein auf der Menschheit lastender Fluch gewesen, seit Kain seinen Bruder erschlug
    (1. Mose 4,8), welches der erste Krieg auf Erden war, wenn auch in kleinem Umfang.
    Kriege sind das Mittel gewesen, durch das die Reiche der Welt ihre Begierde nach Vergrößerung ihrer Macht gestillt haben, wie uns die Darstellung der vier Weltreiche von Dan 7 deutlich macht.

    So erlangte das dritte Tier, Griechenland, Macht über die ganze Welt, sogar bis nach Indien (Dan 8,4-8.21).
    Gott verwendete Kriege als Seine Gerichte, die er über Nationen verhängte, die Seinem Volk feindlich gesonnen waren;
    Gott verwendete Kriege, um Sein Volk zu richten, als es von Ihm abgefallen war.
    Wenn wir gegenwärtig auch keinen weltweiten Krieg haben, so ist doch unsere Welt auch jetzt von mancherlei Kriegen geplagt.
    Diese werden sich allerdings in der Drangsalszeit unendlich verschlimmern.

    Wenn die Menschen »Frieden und Sicherheit« sagen werden, wird plötzliches Verderben über sie kommen (1Thes 5,3).
    In Erdbeben hat man immer wieder das Reden Gottes zum Menschen gesehen.

    Als Gott den Alten Bund schloss, erschreckte ein Erdbeben die Herzen der Kinder Israel:
    »Und der ganze Berg bebte sehr« (2. Mose 19,18; Hebr 12,18-21). Der Tod des Herrn Jesus, der die Grundlage zum Neuen Bund legte, wurde von einem Erdbeben begleitet (Mt 27,51.54). »Ein grosses Erdbeben« markierte die Auferstehung des Herrn und das leere Grab (Mt 28,2). Wenn Israel in der Zukunft in den Neuen Bund eingeführt werden wird, werden die Erde und der Himmel erschüttert werden, so dass alles, was sich mit dem Reich nicht verträgt, einstürzen muss und nur das unerschütterliche Reich bleibt (Hebr 12,26-29). Ein Erdbeben wird geschehen, wenn die Füsse des Herrn den Ölberg berühren (Sacharja 14,4-5). Wenn der Herr von Erdbeben spricht, dann ist das ein Hinweis auf die Macht Gottes zu zerstören und zu richten, ehe Er Sein Reich aufrichtet und Israel und Juda in die Segnungen des Neuen Bundes eingehen werden (Offb 6,12).

    Die in Offb 6 beschriebenen Siegelgerichte scheinen den von Herrn beschriebenen Katastrophen zu entsprechen.

    Das erste Siegel zeigt einen gekrönten siegreichen religiösen Führer, der dem Antichrist entspricht (Offb 6,2; Mt 24,5).

    Das zweite Siegel
    zeigt, wie der Friede von der Erde genommen wird, und das entspricht den Kriegen und dem Kriegsgeschrei (Offb 6,4; Mt 24,6-7).

    Das dritte = Hunger

    Das vierte Siegel

    handelt von Knappheit und Hungertod,
    und das entspricht den Hungersnöten (Offb 6,6.8; Mt 24,7).

    Das fünfte Siegel
    zeigt die Seelen der Getöteten, und das entspricht der Ankündigung
    »Dann werden sie euch ... töten« (Offb 6,9; Mt 24,9).

    Das sechste Siegel
    zeigt ein grosses Erdbeben, das den vom Herrn erwähnten Erdbeben entspricht (Offb 6,12; Mt 24,7).


    Die in Mt 24,4-8 beschriebenen Geschehnisse entsprechen bis zu einem gewissen Grad den sieben Siegeln in Offb 6

    Vor dem Öffnen des siebten Siegels lesen wir von den 144 000 Versiegelten und von denen, die aus der grossen Drangsal gekommen sind, und das entspricht denen, welche die weltweite Predigt des Evangeliums vom Reich annehmen (Offb 7,4; Mt 24,14).​​
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

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