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Erwartung der Juden an Elia

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  • Erwartung der Juden an Elia

    Hallo Liebe Geschwister

    habe eine kurze Frage bzg Elia. Für das Irdische Jüdische Volk die die Verheißung des Messias in den Schriften erhalten hat ,ist Elia ebenfalls für Sie als Profite ein wichtiges Ereignis worauf Sie ebenfalls warteten.

    Weshalb ist den Juden Elia so wichtig und hat sich mit Johannes der Täufer die Prophetie erfüllt ? So wie mit unseren Herrn und Heiland den Sie ebenfalls nicht haben erkennen wollen und Ihn verworfen haben?

    Lg
    Adolfo

    Im Herrn Jesus Christus
    Adolfo

  • #2
    Weshalb ist den Juden Elia so wichtig und hat sich mit Johannes der Täufer die Prophetie erfüllt ?
    Weil Prophet Elia vorankündigt, daß ist, bevor der Tag Jehovas kommt.


    Maleachi 3, 23 - 24
    Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, bevor der Tag Jehovas kommt, der große und furchtbare. Und er wird das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern umkehren lassen, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.

    Mit Johannes hat sich die Prophetie noch nicht erfüllt, weil das Volk nicht an den kommenden Messias geglaubt hat.

    So wie mit unseren Herrn und Heiland den Sie ebenfalls nicht haben erkennen wollen und Ihn verworfen haben?
    Weil sie Ihn verworfen haben, haben sie auch (zweiterstens) die Verkündigung (die Botschaft) Johannes verworfen.



    Lukas 1,17
    Und er wird vor ihm hergehen in dem Geist und der Kraft des Elia, um der Väter Herzen zu bekehren zu den Kindern und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten.


    Johannes 1,21
    Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Und er sagt: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.

    Matthäus 11, 14 - 15
    Und wenn ihr es annehmen wollt: Er ist Elia, der kommen soll. Wer Ohren hat, der höre (sei gehorsam)!

    Anmerkung:
    Johannes 1, 21 "der Prophet" ist auch auf Herrn Jesus zu beziehen, allerdings waren die Fragenden in Finsternis.
    In Christus
    Holger

    Kommentar


    • #3
      Joh 1,20: Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus


      Johannes spricht.
      In V. 8 haben wir das Negativ-Zeugnis des Geistes:
      »Er war nicht jenes Licht«,
      aber hier haben wir das persönliche Negativ-Zeugnis des Johannes,
      in den V. 20-21 in verneinender,
      in V. 23 in bejahender Form.
      Sie fragten ihn nicht, ob er der Christus sei, aber seine Antwort: »Ich bin nicht der Christus«,
      zeigt, dass dies in ihren Köpfen war, denn in jenen Tagen warteten die Leute auf Christus, und »überlegten in ihren Herzen wegen Johannes, ob er nicht etwa der Christus sei« (Lk 3,15).

      Die strikte Verneinung des Täufers findet sich nur im Johannesevangelium.
      Später würde es für Verführer einfach sein, sich als Christus auszugeben, noch nicht während der Lebenszeit des Herrn, aber danach während aller Jahrhunderte und besonders in der letzten Zeit; denn »viele werden [...] kommen und sagen:

      Ich bin der Christus, und werden viele verführen« (Mt 24,5.23).
      Man beachte:
      So wie die Leute dachten, Johannes könne der Christus sein,
      so dachte man auch, dass Christus Johannes sein könnte (Lk 9,7.19).


      Joh 1.21 Und sie fragten ihn:
      Was denn? Bist du Elias? Und er sagt: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.



      Priester und Leviten sprechen.

      Sie waren noch nicht überzeugt, dass Johannes lediglich ein gewöhnlicher Mann mit einer außergewöhnlichen Berufung war.
      Darum versuchen sie es mit Elia, wie später in Mt 16,14 auch.

      In der Tat war verheißen worden, dass Elia vor dem »großen und furchtbaren Tag des HERRN« gesandt werden sollte (Mal 4,5; Mt 17,10). In Mt 17,12 sagt der Herr,
      »dass Elia schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt«.
      Das bedeutet nicht, dass Johannes buchstäblich Elia war, sondern dass er »im Geist und in der Kraft des Elia (herging) [...]
      um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten« (Lk 1,17).

      Johannes der Täufer spricht.
      Seine klar verneinende Antwort schließt die buchstäbliche Identität mit Elia aus.
      Johannes war nur in dem Sinn gleich Elia, wie es Gabriel seinem Vater Zacharias enthüllt hatte.

      Priester und Leviten sprechen.

