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Aaron und Mirjam, 4. Mose 12

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  • Aaron und Mirjam, 4. Mose 12

    Weshalb bekam Aaron nicht auch wie Mirjam den Aussatz, nachdem beide Afterreden gegen Mose hielten und sie von Gott deswegen gestellt wurden?
    Herzliche Grüsse
    Olivier

    Johannes 1,14
    Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns
    (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut,
    eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater),
    voller Gnade und Wahrheit;​

  • #2
    Mirjam 4. M 12
    Dass das Weib allein mit Aussatz geschlagen wurde,
    zeigt, dass Gott den Zustand blossstellte, denn in den
    Vorbildern ist das Weib dessen Sinnbild.
    Im Herrn Jesus Christus
    Hans Peter Wepf
    1. Mose 15.6
    Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
    -----------------------------------------------------------------------
    Wer sich im Forum anmelden will, sende mir auf: h.p.wepf@bibelkreis.ch seine Geburtsdaten.

    Kommentar


    • #3

      4. Mose 12 Ausleger YT: C.A. Coates


      In Kapitel 11 sahen wir etwas davon, wie Gott uns erforscht.
      Und dieser ernste Gegenstand der Betrachtung
      wird im vorliegenden Kapitel fortgesetzt. Keiner von uns
      entgeht dieser Erforschung, auch nicht der Hervorragendste
      oder Geistlichste. Mose war in Kapitel 11 erforscht, nun
      kommen Aaron Miriam in den göttlichen Schmelz-
      tiegel. Miriam hatte einen hervorragenden Platz als
      Prophetin. Sie hatte den Antwortgesang auf das Lied
      Mose angestimmt, als alle die für Israel eintretende sieg-
      reichen Macht Jehovas am roten Meere feierten. Aaron
      war der gesalbte Priester Jehovas; es waren also ganz
      bedeutende Persönlichkeiten, so dass sie von ihnen in
      Micha 6.4 sagen konnte: « ich habe Mose Aaron und
      Mirjam von dir hergesandt».
      Einem jedem aber widerfährt das, was seinen Herzens-
      zustand ausfindig macht. Und als Gott Miriam und
      Aaron erforschte, kam eine ungerichtete Wurzel des Bösen
      ans Licht. Sie kam eine ungerichtete Wurzel des Bösen

      ans Licht. Sie redeten wieder Mose wegen des kuschit-
      ischen Weibes, dass er genommen hatte, denn er hatte ein

      [[Das kuschitische Weib ist ein Typus auf die Braut Christ aus den Nationen, die (GdHdG)
      ​]]


      kuschitischen Weib genommen»,, (V.1.) Ein geachteter
      Diener sagte einmal, wenn wir meinen andere zu richten,
      richten Gott in Wahrheit oft unseren eigenen Zustand. So
      war es in diesem Falle. Der Umstand, dass Mose ein
      kuschitische Weib nahm, stellte Mirjam und Aaron oft
      auf die Probe und diese brachte ans Licht, dass sie trotz all
      der ihnen zugeteilt gewordenen Vorrechte und Gelegenheiten,
      Mose nicht den Platz eingeräumt haben, den Gott ihm
      gegeben hatte. Sie meinten, das Recht zu haben, sich ganz
      mit ihm auf eine Stufe zu stellen, und sprachen. Hat
      Jehova nur mit Mose allein geredet? hat er nicht auch
      mit uns geredet? (V. 2.)
      Sie beide waren von Gott geehrt worden, doch das
      hatte offenbar ihren Eigendünkel genährt, und die Vor-
      stellung von dem, was sie zu sein wänten, verblendete
      sie in einer in Gottes Wegen ganz klar zutage liegenden
      Tatsache. Er hatte ein überwältigendes Zeugnis davon
      gegeben, dass der Platz, den er den Mose ausersehen
      hatte, einzig war; doch ein ungerichtetes Wirken des
      Bösen im Fleisch Miriams und Aarons verhinderte sie,
      das zu erfassen oder sich danach zu richten.
      Dass sie Mose nicht den ihm gebührenden Platz gaben,
      rührte von einem inneren Zustand, der oben Unterwürfig-
      keit gegen Gott her. Dasselbe Fleisch, das gegen Gottes
      Ordnung murrte, das Manna verachtete und nach Fleisch
      gelüstete, begehrte einen geistlichen Platz, Doch in Ununter-
      würfigkeit gegen Gott, das bringt ans Licht, was das
      Fleisch sogar in solchen ist wie «Mirjam, der Prophetin,
      und Aaron, dem Heiligen Jehovas». (2. Mose 15.20;
      4. Mose 16. 7 Psalm 106 ,16.O) Ihr reden wider Mose
      brachte sie im Widerstreit mit den unumschränkten Rechten
      Gottes. Man könnte es für unglaublich halten, dass wahre