      Sie kannten ihr AT dem Buchstaben nach, wussten daher auch,
      dass ein besonderer Prophet verheißen worden war (5Mo 18,15.18);

      Gottes Worte würden in dessen Munde sein.

      Dieser Prophet erscheint wiederholt im Johannesevangelium, beispielsweise in 6,14; 7,40.

      Johannes spricht.

      Er nahm keine Ehre für sich in Anspruch, die ihm nicht zustand. Er wusste, welche Abschnitte des Tanach von ihm sprachen und welche nicht.

      wdbl
      Im Herrn Jesus Christus
      Hans Peter Wepf
      1. Mose 15.6
      Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

      Kommentar


      • #4
        Matthäus 17 ↓↓↓

        10 Und die Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen müsse? 11 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Elia kommt zwar und wird alle Dinge wiederherstellen.
        12 Ich sage euch aber, dass Elia schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern an ihm getan, was sie wollten. Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden.
        13 Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.

        Liebe Geschwister

        verstehe folgenden Zusammenhang nicht . Johannes der Täufer ist nicht Elia und Johannes selbst sagt das er nicht Elia ist ,und er soll dann doch Elia gewesen sein?

        War Johannes der Täufer in der Funktion und im Dienst Elia obwohl er selbst Elia nicht war?

        Verstehe ich das so richtig?

        Lg
        Adolfo
        Im Herrn Jesus Christus
        Adolfo

        Kommentar


        • #5
          Die Frage:
          »Was sagen denn die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen müsse?«
          war durch die Erscheinung des Elia verursacht worden.

          Es war dies eine Vorschau auf das Kommen des Sohnes des Menschen »in seinem Reiche« gewesen, weshalb auch Elia herniedergekommen war, um seinen Platz in diesem Reich einzunehmen.

          Nach alttestamentlicher Vorhersage
          müsste aber Elia vor dem Kommen des Reiches auftreten:
          »Siehe, ich sende euch Elia, den Propheten, ehe der Tag des HERRN kommt, der große und furchtbare« (Mal 4,5).

          Die Jünger konnten nicht erkennen, wie das zusammenpasste, dass er vor Seinem kommen und bei Seinem Kommen erscheinen sollte.

          Die Antwort des Herrn nach dem Text der AV und Luther ’12 und Elberfelder 1905-27 (in eckiger Klammer)
          ist schwer zu verstehen:
          »Elia zwar kommt zuerst«, aber viele Handschriften lassen »zuerst« aus, und dem entsprechend auch Rev.Elberf.

          Man muss sehen,
          dass, sobald eine Uebersetzung halb oder der ganz auf dem Erasmus Pfusch: →
          Textus Rezeptus I- V basiert,
          sind Probleme da.
          Darum alle eckigenKlammern mit Inhalt in der Elberfelder 1905/27 (NT) durchstreichen,
          dann kommts gut [ abc ]



          Wir verstehen die Antwort des Herrn daher so:
          Er spricht nicht von einem Kommen des Elia vor der Wiederkunft des Herrn,
          sondern bei Seiner Wiederkunft in Herrlichkeit.

          In Vers 12 verweist der Herr als Gegensatz dazu auf das vorherige Wiederauftreten Elias,
          wie es an Johannes dem Täufer bildlich dargestellt worden ist; denn dieser würde
          »im Geist und in der Kraft Elias« wandeln (Lk 1,17).

          Das war bereits Vergangenheit, als der Herr diese Worte sprach, obwohl die Schriftgelehrten dachten, es liege noch in der Zukunft.

          Der Herr nahm Seine Antwort zum Anlass, noch etwas über sich selbst zu sagen:
          Was die Menschen mit Johannes getan hatten – sie hatten ihn getötet (Mt 14,10) –,

          das würde sich auch mit dem Sohn des Menschen tun. Es wird uns nicht gesagt, ob die Jünger diesen Hinweis auf Seinen Tod verstanden; aber sie verstanden auf jeden Fall das, was der Herr über Johannes den Täufer sagte.

          Ihr Verständnis der alttestamentlichen Schriften war inzwischen größer als das der Schriftgelehrten;
          und das sollte auch heute so sein. Der Gläubige sollte ein weit größeres Verständnis der Bibel
          haben als die bloß akademisch geschulten Theologen; denn der Gläubige ist von Gott gelehrt und hat die Salbung von dem Heiligen, während die Theologen nur in der Schule der Menschen gelernt haben;
          siehe Ps 119,99.


          Im Herrn Jesus Christus
          Hans Peter Wepf
          1. Mose 15.6
          Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit.

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