      Heilige, dem Fleisch einen derartigen Platz einräumen,
      doch hier sehen wir das. Es ist keine Unterordnung da
      vorhanden, wo wir es am wenigsten zu finden erwarten.
      Der Vorfall zeigt, dass sogar hervorragende und reich-
      begabte Persönlichkeiten in der Gemeinde Gottes oft erst
      dort peinliche Blossstellung und Zucht lernen müssen, sich
      Gottes unumschränkt im Walten zu fügen.
      Der Platz Mose war offenbar ein Vorbild des Platzes,
      den Christus als Sohn über Gottes Haus und König in
      Jeschurun einnahmen (5. Mose, 33.5), und nichts kann Gott
      annehmbar sein, was Christus nicht den Platz gibt,
      der Ihm gebührt. In Mirjam und Aaron kamen durch persön-
      liche Empfindungen und Neid ein Auflehnen dawider zu-
      stande. Auf uns angewandt, offenbart sich dasselbe beim
      Reden über solche, die Gott in besonderer Weise gebraucht.
      Die Rechte Gottes und Christi sollte nun in dem, was
      göttlich angeordnet worden war, anerkannt werden, und
      gerade darin kommt die Prüfung. Miriam und Aaron
      redete nicht wider Gott, sie hätten sich gefürchtet, das zu
      tun, sondern wider einen der ihr Bruder war und von
      dem sie daher meinten, ihn auf etwa derselben Stufe
      stehend betrachten zu können. Sie fürchteten sich nicht
      wider ihn zu reden oder den Anspruch zu erheben, von
      Gott ebenso begünstigte zu sein wie er.

      Diese besondere Seite fleischlicher Tätigkeit ist nicht
      gerade dazu gegen den Herrn, sondern wider Dessen Diener
      gerichtet. Dieselbe Sünde haben wir in Korinth; etliche
      waren «aufgeblasen», (1. Kor 4.18 +19) und erachteten
      Paulus «als nach dem Fleische wandelnd»», ( 2. Kor 10.2).
      sie fürchteten sich nicht, zu sagen, seine Gegenwart im Leibe
      sei schwach und seine Sprache verächtlich 2. Kor 10.21).
      und klagten ihn sogar der Ausnutzung der Heiligen an.

      (2. Kor 12.17 +18.) Paulus aber hatte den Herrn
      gesehen. Er war im dritten Himmel gewesen und war
      Christi Gesandter, der ihn persönlich darstellte. Seine
      Rede war Christi Rede; was er schrieb, stellte den, der
      geistlich sein wollte, auf die Probe, und es war also ein
      Gebot des Herrn anzuerkennen. (1.Kor. 14. 37). Den
      besonderen Platz, den ihm der Herr gegeben, zu verachten,
      hiess, den verachten, der ihm diesen Platz gegeben hatte.
      Wider Mose zu reden, hieß in Wahrheit wider Jehova
      reden, denn Mose füllten nur den Platz aus, den ihm
      Jehova gegeben hatte und handelte darin, als Dessen
      treuer Diener.
      Das steht in Hebr. 3.5 mit «Diener» übersetzte Wort kommt
      nur in dieser Stelle des Neuen Testamentes vor; es lenkt
      daher das Augenmerk auf die außergewöhnliche Würde
      und Ehre, die Gott Mose verlieren hatte. Jehova nennt ihn
      in unserem Kapitel zweimal «mein Knecht» (V. 7 + 8);
      er hatte getreulich das getan, was Jehova bestimmt hatte.
      Wenn Paulus im 1.Korinther 4.1 sagt; «Dafür halte man
      uns als Diener Christi», so gebrauchte ein Wort, was
      das Amtliche seines Dienstes zum Ausdruck bringt. Er
      war mehr als ein Knecht, der war ein amtlich verordneter
      Diener, der einen bestimmten Auftrag hatte. (Ap 26.16)
      Aus der Schrift ersehen wir, das ist Gott gefiel, zu
      verschiedenen Zeiten Männer zu haben, die in besonders
      auffallender Weise Seine Diener waren, wie zum Beispiel
      Mose, Josua, Samuel, David, Kores, Esra Nehemias,
      Serubbabel, Petrus, Paulus, Johannes, Timotheus; es
      waren diese Männer, die besonders für ihn handelten und
      Seine Unterstützung hatten. Das ist ein nicht zu über-
      sehender Zug, in den Wegen Gottes, der sein Werk und
      Zeugnis zu allen Zeiten gekennzeichnet hat. Den Grund-

      gedanken davon sehen wir in den Worten des Herrn:
      «Wer ist nun der Treue und kluge Verwalter, den der
      Herr über sein Gesinde setzen wird, um ihm die zugemessene
      Speise zugeben zur rechten Zeit? ( Lukas 12. 42.) Solche
      sind fähig, ausgesprochenermassen für Gott zu handeln.
      Und das mit Klugheit und weiser Umsicht; ihre Wesens-
      züge rechtfertigen ihre Erwählung, Sanftmut und Treue
      sind immer bei ihnen zu finden, ------ das sind kostbare
      Wesenszüge Christi, welche fleischliche Anmaßungen auf
      die Probe stellen können.
      Wenn es nun einen gibt, den der Herr in besonderer
      Weise seinen Knechten nennen kann, und der einen
      besonderen Auftrag vom Himmel hat, so können wir sicher
      sein, dass Satan das tun wird, was er in Mirjam und
      Aaron tat: er wird sogar in wahren Heiligen das Fleisch
      anstacheln, wider ihn zu reden, und die Anmaßung in
      ihnen hervorbringen, Gottes Gedanken genau so zu kennen
      wie er. Damit sucht sich Satan, ohne Umschweife dem zu
      widersetzen, was der Herr gerade tut, und je hervor-
      ragend und scheinbar geistlicher die sind, die sich dazu
      hergeben, desto besser entspricht da seinen Zielen. Das
      ist auch in unseren Tagen eine der wirksamsten Formen
      des Widerstandes gegen das Zeugnis Gottes gewesen.
      Die Unterweisung von 4. Mose 12 bedürfen wir heute
      ebenso sehr wie ehedem gegen einen zu reden, den Gott
      insonderheit Sein «Knecht» nennt (V 7+ 8) heißt in
      Wahrheit, die rechte Gottes herauszufordern und auch die
      Christi, des Sohnes über Gottes Haus; Das ist weit
      ernster, als die meisten denken. Wie vielsagend sind die
      Worte; «Und Jehova hörte es», (V.2)
      «Der Mann Mose, aber war, sie aber sanftmütig, mehr als
      alle Menschen, die auf dem Erdboden waren», (V.3)


      Er vergalt es ihnen nicht, er war ein hervorragendes
      Gefäss des Geistes Christi. Vielleicht machten sie seine
      Sanftmut die zunutze, die sich selbst durchzusetzen suchten;
      doch das hielt ihn nicht ab, weiterhin sanftmütig zu sein,
      Ein derartiger Knecht wird, wenn man wider ihn redet,
      alles den Händen Gottes überlassen; es handelt es sich um
      Jehovas Belange, nicht um die seinen. Wenn es Gott
      gefällt, so wird er sicherlich sein Recht auf seinen Knecht
      und dessen besonderen Platz geltend machen. Er kann nicht
      zugeben, dass seine Rechte in Seinem Reiche oder in
      seinem Hause angetastet werden. Miriam und Aaron
      hatten zu lernen, dass ihr Reden wider Mose sie in Wahr-
      heit in Widerstreit mit Gott brachte. Wie ernst ist eine
      solche Stellung!
      Jehova nahm haben die Sache selbst in die Hand, Er rief
      die 3 hinaus zum Zelt der Zusammenkunft und wandte
      sich unmittelbar an Aaron und Miriam und Sprach:
      Höret nun meine Worte! Wenn ein Prophet und euch
      ist, den will ich, Jehova, mich in einem Gesicht, kundtun,
      in einem Traum will ich mit ihm reden. Nicht also mein
      Knecht Mose --- er ist treu in meinem ganzen Hause --,
      mit ihm rede ich von Mund zu Mund, und deutlich und
      nicht in Rätseln und die Gestalt Jehovas schaut er. Und
      warum habt ihr euch nicht gefürchtet? wider meinen
      Knecht, wider Mose zu reden. Jehova hatte Mose einen
      ausserordentlich und einzigartigen Platz gegeben. Er
      wollte ihn nicht auf eine Stufe mit einem «Propheten»
      gestellt wissen; seine unmittelbare Nähe zu Jehova und
      der vertrauten Umgang Jehovas mit ihm machten ganz
      klar, dass wider ihn reden nur der Ausbruch des aus
      sätzigen Willens des Fleisches war, wenn dieser sich auch
      in die Anmassung geistlichen Ansehens kleidete und vor-



      gab, göttliche Gründe für seine Anklage zu haben. Gottes
      Erforschung brachte dessen wahre Eigenart ans Licht: «und
      siehe, Mirjam war aussätzig wie Schnee. (Vers 10.)
      Dass das Weib allein mit Aussatz geschlagen wurde,
      zeigt, dass Gott den Zustand blossstellte, denn in den
      Vorbildern ist das Weib dessen Sinnbild.
      Jehova brachte
      die ungerichtete Wurzel ans Licht, die dazu geführt hatte,
      dass etwas wider Mose gesagt worden war. Sie ward
      ihnen völlig blossgestellt, so dass Aaron göttlich überführt,
      sofort ihre beider Sünde bekannte; «Ach mein Herr!, lege
      doch nicht die Sünde auf uns, worin wir töricht gehandelt
      und uns versündigt haben». (V. 11) Wenn auch das
      göttliche Erforschen wahrer Gläubiger die Wirksamkeit des
      Fleisches völlig blossstellt, so bringt es doch immer das ans
      Licht, was sogar tiefer als das Fleisch geht, und das ist
      das Werk Gottes in seinem Volke. Das wird hierbei
      offenbar in der Fähigkeit, sich selbst zu richten und nach
      Erbarmen auszuschauen. Da muss Aaron wie nie zuvor
      den Sündopferfarren geschätzt haben, von dem es in
      3. Mose 4,3 heisst: «wenn der gesalbte Priester nach
      einem der vergehen des Volk sündigt.» Er und Mirjam
      waren in der Tat von ihrer hohen Würde nicht nur auf
      die Stufe des Volkes, sondern sogar auf die eines armen,
      unreinen Aussätzigen herabgesunken, der sich nur auss-
      erhalb des Lagers aufhalten durfte. Doch da er 3. Mose 4
      und 14 kannte, fühlt er sich ermutig auf Mose zu blicken,
      damit diese Sünde nicht auf sie gelegt wäre. Er blickte
      auf Mose und erkannte damit den Platz völlig an, den
      Gott ihm gegeben hatte. Er war sich bewusst, wie schreck-
      lich ihre Sünde war, aber auch, dass durch Christi Sünd-
      pfer derart gegen ihre Sünde vorgegangen werden
      konnte, dass sie weder auf Miriam noch auf ihn gelegt werden


      würde. Oh. Diese kostbare Tod Christi, was wird er nicht
      alles hinweg tun. Die Sünden des Schlimmsten unter den
      Gottlosen können ihn vergeben werden, so dass er
      ein gereinigtes Gewissen haben kann. Der von der ent-
      setzlichen Wirksamkeit des Fleisches in sich selbst überführte
      Gläubige finde in ihm den göttlichen Weg, gegen das
      sündige Fleisch vorzugehen, sodass diesen vollen Verdamm-
      nis von einem Anderen getragen wird und indem er es
      gerichtet sieht, lernt er verabscheuen wie nie zuvor. Es
      scheint, dass Aaron, als er in die Worte aussprach; Möge
      sie doch nicht sein wie ein Totgeborenes, dessen Fleisch,
      wenn es auch seiner Mutter Leibe hervorkommen, zur Hälfte
      verwest ist!» etwas von der Herzensübung von Psalm
      51, 5 durchgemacht hatte. Die Wurzel selbst war erreicht;
      Gottes Erforschen, hatte sein Werk getan.
      «Und Mose schrie zu Jehova und sprach, O Gott, bitte,
      heile sie doch» ( V13.) Sowie der wahre Zustand an-
      erkannt wird, ist es möglich und sittlich angebracht, gött-
      liche Heilung zu erwarten. Der Geist Christi, greift für-
      bittend ein, und Gott hört. Doch er bereitet die, in denen
      das Fleisch in so trauriger Weise wirkte, nicht sofort von der
      Zucht. Denn das würde nur auf eine unvollständige
      Wiederherstellung hinauslaufen. Sein Gedanke aber ist
      auch da völlig Reife. Mirjam sollte es sich 7 Tage lang
      schämen. Sie sollte 7 Tage lang ausserhalb des Lagers ein-
      geschlossen werden und danach mag sie wieder aufge-
      nommen werden», ( V.14). Die Wirksamkeit des Bösen
      mag wahrhaft gerichtet und im Bekenntnis anerkannt
      worden sein, und dennoch kann es notwendig werden, das
      sittliche Werk in der Seele doch zum Abschluss zu bringen;
      das besagen die sieben Tage. Es ist Zeit erforderlich,
      nicht für Gott, um zu vergeben, sondern für den Heiligen,

      der dem Fleische Raum gegeben hatte, damit er durch sitt-
      liche Übungen gehe, die unerlässlich sind, wenn er als
      einer wieder aufgenommen werden soll, der in dem
      Nutzen der Befreiung befestigt ist, die Gottes Gnade
      gewirkt hat. Die «sieben Tage» , vertiefen die Überführung
      von dem, was man schon vor Gott eingestanden hat.
      «Und Mirjam wurde sieben Tage ausserhalb des
      Lagers eingeschlossen und das Volk brach nicht auf, bis
      Mirjam wieder aufgenommen war. (V.15.) Die ganze
      Versammlung wurde zurückgehalten, damit sie Gewinn
      aus diesem Falle der Zucht ziehe. Die Wirksamkeit des
      Fleisches war in zwei hervorragenden Gliedern der Ge-
      meinde blossgestellt und gerichtet, doch alle hatten da-
      durch zu lernen. Dasselbe Fleisch war in einem jeden von
      ihnen und es in Miriam gerichtet zu sehen, bot Ihnen die
      Gelegenheit, es in sich selbst zu richten. Es waren dies
      ernsten «sieben Tage» für ganz Israel. Hätten sie wirklich
      nutzen daraus gezogen, so wäre ihnen später vieles er-
      spart worden. Was in einem oder zweien ans Licht
      kommt, mag in vielen im Verborgenen wirken, und des-
      halb ist jeder Fall der Zucht eine Prüfung für die Ver-
      sammlung. Sind wir wirklich rein von dem, was in
      anderen zu richten war? Der «alte Sauerteig» ist aus-
      zufegen, damit ist aber nicht nur gegen den Übeltäter vor-
      zugehen, sondern der Sauerteig ist derart auszufegen, dass
      die ganze Versammlung ungesäuert, also eine neue Masse
      wird. Wenn die ganze Versammlung nicht durch einen
      Fall der Zucht an Heiligkeit gewinnt, so hat Gott Sein
      Ziel nicht erreicht.
      Unser Gegenstand ist hauptsächlich, zu sehen, dass diese
      Dinge «zur Ermahnung für uns» geschrieben worden sind
      (1.Kor 10.11) dennoch ist es auch wahr, dass Mirjam

      und Aaron ein Bild von davon sind, wie die bevorrechtigten
      Juden das unumschränkte Handeln Gottes in Christo übel
      aufnahmen und verwarfen, wenn es arme Sünder, ja
      sogar solche aus den Nationen segnen wollte. Infolge-
      dessen ist der Zorn völlig über sie gekommen(1. Thess.
      2.16). und sie sind gegenwärtig «allesamt in den Un-
      glauben eingeschlossen. (Römer 11.32.) Die herzerfor-
      schende Hand Gottes aber wird sie durch unendliche Gnade
      dahin bringen, dass sie sehen, wie sündig sie waren, und
      sie werden den Hochmut ihres Herzens richten, indem sie
      wider Christum geredet hatten und nach schwerer Zucht
      und tiefen Herzensübungen werden sie geheilt und «wieder
      aufgenommen» werden.
      Das kuschitische Weib ist ein Typus auf die Braut Christ aus den Nationen, die (GdHdg)

      Im Herrn Jesus Christus
      Hans Peter Wepf
      1. Mose 15.6
      Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.
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      • #4
        Aaron ist ja auch ein Bild, wenn auch schwach, auf den wahren Hohenpriester den Herrn Jesus. Wenn er Aussätzig wäre hätte er nicht mehr den Dienst tun können.
        Im Herrn Jesus Christus
        Martin K.

        Kommentar


        • #5
          Zitat von Martin Beitrag anzeigen
          Aaron ist ja auch ein Bild, wenn auch schwach, auf den wahren Hohenpriester den Herrn Jesus. Wenn er Aussätzig wäre hätte er nicht mehr den Dienst tun können.
          Ja, man darf sich auch nicht auf das irdische, natürliche alleine verkopfen, sondern muss das geistliche Momentum in dem Kontext betrachten. Danke für die Honweise undAusgührungen!

          Wenn es „nur“ um Sünden und Sünde ginge, müssten fast alle Israeliten fast permanent schneeweiss vor Aussatz sein.
          Herzliche Grüsse
          Olivier

          Johannes 1,14
          Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns
          (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut,
          eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater),
          voller Gnade und Wahrheit;​

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